Berlin (kobinet)
Am 22. Juni 2026 gab es eine wichtige An-hörung.
Eine An-hörung ist ein Treffen.
Fach-leute geben dort ihre Meinung ab.
Die Meinung geht an den Bundes-tag.
Der Bundes-tag ist eine Gruppe von Politikern.
Die Menschen in Deutschland wählen diese Politiker.
Bei der An-hörung ging es um das Behinderten-gleichstellungs-gesetz.
Das Behinderten-gleichstellungs-gesetz soll Menschen mit Behinderung schützen.
Es soll auch Barriere-freiheit sicherstellen.
Barriere-freiheit bedeutet: Alle Menschen können Dinge nutzen.
Zum Beispiel Produkte und Dienst-leistungen von Firmen.
Dienst-leistungen bedeutet: Jemand hilft dir bei etwas.
Das kann zum Beispiel ein Arzt sein.
Oder ein Friseur, der dir die Haare schneidet.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die meisten Fach-leute waren einer Meinung.
Der Gesetz-Entwurf der Bundes-regierung braucht Verbesserungen.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein erster Plan für ein neues Gesetz.
Der Plan wird geprüft und kann noch verändert werden.
Die Bundes-regierung besteht aus dem Bundes-kanzler und den Ministern.
Sie kümmern sich um die Politik in Deutschland.
Nur die Vertreter der Wirtschaft sahen das anders.
Vertreter der Wirtschaft sind Menschen, die für Firmen sprechen.
Die An-hörung dauerte 90 Minuten.
Viele Menschen haben die An-hörung verfolgt.
Manche waren vor Ort dabei.
Andere haben sie im Internet geschaut.
Du kannst die An-hörung noch anschauen.
Sie ist auf der Internet-seite des Bundes-tags.
Dort findest du auch weitere Unter-lagen zur An-hörung.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Die 90minütige Anhörung des Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales zum Behindertengleichstellungsgesetz vom 22. Juni 2026 ist nicht nur vor Ort und begleitet von Protesten, sondern auch online auf großes Interesse gestoßen. Schließlich ging es dabei um nicht mehr und nicht weniger, ob Deutschland endlich den Sprung zu einem effektiven Schutz vor Diskriminierungen gegenüber behinderten Menschen und zu effektiven Vorschriften, um auch die Barrierefreiheit von Dienstleistungen und Produkten privater Unternehmen sicherzustellen, schafft. Die Meinung der meisten Expert*innen, bis auf die der Vertreter*innen der Wirtschaft, waren nicht nur eindeutig, sondern auch fachlich dahingehend fundiert, dass der vorliegende Gesetzentwurf der Bundesregierung dringend Nachbesserung braucht. Die Anhörung wurde vom Deutschen Bundestag nicht nur live in dessen Parlamentsfernsehen übertragen, sondern anschließend auch auf dessen Internetseite eingestellt. Für diejenigen, die die Anhörung bisher nicht verfolgen konnten, lohnt sich also das Reinschauen, denn die Fragen und vor allem die Antworten der Verbandsvertreter*innen und der Einzelsachverständigen sagen einiges darüber aus, wie es um die Barrierefreiheit in Deutschland steht.

Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Die 90minütige Anhörung des Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales zum Behindertengleichstellungsgesetz vom 22. Juni 2026 ist nicht nur vor Ort und begleitet von Protesten, sondern auch online auf großes Interesse gestoßen. Schließlich ging es dabei um nicht mehr und nicht weniger, ob Deutschland endlich den Sprung zu einem effektiven Schutz vor Diskriminierungen gegenüber behinderten Menschen und zu effektiven Vorschriften, um auch die Barrierefreiheit von Dienstleistungen und Produkten privater Unternehmen sicherzustellen, schafft. Die Meinung der meisten Expert*innen, bis auf die der Vertreter*innen der Wirtschaft, waren nicht nur eindeutig, sondern auch fachlich dahingehend fundiert, dass der vorliegende Gesetzentwurf der Bundesregierung dringend Nachbesserung braucht. Die Anhörung wurde vom Deutschen Bundestag nicht nur live in dessen Parlamentsfernsehen übertragen, sondern anschließend auch auf dessen Internetseite eingestellt. Für diejenigen, die die Anhörung bisher nicht verfolgen konnten, lohnt sich also das Reinschauen, denn die Fragen und vor allem die Antworten der Verbandsvertreter*innen und der Einzelsachverständigen sagen einiges darüber aus, wie es um die Barrierefreiheit in Deutschland steht.





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