Berlin (kobinet)
Am 22. Juni 2026 gab es eine wichtige An-hörung.
Bei einer An-hörung dürfen Menschen ihre Meinung sagen.
Wichtige Personen hören genau zu.
Das Thema war das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es sorgt dafür, dass alle die gleichen Rechte haben.
Fach-Leute haben bei der An-hörung gesprochen.
Fach-Leute sind Menschen, die sich sehr gut auskennen.
Sie haben viel gelernt und viel Erfahrung.
Christiane Möller hat bei der An-hörung gesprochen.
Sie arbeitet beim Deutschen Blinden- und Seh-behinderten-Verband.
Dort hilft sie Menschen mit Seh-behinderung bei Rechts-fragen.
Eine Juristin ist eine Frau, die Recht studiert hat.
Sie kennt sich gut mit Gesetzen aus.
Sie selbst ist blind.
Sie sagte: Behinderte Menschen sind auch Kunden.
Sie wollen auch einkaufen.
Sie wollen auch Geld ausgeben.
Sie sagte auch: Barriere-Freiheit ist gut für alle.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Zum Beispiel: Alle können in ein Geschäft gehen.
Produkte für alle Menschen sind gut für die Wirtschaft.
Wirtschaft bedeutet: Alle Firmen und Unternehmen zusammen.
Firmen stellen Dinge her.
Firmen verkaufen Dinge.
Dann kaufen mehr Menschen.
Das bringt den Firmen mehr Geld.
Sie sagte auch: In anderen Ländern gibt es schon mehr Barriere-Freiheit.
Das hat dort keine Probleme gemacht.
Das zeigt: Barriere-Freiheit funktioniert.
Das kann auch in Deutschland funktionieren.
Diese An-hörung wurde aufgezeichnet.
Eine Auf-zeichnung ist ein gespeichertes Video oder ein gespeicherter Ton.
Man kann es sich später noch einmal ansehen oder anhören.
René Schaar hat ein Video von der An-hörung veröffentlicht.
Veröffentlicht bedeutet: Etwas wird für alle Menschen sichtbar gemacht.
Zum Beispiel auf einer Internet-Seite.
In dem Video macht Christiane Möller ein Statement.
Ein Statement ist eine klare Aussage zu einem Thema.
Man sagt damit, was man denkt oder meint.
Das Video ist auf Facebook.
Hier findet ihr mehr Informationen zur An-hörung beim Bundes-Tag.
Dort gibt es auch die Auf-zeichnung der An-hörung.
Dort gibt es auch die schriftlichen Aussagen der Fach-Leute.
Die Fach-Leute haben ihre Meinung aufgeschrieben.
Das kann man dort nachlesen.
Hier geht es zur Seite des Bundes-Tages mit allen Informationen

Foto: René Schaar Auszug aus Bundestagsübertragung
Berlin (kobinet) "Und noch ein Wort an die Wirtschaft", so begann die blinde Justitiarin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) Christiane Möller eines ihrer Statements bei der Anhörung zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 22. Juni 2026, in dem sie klar machte, dass behinderte Menschen auch Kund*innen sind. Sie führte unter anderem aus: "Es tut schon weh, wenn man lesen muss und hören muss, wie schlimm das ist, wenn plötzlich behinderte Menschen einkaufen wollen, wieviel Kosten sie verursachen. Dass sie Kunden sind und vielleicht auch gerne mal was konsumieren wollen und einkaufen wollen und dass da vielleicht auch was draus entsteht, was Positives, dass da vielleicht mehr Umsatz erfolgt, dass Produkte und Dienstleistungen vielleicht besser sind, wenn sie für alle da sind und gemacht werden, das vermisse ich so ein bisschen. Und ganz ehrlich in anderen Ländern hat mehr Barrierefreiheit noch nicht dazu geführt, dass das Abendland untergegangen wäre."
René Schaar hat das Video mit dem Auszug des Statements von Christiane Möller aus der Anhörung zum Behindertengleichstellungsgesetz vom 22. Juni 2026 auf seiner Facebookseite veröffentlicht.

Foto: René Schaar Auszug aus Bundestagsübertragung
Berlin (kobinet) "Und noch ein Wort an die Wirtschaft", so begann die blinde Justitiarin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) Christiane Möller eines ihrer Statements bei der Anhörung zum Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 22. Juni 2026, in dem sie klar machte, dass behinderte Menschen auch Kund*innen sind. Sie führte unter anderem aus: "Es tut schon weh, wenn man lesen muss und hören muss, wie schlimm das ist, wenn plötzlich behinderte Menschen einkaufen wollen, wieviel Kosten sie verursachen. Dass sie Kunden sind und vielleicht auch gerne mal was konsumieren wollen und einkaufen wollen und dass da vielleicht auch was draus entsteht, was Positives, dass da vielleicht mehr Umsatz erfolgt, dass Produkte und Dienstleistungen vielleicht besser sind, wenn sie für alle da sind und gemacht werden, das vermisse ich so ein bisschen. Und ganz ehrlich in anderen Ländern hat mehr Barrierefreiheit noch nicht dazu geführt, dass das Abendland untergegangen wäre."
René Schaar hat das Video mit dem Auszug des Statements von Christiane Möller aus der Anhörung zum Behindertengleichstellungsgesetz vom 22. Juni 2026 auf seiner Facebookseite veröffentlicht.





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