FRANKFURT (kobinet)
In Hessen leben rund 300.000 Frauen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Ihr Leben ist oft anders als das von Frauen ohne Behinderung.
Ihr Leben ist oft auch anders als das von Männern mit Behinderung.
Das Hessische Koordinations-Büro für Frauen mit Behinderungen unterstützt diese Frauen.
Ein Koordinations-Büro bringt verschiedene Menschen zusammen.
Es sorgt dafür, dass alle gut zusammenarbeiten.
Es wird kurz HKFB genannt.
Das HKFB arbeitet seit mehr als 30 Jahren für diese Frauen.
Der Paritätische Hessen trägt die Verantwortung für das HKFB.
Der Paritätische Hessen ist ein großer Sozial-Verband.
Ein Sozial-Verband hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Die Hessische Landes-Regierung unterstützt die Arbeit des HKFB.
Staats-Sekretärin Manuela Strube hat dem Büro Geld übergeben.
Eine Staats-Sekretärin arbeitet für die Regierung.
Sie hilft einer Ministerin oder einem Minister bei der Arbeit.
Das war am Dienstag in Frankfurt.
Das HKFB bekommt rund 90.000 Euro für das Jahr 2026.
Manuela Strube sagte:
Das HKFB arbeitet seit mehr als 30 Jahren für Frauen mit Behinderung.
Diese Arbeit ist wichtig für Frauen mit Behinderung.
Sie ist auch wichtig für eine offene Gesellschaft.
Eine offene Gesellschaft lässt alle Menschen mitmachen.
Wir unterstützen das HKFB gerne weiter.
Alexandra Habdank leitet das HKFB.
Sie sagte:
Frauen mit Behinderung werden oft ungerecht behandelt.
Das passiert oft aus mehreren Gründen gleichzeitig.
Mehr-fach-diskriminierung bedeutet: Ein Mensch wird aus mehreren Gründen ungerecht behandelt.
Zum Beispiel wegen einer Behinderung und wegen seiner Herkunft.
Das HKFB zeigt, wie Frauen mit Behinderung ihr Leben erleben.
Das HKFB vertritt ihre Interessen.
Interessen sind Dinge, die jemandem wichtig sind.
Die Person möchte, dass diese Dinge besser werden.
Alexandra Habdank sagte weiter:
Wir arbeiten gemeinsam mit Politik und Verwaltung.
Verwaltung bedeutet: Behörden und Ämter.
Wir arbeiten auch mit der Zivil-Gesellschaft zusammen.
Zivil-Gesellschaft bedeutet: Vereine und Gruppen von Bürgerinnen und Bürgern.
Unser Ziel ist Selbst-Bestimmung und Teilhabe für alle.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Das Geld vom Land Hessen hilft uns bei dieser Arbeit.
Hier sind noch mehr Informationen über das HKFB.
Das HKFB gibt es seit 1993.
Es startete damals als Modell-Projekt.
Ein Modell-Projekt ist ein Probe-Vorhaben.
Man testet dabei eine neue Idee zum ersten Mal.
Seit 2015 gehört es zum Paritätischen Wohlfahrts-Verband.
Ein Wohlfahrts-Verband ist eine große Organisation.
Er unterstützt Menschen in schwierigen Lebens-Lagen.
Das HKFB bietet viele Bildungs-Angebote an.
Diese gibt es online und auch vor Ort.
Das HKFB stellt Informationen in Leichter Sprache bereit.
Es bietet auch besondere Schulungen an.
Diese Schulungen gibt es so nur in Hessen.
Die Schulungen helfen Fachleuten, Frauen mit Behinderung besser zu beraten.
Das HKFB hat außerdem an einem wichtigen Aktions-Plan mitgearbeitet.
Ein Aktions-Plan ist eine genaue Liste mit Zielen und Schritten.
Er zeigt, was getan werden soll und wie.
Dieser Aktions-Plan bekämpft häusliche Gewalt.
Häusliche Gewalt bedeutet: Ein Mensch wird von einer Person verletzt, mit der er zusammenlebt.
Das kann körperliche oder seelische Gewalt sein.

