BERLIN / RHEINSBERG (kobinet)
Das See-Hotel Rheinsberg gibt es seit dem Jahr 2001.
Es steht direkt am Grienerick-See.
Rheinsberg liegt im Bundes-Land Brandenburg.
Das Hotel gehört der Fürst-Donnersmarck-Stiftung.
Eine Stiftung ist eine Organisation mit viel Geld.
Sie gibt das Geld für gute Zwecke aus.
Die Idee für das Hotel entstand Anfang der 1990er Jahre.
Deutschland war früher in 2 Teile geteilt.
Das nennt man Wieder-Vereinigung.
Bei der Wieder-Vereinigung wurde Deutschland wieder ein Land.
Die Stiftung wollte ein zweites Hotel bauen.
Das erste Hotel steht in Bad Bevensen.
1995 entschied das Kuratorium der Stiftung:
Ein Kuratorium ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen treffen wichtige Entscheidungen für eine Organisation.
Es sollte ein Hotel direkt am See entstehen.
Das Hotel sollte barrierefrei sein.
Barrierefrei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hinkommen.
Auch Menschen im Roll-Stuhl können das Hotel nutzen.
Auch Menschen mit Behinderung können das Hotel nutzen.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Das Hotel liegt in der Nähe von Schloss Rheinsberg.
Das brachte eine Schwierigkeit mit sich.
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hatte Bedenken.
Bedenken bedeutet: Sie war nicht sicher, ob das Hotel passt.
Sie hatte Angst: Das Hotel passt nicht ins Bild der Stadt.
Das Hotel-Team hatte eine kreative Idee.
Sie befestigten bunte Ballons in der Luft.
Die Ballons zeigten, wie hoch das Hotel werden würde.
So konnten alle sehen: Das Hotel passt ins Bild.
Die Bedenken waren damit gelöst.
Im Oktober 1999 begann der Bau des Hotels.
Am 28. Juni 2001 wurde das Hotel eröffnet.
Es war sofort das größte barrierefreie Hotel in Deutschland.
Das Hotel wurde weltweit ein Vorbild.
Vorbild bedeutet hier: Andere Hotels haben geschaut, wie das See-Hotel das macht.
Sie haben es nachgemacht.
Das See-Hotel hat 104 Zimmer und 183 Betten.
Es gibt außerdem 6 Appartements.
Ein Appartement ist eine kleine Wohnung im Hotel.
Sie hat meist ein eigenes Bad und eine kleine Küche.
Es gibt ein Schwimmbad, eine Sauna und ein Dampf-Bad.
Es gibt auch eine Sport-Halle.
Das Hotel hat auch die Region verändert.
Eine Region ist ein bestimmtes Gebiet.
Im Schloss Rheinsberg gibt es jetzt barrierefreie Zugänge.
Es gibt jetzt roll-stuhl-gerechte Kutsch-Fahrten.
Das Hotel schafft Arbeits-Plätze in der Region.
Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung.
Das Hotel hat rund 54 Voll-zeit-kräfte.
Voll-zeit-kräfte sind Mitarbeiter, die ganztags arbeiten.
Das sind zum Beispiel 40 Stunden in der Woche.
Jedes Jahr gibt es rund 39.500 Übernachtungen.
Das Hotel bringt Geld und Arbeit in die Region.
Das Hotel hat auch schwierige Zeiten erlebt.
2007 fuhr die Bahn seltener nach Rheinsberg.
Das Hotel fand eine Lösung.
Es gibt jetzt einen eigenen Shuttle-Service.
Shuttle-Service bedeutet: Ein Bus fährt Gäste zum Hotel.
Der Bus fährt von Gransee und Berlin ab.
Die Corona-Pandemie war die größte Herausforderung.
Eine Pandemie bedeutet: Viele Menschen werden krank.
Die Krankheit gibt es weltweit.
Eine Herausforderung ist eine schwierige Aufgabe.
Man braucht viel Kraft, um sie zu lösen.
Von März 2020 bis Februar 2022 musste das Hotel oft schließen.
Aber das Hotel erholte sich schnell.
2023 gab es sogar mehr Buchungen als vor der Pandemie.
Das See-Hotel ist als Vier-Sterne-Hotel zertifiziert.
Zertifiziert bedeutet: Eine offizielle Stelle hat das Hotel geprüft.
Das Hotel trägt das Zertifikat Reisen für Alle.
Ein Zertifikat ist ein Papier.
Es zeigt: Dieses Hotel hat eine Prüfung bestanden.
Das Hotel ist beliebt für Kongresse.
Ein Kongress ist ein großes Treffen von Fach-Leuten.
Die Menschen tauschen ihr Wissen aus und halten Vorträge.
Das Hotel ist auch beliebt für Sport-Veranstaltungen.
Familien sind willkommen.
Paare sind willkommen.
Reise-Gruppen sind willkommen.
Der Leit-Satz der Stiftung lautet:
Mittendrin, so wie ich bin.
