Berlin (kobinet)
Ability-Watch hat eine Protest-Aktion organisiert.
Bei einer Protest-Aktion zeigen Menschen: Wir sind nicht einverstanden.
Sie machen das öffentlich.
Bei dieser Aktion ging es um ein wichtiges Gesetz.
Das Gesetz heißt Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Es regelt die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Kurz: BGG.
Das BGG soll Barriere-Freiheit regeln.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Bundes-Regierung hat einen neuen Plan für das BGG gemacht.
Dieser Plan heißt Entwurf.
Ein Entwurf ist ein erster Plan für ein neues Gesetz.
Viele Menschen mit Behinderung sind unzufrieden.
Sie finden: Der Plan hat zu viele Ausnahmen für Firmen.
Eine Ausnahme bedeutet: Eine Regel gilt nicht für alle.
Manche Firmen müssen sie nicht befolgen.
Das bedeutet: Viele Firmen müssen keine Barriere-Freiheit umsetzen.
Raul Krauthausen hat bei der Protest-Aktion gesprochen.
Er kämpft für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Er sagte: Die Regierung muss jetzt schnell handeln.
Es braucht klare Regeln für Barriere-Freiheit.
Diese Regeln sind schon lange überfällig.
René Schaar hat auch gesprochen.
Er hat eine Petition gestartet.
Eine Petition ist eine Bitte oder Beschwerde an wichtige Leute.
Viele Menschen unterschreiben sie gemeinsam.
Die Petition fordert eine BGG-Reform.
Reform bedeutet: Etwas wird verändert und verbessert.
Schon mehr als 60.000 Menschen haben unterschrieben.
René Schaar sagte: Wir wollen kein Mitleid.
Wir wollen Zugang zu allen Orten.
Auch Politiker und Politikerinnen haben gesprochen.
Heike Heubach ist von der SPD.
Sie sagte: Sie wird sich stark für Verbesserungen einsetzen.
Corinna Rüffer ist von den Grünen.
Sie sagte: Das Gesetz darf so nicht beschlossen werden.
Jürgen Dusel ist der Behinderten-Beauftragte der Bundes-Regierung.
Ein Beauftragter hat einen besonderen Auftrag.
Er setzt sich für die Rechte einer bestimmten Gruppe ein.
Er unterstützt die Forderungen der Protest-Aktion.
Jürgen Dusel sagte: Das Gesetz verdient seinen Namen nicht.
Es muss besser werden.

Foto: Wiebke Schär
Berlin (kobinet) Zu der von AbilityWatch organisierten Protestaktion für echte Regelungen zur Barrierefreiheit und gegen die massiven Ausnahmen für die Privatwirtschaft im Gesetzesentwurf der Bundesregierung für Änderungen des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) stellte Raul Krauthausen klar, das ein echtes Engagement der Regierungskoalition für Teilhabe und Barrierefreiheit längst überfällig ist. Der Behindertenrechtsaktivist forderte von der Regierungskoalition eine ähnliche Dynamik wie bei der Spritpreisbremse mit schnellen Entscheidungen auch bei klaren Regelungen zur Barrierefreiheit und Teilhabe. Die Protestaktion fand auch aus den Reihen der Politik Aufmerksam, so sprachen sich auch Heike Heubach von der SPD, Corinna Rüffer von den Grünen und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung für Verbesserungen am Gesetzentwurf aus.
„Wir wollen kein Mitleid, wir wollen rein kommen. Wo wir heute noch nicht sind, werden wir morgen sein“, betonte René Schaar, der eine Petition mit schon weit über 60.000 Unterstützer*innen zur BGG Reform initiert hat. Auch von Jürgen Dusel kam Rückendeckung für das Engagement für echte Verbesserungen zur Barrierefreiheit. Das Gesetz habe in seiner jetzigen Form seinen Nahmen nicht verdient, betonte der Bundesbehindertenbeauftragte.
Die Behindertenbeauftragte der SPD- Bundestagsfraktion, Heike Heubach, sagte zu, dass sie sich mit voller Kraft in die Verhandlungen zu Änderungen am Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren einbringen werde. Corinna Rüffer von den Grünen ist verärgert über den Gesetzentwurf der Bundesregierung und betonte, dass das Gesetz so nicht verabschiedet werden dürfe.

Foto: Wiebke Schär
Berlin (kobinet) Zu der von AbilityWatch organisierten Protestaktion für echte Regelungen zur Barrierefreiheit und gegen die massiven Ausnahmen für die Privatwirtschaft im Gesetzesentwurf der Bundesregierung für Änderungen des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) stellte Raul Krauthausen klar, das ein echtes Engagement der Regierungskoalition für Teilhabe und Barrierefreiheit längst überfällig ist. Der Behindertenrechtsaktivist forderte von der Regierungskoalition eine ähnliche Dynamik wie bei der Spritpreisbremse mit schnellen Entscheidungen auch bei klaren Regelungen zur Barrierefreiheit und Teilhabe. Die Protestaktion fand auch aus den Reihen der Politik Aufmerksam, so sprachen sich auch Heike Heubach von der SPD, Corinna Rüffer von den Grünen und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung für Verbesserungen am Gesetzentwurf aus.
„Wir wollen kein Mitleid, wir wollen rein kommen. Wo wir heute noch nicht sind, werden wir morgen sein“, betonte René Schaar, der eine Petition mit schon weit über 60.000 Unterstützer*innen zur BGG Reform initiert hat. Auch von Jürgen Dusel kam Rückendeckung für das Engagement für echte Verbesserungen zur Barrierefreiheit. Das Gesetz habe in seiner jetzigen Form seinen Nahmen nicht verdient, betonte der Bundesbehindertenbeauftragte.
Die Behindertenbeauftragte der SPD- Bundestagsfraktion, Heike Heubach, sagte zu, dass sie sich mit voller Kraft in die Verhandlungen zu Änderungen am Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren einbringen werde. Corinna Rüffer von den Grünen ist verärgert über den Gesetzentwurf der Bundesregierung und betonte, dass das Gesetz so nicht verabschiedet werden dürfe.




