MÜNSTER (kobinet)
Am 26. Juni 2026 findet eine Fach-Tagung statt.
Eine Fach-Tagung ist ein Treffen von Fach-Leuten.
Die Fach-Leute reden zusammen über ein Thema.
Die Tagung heißt: Chancen nutzen.
Das Thema ist: KI als Treiber für die Arbeits-Welt.
KI bedeutet: Künst-liche Intel-ligenz.
Künst-liche Intel-ligenz sind Computer-Programme.
Diese Programme können wie Menschen denken.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW veranstaltet die Tagung.
NRW bedeutet: Nord-rhein-West-falen.
Ein Ministerium ist ein Amt der Regierung.
Das Amt kümmert sich um ein bestimmtes Thema.
Die Tagung findet in der Messe Essen statt.
Das Netz-werk Frauen und Mädchen mit Behinderung NRW macht auf ein wichtiges Thema aufmerksam.
Ein Netz-werk ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen haben den gleichen Beruf oder das gleiche Interesse.
Das Netz-werk beschäftigt sich mit Frauen und Mädchen mit Behinderung.
Eine chronische Erkrankung ist eine Krankheit.
Die Krankheit dauert sehr lange oder bleibt für das ganze Leben.
Das Thema heißt: Gender-AI-Gap.
Gender-AI-Gap bedeutet: Frauen nutzen KI viel seltener als Männer.
Die Initiative D21 hat das in einer Studie gezeigt.
Eine Initiative ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen wollen gemeinsam etwas verändern oder verbessern.
Die Initiative D21 beschäftigt sich mit digitaler Technik in Deutschland.
Bei einer Studie stellen Forscher vielen Menschen Fragen.
So findet man heraus, wie etwas wirklich ist.
Forscher haben Menschen miteinander verglichen.
Die Menschen waren gleich alt.
Sie hatten die gleiche Bildung.
Sie hatten das gleiche Einkommen.
Trotzdem blieb ein Unterschied von 8 Prozent.
Frauen nutzen die Chancen auf dem Arbeits-Markt seltener.
KI bietet viele dieser Chancen.
Das Netz-werk unterstützt deshalb eine Umfrage.
Bei einer Umfrage werden viele Menschen befragt.
Alle antworten auf die gleichen Fragen.
Die Umfrage kommt vom Europäischen Behinderten-Forum.
Das Europäische Behinderten-Forum ist eine große Gruppe in Europa.
Die Gruppe setzt sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.
Das Europäische Behinderten-Forum heißt auf Englisch: European Disability Forum.
Das Forum fragt nach Erfahrungen von Frauen mit Behinderungen.
Das Thema der Umfrage ist KI.
Das Netz-werk hat die Fragen ins Deutsche übersetzt.
So können auch Frauen ohne Englisch-Kenntnisse mitmachen.
Manche Menschen können die Online-Umfrage nicht nutzen.
Der Grund ist: Die Umfrage ist nicht barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hinkommen und alles nutzen.
Für diese Menschen gibt es eine andere Möglichkeit.
Diese Menschen können ihre Antworten per E-Mail senden.
Die Frist dafür ist der 30. Juni.
Die E-Mail-Adresse ist die des Netz-werks.
Das Netz-werk leitet die Antworten weiter.
Menschen müssen KI verantwortungs-voll einsetzen.
Verantwortungs-voll bedeutet: Man denkt genau nach, bevor man etwas tut.
Man achtet darauf, dass andere Menschen nicht geschädigt werden.
Das sagt das Netz-werk.
KI kann Vor-urteile übernehmen.
KI kann Vor-urteile auch noch größer machen.
Ein Vor-urteil ist eine Meinung über jemanden.
Diese Meinung stimmt oft nicht.
Niemand prüft die Ergebnisse genau.
Dann übernimmt KI diese Vor-urteile.
Ein Beispiel: KI-Bilder zeigen Männer oft bei der Arbeit mit KI.
Frauen werden dagegen oft nur im Haushalt gezeigt.
Gertrud Servos sagt: KI entscheidet nicht für uns.
Wir bleiben selbst verantwortlich.
Wer KI nutzt, muss die Ergebnisse prüfen.
Wir müssen Bild-Beschreibungen überarbeiten.
Wir müssen veraltete Begriffe vermeiden.
Ein Beispiel für einen veralteten Begriff ist: Blinden-Stock.
KI kann gute Arbeit unterstützen.
Aber KI ersetzt nicht unsere Verantwortung.
Wir sind verantwortlich für inklusive Kommunikation.
Inklusive Kommunikation bedeutet: Alle Menschen werden angesprochen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Monika Rosenbaum vom Netz-werk-Büro sagt: Solche Umfragen sind wichtig.
Die Erfahrungen von Frauen und Mädchen mit Behinderungen müssen sichtbar werden.
Dann können wir mehr erreichen.
KI soll mehr Teil-habe ermöglichen.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
KI soll keine neuen Formen der Aus-grenzung schaffen.
Aus-grenzung bedeutet: Manche Menschen dürfen nicht mitmachen.
Sie werden von anderen ausgeschlossen.
Deshalb unterstützt das Netz-werk die aktuelle Umfrage zu KI und Frauen mit Behinderungen.