Das bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Barriere-Freiheit ist kein Nachteil.
Sie ist ein Vorteil für alle Gäste.
2026 feiert das Hotel sein 25-jähriges Jubiläum.
Jubiläum bedeutet: Ein besonderer Jahres-Tag wird gefeiert.
Das ist ein Anlass zum Feiern.
Das Hotel soll auch in Zukunft für alle Menschen offen sein.
Alle sollen sich willkommen fühlen.
Mehr Informationen zum See-Hotel Rheinsberg findet ihr hier:

Foto: Remus
BERLIN / RHEINSBERG (kobinet) Die Wurzeln des Seehotels reichen bis in die Zeit kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands zurück. Anfang der 1990er Jahre fand im Zuge des damaligen 75. Stiftungsjubiläums die Zukunftswerkstatt "Stiftung 2000" statt. In diesem Rahmen entstand die Idee, neben dem damaligen etablierten Gästehaus der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, dem jetzigen Heidehotel in Bad Bevensen ein zweites touristisches Angebot zu schaffen. Zunächst war weder das Format – man diskutierte über eine barrierefreie internationale Tagesstätte, ein Gästehaus oder eine reine Freizeitanlage – noch der Standort festgelegt. 1995 fiel dann die Entscheidung des Kuratoriums: Es sollte ein weiteres Hotel werden, und zwar auf einem Grundstück mit Wasserzugang direkt am Grienericksee im idyllischen Rheinsberg. Die prominente Lage in Sichtweite des Schlosses Rheinsberg brachte jedoch Herausforderungen mit sich. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten befürchtete, der Neubau könne die historische Silhouette der Stadt verändern. Erst eine ebenso kreative wie überzeugende Demonstration der geplanten Giebelhöhen – mithilfe farbiger, gasbefüllter Ballons – konnte die Bedenken ausräumen. Im Oktober 1999 erfolgte schließlich der erste Spatenstich. Nach weniger als zwei Jahre Bauzeit, am 28. Juni 2001, wurde das Seehotel Rheinsberg eingeweiht – und war vom ersten Tag an das größte barrierefreie Hotel Deutschlands.
Zugleich wurde es einem international beachteten Vorbild für inklusiven Tourismus. Mit 104 Zimmern, 183 Betten, sechs Appartements, einem Schwimmbad, einer Sauna, einem Dampfbad und einer Sporthalle bietet das Haus heute Erholung, Begegnung und Sport für alle – ganz im Sinne des Leitsatzes der Fürst Donnersmarck-Stiftung: „Mittendrin, so wie ich bin.“
Das Seehotel war von Anfang an weit mehr als ein Hotelbetrieb. Es strahlte in die gesamte Umgebung aus: Barrierefreie Zugänge entstanden im benachbarten Schloss Rheinsberg, neue Dienstleistungen wie rollstuhlgerechte Kutschfahrten wurden geschaffen, und in der Region entstanden Arbeits- und Ausbildungsplätze, die bis heute Menschen mit und ohne Behinderung zugutekommen. Mit rund 54 Vollzeitkräften und etwa 39.500 Übernachtungen pro Jahr hat sich das Seehotel als bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in der touristischen Region Brandenburgischen Seenplatte fest etabliert.
Dabei bewies das Haus auch in schwierigen Zeiten Widerstandskraft und Einfallsreichtum. Als die Deutsche Bahn 2007 die Bahnverbindung nach Rheinsberg ausdünnte, reagierte das Seehotel pragmatisch mit der Einrichtung eines eigenen Shuttle-Service ab Gransee und Berlin. Die größte Bewährungsprobe brachte die Corona-Pandemie: Die Hygienemaßnahmen zwischen März 2020 und Februar 2022 führten zu einem zeitweisen Erliegen des Hotelbetriebs. Doch das Seehotel erholte sich bemerkenswert schnell – bereits 2023 überstieg die Zahl der Buchungen sogar die Werte aus der Zeit vor der Pandemie.
Das Erfolgsrezept des Seehotels Rheinsberg liegt in der Verbindung von konsequenter Barrierefreiheit und anspruchsvoller Hotellerie. Das Haus ist DEHOGA als Vier-Sterne-Hotel zertifiziert und trägt das Zertifikat „Reisen für Alle“. Es hat sich als gefragter Veranstaltungsort für Kongresse, als Trainingsstandort für den Behindertensport und als Urlaubsziel für Familien, Paare und Reisegruppen gleichermaßen einen Namen gemacht. Barrierefreiheit wird hier nicht als Einschränkung verstanden, sondern als Qualitätsmerkmal, von dem alle Gäste profitieren.
Auch nach einem Vierteljahrhundert bleibt das Seehotel Rheinsberg ein Ort mit Zukunft. Das 25-jährige Jubiläum ist dabei nicht nur Anlass zum Feiern und Zurückblicken, sondern auch eine Einladung, den Weg zu einem inklusiven Tourismus gemeinsam weiterzugehen – damit noch viele weitere Generationen von Gästen erleben können, was es bedeutet, willkommen zu sein: mittendrin, so wie sie sind.
