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Para Sport in neuen Förderstrukturen verankern

Junge Sportlerin im roten Trikot und schwarzer Sporthose steht auf einer Laufbahn
Sport ist für alle ein Erlebnis
Foto: DBSJ

FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und das Nationale Paralympische Komitee begrüßen die im Bundeshaushalt 2027 vorgesehenen zusätzlichen Investitionen in den Spitzensport. Insbesondere die Stärkung der direkten Athletenförderung, die Mittel für den Aufbau des Zentrums für Safe Sport sowie die Anschubfinanzierung der Spitzensport-Agentur seien laut DBS-Vorstandsvorsitzendem Idriss Gonschinska wichtige Signale für die Weiterentwicklung des deutschen Leistungssports. Der Para Sport hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Internationale Erfolge, steigende Professionalisierung und eine wachsende gesellschaftliche Sichtbarkeit unterstreichen seine Bedeutung innerhalb des deutschen Spitzensports.

„Mit dem Sportfördergesetz und dem Aufbau der Spitzensport-Agentur eröffnen sich wichtige Chancen, die Förderung leistungsorientierter, wirksamer und nachhaltiger zu gestalten. Entscheidend wird dabei sein, den paralympischen Spitzensport als selbstverständlichen Bestandteil der neuen Förderstrukturen zu verankern“, betont Idriss Gonschinska. Nur so könne gewährleistet werden, dass die Reform den Spitzensport in seiner gesamten Vielfalt stärke und den besonderen Anforderungen des Para Sports angemessen Rechnung trage. „Es braucht sowohl verlässliche Rahmenbedingungen für die Athletinnen und Athleten als auch für das Leistungssportpersonal. Die jetzige Erhöhung der Mittel in schwierigen finanziellen Zeiten war ein wichtiger Meilenstein, für den wir allen Beteiligten sehr dankbar sind“, sagt DBS-Vorstand Leistungssport Marc Möllmann und fügt an: „Wichtig ist künftig eine Verstetigung der Mittel im Haushalt hin zu größerer Planungssicherheit und Kontinuität.“

Gonschinska sieht ein zunehmendes Bewusstsein dafür, dass Investitionen in den Para Sport nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern zugleich einen wichtigen Beitrag zu Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten. So werden auch die vorgesehenen Mittel für eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele positiv bewertet. „Dadurch können nachhaltige Impulse für Sportstätten, Barrierefreiheit, Teilhabe, Nachwuchsleistungssport und Spitzensportstrukturen gesetzt werden. Voraussetzung ist, dass Olympische und Paralympische Spiele von Beginn an gemeinsam gedacht werden und die angestrebten Investitionen langfristige Wirkungen für den gesamten Sportstandort Deutschland entfalten“, erklärt Gonschinska.

Ebenso begrüßt der DBS den Mittelaufwuchs in Höhe von 4,5 Millionen Euro an die Sporthilfe. „Wir verbinden damit die Erwartung, dass auch der Para Sport davon profitiert und die bestehende Lücke im Sinne einer gleichberechtigten Förderung geschlossen wird.“

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