Foto: GDJ In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
MÜNSTER (kobinet) Anlässlich der Fachtagung "Chancen nutzen: KI als Treiber für die Arbeitswelt" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen in der Messe Essen am 26. Juni 2026 macht das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW auf den Gender AI Gap aufmerksam. Die aktuelle Studie der Initiative D21 zeigt: Frauen nutzen generative KI deutlich seltener als Männer. Selbst wenn Alter, Bildung und Einkommen berücksichtigt werden, bleibt ein Unterschied von acht Prozent. Dadurch profitieren Frauen seltener von den Chancen, die KI auf dem Arbeitsmarkt eröffnet, und gestalten ihre Entwicklung und ihren Einsatz seltener mit. Das Netzwerk unterstützt deshalb eine europaweite Umfrage des Europäischen Behindertenforums (European Disability Forum) zu KI und Frauen mit Behinderungen. Um möglichst vielen Frauen auch ohne Englisch-Kenntnisse die Teilnahme zu ermöglichen, stellt das Netzwerk eine deutsche Übersetzung der Fragen bereit. Wer die Online-Umfrage wegen fehlender Barrierefreiheit nicht nutzen kann, kann seine Antworten bis zum 30. Juni per E-Mail an das Netzwerk senden. Sie werden an das Europäische Behindertenforum weitergeleitet.
Das Netzwerk weist außerdem darauf hin, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt werden muss. KI kann bestehende Vorurteile übernehmen und verstärken, wenn ihre Ergebnisse unkritisch verwendet werden. Wenn in Veröffentlichungen zu Künstlicher Intelligenz in den Bildern die Männer bei der KI-Nutzung im Beruf, die Frauen dagegen im Haushalt dargestellt, wenn KI-Bildbeschreibungen nicht auf veraltete Begriffe wie „Blindenstock“ überprüft und behinderte Menschen nicht in ihrer Vielfalt gezeigt werden, fühlen sich manche Frauen nicht gesehen.
„KI nimmt uns die Verantwortung nicht ab“, betont Gertrud Servos. „Wer KI nutzt, muss Ergebnisse prüfen, Bildbeschreibungen überarbeiten und Geschlechterstereotype sowie ableistische Darstellungen bewusst vermeiden. KI kann gute Arbeit unterstützen – sie ersetzt aber nicht unsere Verantwortung für inklusive Kommunikation.“
„Genau deshalb sind für uns Umfragen wie die aktuelle wichtig“, erklärt Monika Rosenbaum vom NetzwerkBüro. „Wenn die Erfahrungen von Frauen und Mädchen mit Behinderungen sichtbar werden, können wir besser dazu beitragen, dass KI ein Instrument für mehr Teilhabe wird – und nicht neue Formen der Ausgrenzung schafft.“

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MÜNSTER (kobinet) Anlässlich der Fachtagung "Chancen nutzen: KI als Treiber für die Arbeitswelt" des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen in der Messe Essen am 26. Juni 2026 macht das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung / chronischer Erkrankung NRW auf den Gender AI Gap aufmerksam. Die aktuelle Studie der Initiative D21 zeigt: Frauen nutzen generative KI deutlich seltener als Männer. Selbst wenn Alter, Bildung und Einkommen berücksichtigt werden, bleibt ein Unterschied von acht Prozent. Dadurch profitieren Frauen seltener von den Chancen, die KI auf dem Arbeitsmarkt eröffnet, und gestalten ihre Entwicklung und ihren Einsatz seltener mit. Das Netzwerk unterstützt deshalb eine europaweite Umfrage des Europäischen Behindertenforums (European Disability Forum) zu KI und Frauen mit Behinderungen. Um möglichst vielen Frauen auch ohne Englisch-Kenntnisse die Teilnahme zu ermöglichen, stellt das Netzwerk eine deutsche Übersetzung der Fragen bereit. Wer die Online-Umfrage wegen fehlender Barrierefreiheit nicht nutzen kann, kann seine Antworten bis zum 30. Juni per E-Mail an das Netzwerk senden. Sie werden an das Europäische Behindertenforum weitergeleitet.
Das Netzwerk weist außerdem darauf hin, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt werden muss. KI kann bestehende Vorurteile übernehmen und verstärken, wenn ihre Ergebnisse unkritisch verwendet werden. Wenn in Veröffentlichungen zu Künstlicher Intelligenz in den Bildern die Männer bei der KI-Nutzung im Beruf, die Frauen dagegen im Haushalt dargestellt, wenn KI-Bildbeschreibungen nicht auf veraltete Begriffe wie „Blindenstock“ überprüft und behinderte Menschen nicht in ihrer Vielfalt gezeigt werden, fühlen sich manche Frauen nicht gesehen.
„KI nimmt uns die Verantwortung nicht ab“, betont Gertrud Servos. „Wer KI nutzt, muss Ergebnisse prüfen, Bildbeschreibungen überarbeiten und Geschlechterstereotype sowie ableistische Darstellungen bewusst vermeiden. KI kann gute Arbeit unterstützen – sie ersetzt aber nicht unsere Verantwortung für inklusive Kommunikation.“
„Genau deshalb sind für uns Umfragen wie die aktuelle wichtig“, erklärt Monika Rosenbaum vom NetzwerkBüro. „Wenn die Erfahrungen von Frauen und Mädchen mit Behinderungen sichtbar werden, können wir besser dazu beitragen, dass KI ein Instrument für mehr Teilhabe wird – und nicht neue Formen der Ausgrenzung schafft.“





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