Foto: HKFB
FRANKFURT (kobinet) In Hessen leben rund 300.000 Frauen mit Behinderung, deren Lebensbedingungen sich, trotz eines in vielen Bereichen verbesserten Umfelds, oft von denen nichtbehinderter Frauen unterscheiden – aber auch von denen behinderter Männer. Das Hessische Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderungen (HKFB), das sich in Trägerschaft des Paritätischen Hessen befindet, setzt sich seit vielen Jahren für die Verbesserung der Situation dieser Frauen ein. Die Hessische Landesregierung unterstützt daher auch die Arbeit des HKFB. Staatssekretärin Manuela Strube hat dem Büro am Dienstag in Frankfurt einen Zuwendungsbescheid über rund 90.000 Euro für das Jahr 2026 übergeben. "Das Koordinationsbüro leistet seit mehr als 30 Jahren wertvolle Arbeit für Frauen mit Behinderung. Das ist so wichtig wie wertvoll – für die Betroffenen, die Hilfe erfahren, aber auch im Sinne einer offenen, vielfältigen Gesellschaft, die Teilhabe ermöglicht. Deshalb freue ich mich, dass wir die Tätigkeit des HKFB weiter unterstützen können", sagte Strube.
„Frauen mit Behinderungen stoßen im Alltag immer noch auf viele Barrieren. Sie sind häufig von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Die Aufgabe des Hessischen Koordinationsbüros ist es, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und ihre Interessen zu vertreten. Gemeinsam mit Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft arbeiten wir daran, dass Selbstbestimmung und Teilhabe selbstverständlich werden. Die erneute Förderung durch das Land Hessen gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um diese wichtige Arbeit weiter voranzutreiben“, sagte die Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung Alexandra Habdank.
Das seit 2015 vom Paritätischen Wohlfahrtsverband getragene Büro, das 1993 als Modellprojekt startete, bietet ein vielfältiges Bildungsangebot an – sowohl online als auch in Präsenz. Zudem hält es ein Informationsangebot in Leichter Sprache bereit und konzipiert mehrtägige, in Hessen bislang einzigartige Schulungen zu diversity- und geschlechtssensibler Beratung. Diese führt das HKFB auch durch. Zudem gestaltete es u.a. aktiv die Entwicklung des dritten Landesaktionsplans zur Bekämpfung der Gewalt im häuslichen Bereich mit.

Foto: HKFB
FRANKFURT (kobinet) In Hessen leben rund 300.000 Frauen mit Behinderung, deren Lebensbedingungen sich, trotz eines in vielen Bereichen verbesserten Umfelds, oft von denen nichtbehinderter Frauen unterscheiden – aber auch von denen behinderter Männer. Das Hessische Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderungen (HKFB), das sich in Trägerschaft des Paritätischen Hessen befindet, setzt sich seit vielen Jahren für die Verbesserung der Situation dieser Frauen ein. Die Hessische Landesregierung unterstützt daher auch die Arbeit des HKFB. Staatssekretärin Manuela Strube hat dem Büro am Dienstag in Frankfurt einen Zuwendungsbescheid über rund 90.000 Euro für das Jahr 2026 übergeben. "Das Koordinationsbüro leistet seit mehr als 30 Jahren wertvolle Arbeit für Frauen mit Behinderung. Das ist so wichtig wie wertvoll – für die Betroffenen, die Hilfe erfahren, aber auch im Sinne einer offenen, vielfältigen Gesellschaft, die Teilhabe ermöglicht. Deshalb freue ich mich, dass wir die Tätigkeit des HKFB weiter unterstützen können", sagte Strube.
„Frauen mit Behinderungen stoßen im Alltag immer noch auf viele Barrieren. Sie sind häufig von Mehrfachdiskriminierung betroffen. Die Aufgabe des Hessischen Koordinationsbüros ist es, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und ihre Interessen zu vertreten. Gemeinsam mit Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft arbeiten wir daran, dass Selbstbestimmung und Teilhabe selbstverständlich werden. Die erneute Förderung durch das Land Hessen gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um diese wichtige Arbeit weiter voranzutreiben“, sagte die Leiterin des Hessischen Koordinationsbüros für Frauen mit Behinderung Alexandra Habdank.
Das seit 2015 vom Paritätischen Wohlfahrtsverband getragene Büro, das 1993 als Modellprojekt startete, bietet ein vielfältiges Bildungsangebot an – sowohl online als auch in Präsenz. Zudem hält es ein Informationsangebot in Leichter Sprache bereit und konzipiert mehrtägige, in Hessen bislang einzigartige Schulungen zu diversity- und geschlechtssensibler Beratung. Diese führt das HKFB auch durch. Zudem gestaltete es u.a. aktiv die Entwicklung des dritten Landesaktionsplans zur Bekämpfung der Gewalt im häuslichen Bereich mit.





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