BERLIN (kobinet)
Der All-ge-mei-ne Be-hin-der-ten-ver-band in Deutschland warnt.
Ein Be-hin-der-ten-ver-band ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen kämpfen für die Rechte von Menschen mit Be-hin-de-rung.
Der Verband heißt kurz: ABiD.
Der ABiD warnt vor einer Pflege-Reform.
Eine Pflege-Reform bedeutet: Die Regierung ändert die Regeln zur Pflege.
Die Bundes-Regierung plant diese Reform.
Das Bundes-Ministerium für Familie ist zuständig.
Zuständig bedeutet: Diese Stelle ist verantwortlich dafür.
Das e.V. hinter ABiD bedeutet: ein-ge-tra-ge-ner Verein.
Ein ein-ge-tra-ge-ner Verein ist eine offizielle Gruppe.
Die Gruppe ist beim Staat angemeldet.
Der ABiD hat große Angst vor dieser Reform.
Die Bundes-Regierung will die Verhin-de-rungs-Pflege abschaffen.
Verhin-de-rungs-Pflege bedeutet: Eine andere Person pflegt dich kurze Zeit.
Das passiert, wenn deine normale Pflege-Person gerade nicht kann.
Vertraute Menschen dürfen dich dann pflegen.
Das soll wegfallen.
Pflege-Dienste sind schon jetzt sehr belastet.
Pflege-Dienste sind Firmen mit Pflege-Kräften.
Sie helfen kranken oder alten Menschen zu Hause.
Die Reform macht das noch schlimmer.
Pflegende An-ge-hö-ri-ge sollen weniger Geld bekommen.
An-ge-hö-ri-ge sind Menschen aus der eigenen Familie.
Zum Beispiel die Mutter, der Vater oder die Schwester.
Marcus Graubner ist der Chef des ABiD.
Er pflegt selbst seine Frau.
Seine Frau hat Pflege-Grad 5.
Marcus Graubner selbst hat Pflege-Grad 4.
Ein Pflege-Grad zeigt, wie viel Hilfe jemand braucht.
Je höher die Zahl, desto mehr Hilfe braucht die Person.
Pflege-Grad 4 bedeutet: sehr viel Hilfe nötig.
Pflege-Grad 5 bedeutet: noch mehr Hilfe nötig.
Das ist der höchste Pflege-Grad.
Marcus Graubner braucht also selbst Hilfe.
Trotzdem pflegt er seine Frau.
Marcus Graubner sagt: Diese Reform zerstört unser Leben.
Ohne Pflege zu Hause müssten beide in ein Pflege-Heim.
Ein Pflege-Heim können sie nicht bezahlen.
Sie könnten sogar ihr Zuhause verlieren.
Marcus Graubner sagt: Die Reform ist nicht fair.
Er beruft sich auf das Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz enthält die wichtigsten Regeln für Deutschland.
Alle Menschen in Deutschland müssen sich daran halten.
Im Grund-Gesetz steht: Alle Menschen sind gleich.
Niemand darf wegen einer Be-hin-de-rung schlechter behandelt werden.
Schlechter behandelt werden nennt man: Be-nach-tei-li-gung.
Marcus Graubner sagt: Diese Reform verstößt dagegen.
Der ABiD fordert die Bundes-Ministerin zum Handeln auf.
Sie muss die Reform dringend überarbeiten.
Sie muss die geplanten Kür-zun-gen zurücknehmen.
Kür-zun-gen bedeuten: Jemand bekommt weniger Geld oder weniger Hilfe.
Pflege-be-dürf-ti-ge Menschen brauchen Ent-las-tung.
Ent-las-tung bedeutet: Jemand hilft dir, damit du weniger zu tun hast.
Diese Menschen brauchen Sicherheit.
Sie brauchen Respekt.
Respekt bedeutet: Man behandelt sie fair und gleich wie alle anderen.

Foto: ABiD
BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD e.V.) warnt eindringlich vor den massiven negativen Folgen der geplanten Pflegereform des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Besonders der Wegfall der Verhinderungspflege durch vertraute Personen, die zusätzliche Belastung der ohnehin überlasteten Pflegedienste sowie Kürzungen bei Leistungen für pflegende Angehörige würden viele Betroffene in existenzielle Not bringen.
Zu den befürchteten Auswirkungen berichtet der Vorsitzende des ABID Marcus Graubner, der selbst pflegender Angehöriger ist, aus eigener Sicht: „Meine Frau hat Pflegegrad 5, ich selbst Pflegegrad 4. Wenn diese Reform in Kraft tritt, bricht unser Leben in sich zusammen. Ein Pflegeheim können wir nicht bezahlen – und wir müssten sogar fürchten, unser barrierefreies Zuhause zu verlieren.“ Graubner betont, dass die Reform Menschen in den schwersten Lebenssituationen treffe: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Das ist ein Grundsatz unseres Grundgesetzes. Die geplanten Maßnahmen widersprechen diesem Anspruch fundamental.“
Der ABiD e.V. fordert die Bundesministerin auf, die Reform dringend zu überarbeiten und die geplanten Kürzungen zurückzunehmen. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bräuchten Entlastung, Planungssicherheit und Respekt – keine zusätzlichen Belastungen.

Foto: ABiD
BERLIN (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD e.V.) warnt eindringlich vor den massiven negativen Folgen der geplanten Pflegereform des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Besonders der Wegfall der Verhinderungspflege durch vertraute Personen, die zusätzliche Belastung der ohnehin überlasteten Pflegedienste sowie Kürzungen bei Leistungen für pflegende Angehörige würden viele Betroffene in existenzielle Not bringen.
Zu den befürchteten Auswirkungen berichtet der Vorsitzende des ABID Marcus Graubner, der selbst pflegender Angehöriger ist, aus eigener Sicht: „Meine Frau hat Pflegegrad 5, ich selbst Pflegegrad 4. Wenn diese Reform in Kraft tritt, bricht unser Leben in sich zusammen. Ein Pflegeheim können wir nicht bezahlen – und wir müssten sogar fürchten, unser barrierefreies Zuhause zu verlieren.“ Graubner betont, dass die Reform Menschen in den schwersten Lebenssituationen treffe: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Das ist ein Grundsatz unseres Grundgesetzes. Die geplanten Maßnahmen widersprechen diesem Anspruch fundamental.“
Der ABiD e.V. fordert die Bundesministerin auf, die Reform dringend zu überarbeiten und die geplanten Kürzungen zurückzunehmen. Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen bräuchten Entlastung, Planungssicherheit und Respekt – keine zusätzlichen Belastungen.





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