Über das Seehotel Rheinberg ist auf dieser Internetseite mehr zu erfahren.

Foto: Remus
BERLIN / RHEINSBERG (kobinet) Die Wurzeln des Seehotels reichen bis in die Zeit kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands zurück. Anfang der 1990er Jahre fand im Zuge des damaligen 75. Stiftungsjubiläums die Zukunftswerkstatt "Stiftung 2000" statt. In diesem Rahmen entstand die Idee, neben dem damaligen etablierten Gästehaus der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, dem jetzigen Heidehotel in Bad Bevensen ein zweites touristisches Angebot zu schaffen. Zunächst war weder das Format – man diskutierte über eine barrierefreie internationale Tagesstätte, ein Gästehaus oder eine reine Freizeitanlage – noch der Standort festgelegt. 1995 fiel dann die Entscheidung des Kuratoriums: Es sollte ein weiteres Hotel werden, und zwar auf einem Grundstück mit Wasserzugang direkt am Grienericksee im idyllischen Rheinsberg. Die prominente Lage in Sichtweite des Schlosses Rheinsberg brachte jedoch Herausforderungen mit sich. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten befürchtete, der Neubau könne die historische Silhouette der Stadt verändern. Erst eine ebenso kreative wie überzeugende Demonstration der geplanten Giebelhöhen – mithilfe farbiger, gasbefüllter Ballons – konnte die Bedenken ausräumen. Im Oktober 1999 erfolgte schließlich der erste Spatenstich. Nach weniger als zwei Jahre Bauzeit, am 28. Juni 2001, wurde das Seehotel Rheinsberg eingeweiht – und war vom ersten Tag an das größte barrierefreie Hotel Deutschlands.
Zugleich wurde es einem international beachteten Vorbild für inklusiven Tourismus. Mit 104 Zimmern, 183 Betten, sechs Appartements, einem Schwimmbad, einer Sauna, einem Dampfbad und einer Sporthalle bietet das Haus heute Erholung, Begegnung und Sport für alle – ganz im Sinne des Leitsatzes der Fürst Donnersmarck-Stiftung: „Mittendrin, so wie ich bin.“
Das Seehotel war von Anfang an weit mehr als ein Hotelbetrieb. Es strahlte in die gesamte Umgebung aus: Barrierefreie Zugänge entstanden im benachbarten Schloss Rheinsberg, neue Dienstleistungen wie rollstuhlgerechte Kutschfahrten wurden geschaffen, und in der Region entstanden Arbeits- und Ausbildungsplätze, die bis heute Menschen mit und ohne Behinderung zugutekommen. Mit rund 54 Vollzeitkräften und etwa 39.500 Übernachtungen pro Jahr hat sich das Seehotel als bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in der touristischen Region Brandenburgischen Seenplatte fest etabliert.
Dabei bewies das Haus auch in schwierigen Zeiten Widerstandskraft und Einfallsreichtum. Als die Deutsche Bahn 2007 die Bahnverbindung nach Rheinsberg ausdünnte, reagierte das Seehotel pragmatisch mit der Einrichtung eines eigenen Shuttle-Service ab Gransee und Berlin. Die größte Bewährungsprobe brachte die Corona-Pandemie: Die Hygienemaßnahmen zwischen März 2020 und Februar 2022 führten zu einem zeitweisen Erliegen des Hotelbetriebs. Doch das Seehotel erholte sich bemerkenswert schnell – bereits 2023 überstieg die Zahl der Buchungen sogar die Werte aus der Zeit vor der Pandemie.
Das Erfolgsrezept des Seehotels Rheinsberg liegt in der Verbindung von konsequenter Barrierefreiheit und anspruchsvoller Hotellerie. Das Haus ist DEHOGA als Vier-Sterne-Hotel zertifiziert und trägt das Zertifikat „Reisen für Alle“. Es hat sich als gefragter Veranstaltungsort für Kongresse, als Trainingsstandort für den Behindertensport und als Urlaubsziel für Familien, Paare und Reisegruppen gleichermaßen einen Namen gemacht. Barrierefreiheit wird hier nicht als Einschränkung verstanden, sondern als Qualitätsmerkmal, von dem alle Gäste profitieren.
Auch nach einem Vierteljahrhundert bleibt das Seehotel Rheinsberg ein Ort mit Zukunft. Das 25-jährige Jubiläum ist dabei nicht nur Anlass zum Feiern und Zurückblicken, sondern auch eine Einladung, den Weg zu einem inklusiven Tourismus gemeinsam weiterzugehen – damit noch viele weitere Generationen von Gästen erleben können, was es bedeutet, willkommen zu sein: mittendrin, so wie sie sind.
Über das Seehotel Rheinberg ist auf dieser Internetseite mehr zu erfahren.





Lesermeinungen