Berlin (kobinet)
Am 25. Juni 2026 treffen sich Politiker.
Es kommen die Regierungs-Chefs der Bundes-Länder.
Regierungs-Chefs sind die wichtigsten Politiker eines Bundes-Lands.
Sie leiten die Regierung ihres Bundes-Lands.
Ein Bundes-Land ist ein Teil von Deutschland.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.
Das Treffen findet im Kanzler-Amt statt.
Das Kanzler-Amt ist ein Gebäude in Berlin.
Dort arbeitet der Chef der deutschen Regierung.
Die Politiker sprechen über den Sozial-Staat.
Ein Sozial-Staat hilft seinen Bürgern.
Er hilft zum Beispiel bei Krankheit oder Armut.
Die Politiker sprechen auch über Kürzungen.
Kürzungen bedeutet: Es gibt weniger Geld.
Es geht um Kürzungen bei Sozial-Leistungen.
Sozial-Leistungen sind Geld oder Hilfe vom Staat.
Zum Beispiel: Arbeits-losen-Geld oder Rente.
Michael Wind-fuhr arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.
Er ist dort stellvertretender Direktor.
Stellvertretender Direktor bedeutet: Er ist der 2. Chef des Instituts.
Michael Wind-fuhr sagt: Die Kommunen haben zu wenig Geld.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Kommunen brauchen genug Geld für ihre Aufgaben.
Deutschland hat wichtige Verträge unterschrieben.
Diese Verträge kommen von den Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe von 193 Ländern.
Diese Länder arbeiten zusammen für Frieden und Rechte.
Ein Vertrag schützt die Rechte von Kindern.
Ein anderer Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Diese Rechte dürfen nicht gekürzt werden.
Das gilt auch bei Reformen des Sozial-Staats.
Reform bedeutet: Etwas wird verändert.
Das Ziel ist, dass etwas besser wird.
Es gibt Hilfen für Kinder und junge Menschen.
Es gibt Hilfen für Menschen mit Behinderungen.
Manche Eltern zahlen keinen Unterhalt für ihre Kinder.
Unterhalt ist Geld, das Eltern für ihre Kinder zahlen müssen.
Auch diese Kinder bekommen Hilfe vom Staat.
Diese Hilfen sind sehr wichtig.
Die Hilfen unterstützen Menschen bei der Teil-habe.
Teil-habe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen leben zusammen.
Michael Wind-fuhr sagt: Geld für Bildung lohnt sich.
Bildung bedeutet: Wissen haben und lernen.
Geld für Teil-habe ist eine Investition.
Investition bedeutet: Man gibt jetzt Geld aus.
Später hat man einen Vorteil davon.
Junge Menschen mit guter Unterstützung können später besser für sich sorgen.
Das ist auch für die ganze Gesellschaft gut.

Foto: Von Institut für Menschenrechte - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin (kobinet) Zur Debatte über Sozialstaatsreformen und Kürzungen von Sozialleistungen anlässlich der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder im Kanzleramt am 25. Juni 2026 erklärt Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Die Kommunen stecken in einer finanziellen Notlage, die dringend gelöst werden muss. Neben Soforthilfen vom Bund braucht es eine grundlegende Reform, die sicherstellt, dass die Kommunen, die ihnen übertragenen Aufgaben auch finanzieren können. Denn sie sind entscheidende Akteure bei der Umsetzung der menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands. Bund, Länder und Kommunen sind zur Umsetzung der UN-Kinderrechts- und der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet. Deren Vorgaben dürfen bei den anstehenden Sozialstaatsreformen nicht zur Verhandlungsmasse werden. Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und des Unterhaltsvorschusses sind nicht allein unter Kostengesichtspunkten zu betrachten - sie dienen der Umsetzung menschenrechtlicher Verpflichtungen Deutschlands aus der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention."
„Sie sind die Voraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Investitionen in Bildung und Teilhabe junger Menschen zahlen sich zudem langfristig aus – auch finanziell“, betonte Michael Windfuhr,

Foto: Von Institut für Menschenrechte - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin (kobinet) Zur Debatte über Sozialstaatsreformen und Kürzungen von Sozialleistungen anlässlich der Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder im Kanzleramt am 25. Juni 2026 erklärt Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Die Kommunen stecken in einer finanziellen Notlage, die dringend gelöst werden muss. Neben Soforthilfen vom Bund braucht es eine grundlegende Reform, die sicherstellt, dass die Kommunen, die ihnen übertragenen Aufgaben auch finanzieren können. Denn sie sind entscheidende Akteure bei der Umsetzung der menschenrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands. Bund, Länder und Kommunen sind zur Umsetzung der UN-Kinderrechts- und der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet. Deren Vorgaben dürfen bei den anstehenden Sozialstaatsreformen nicht zur Verhandlungsmasse werden. Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe und des Unterhaltsvorschusses sind nicht allein unter Kostengesichtspunkten zu betrachten - sie dienen der Umsetzung menschenrechtlicher Verpflichtungen Deutschlands aus der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention."
„Sie sind die Voraussetzung für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Investitionen in Bildung und Teilhabe junger Menschen zahlen sich zudem langfristig aus – auch finanziell“, betonte Michael Windfuhr,





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