Berlin (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK kämpft für Menschen mit Behinderung.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Der VdK kämpft auch für ältere Menschen.
Der VdK hat jetzt einen Erfolg erreicht.
Es gibt wieder Geld für den Umbau von Wohnungen.
Das Geld kommt vom KfW-Programm.
KfW bedeutet: Kredit-Anstalt für Wieder-Aufbau.
Eine Kredit-Anstalt ist eine Bank.
Eine Bank ist eine Firma für Geld.
Das Programm heißt: Alters-gerecht Umbauen.
Mit dem Geld können Wohnungen umgebaut werden.
Nach dem Umbau sind die Wohnungen barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hinkommen.
So können Menschen länger selbst-ständig wohnen.
Selbst-ständig bedeutet: Du entscheidest selbst.
Du brauchst keine ständige Hilfe von anderen.
VdK-Chefin Verena Bentele hat sich gefreut.
Chefin bedeutet: Sie leitet den Verband.
Sie trifft die wichtigsten Entscheidungen.
Der VdK hat früh für das Programm gekämpft.
Der VdK hat mit Politikerinnen und Politikern gesprochen.
Dieser Einsatz hat sich gelohnt.
Einsatz bedeutet: Man arbeitet hart für ein Ziel.
Man gibt viel Kraft und Zeit dafür.
In den letzten Jahren wurden viele Wohnungen mit Geld unterstützt.
Das Geld kommt vom Staat.
Das zeigt: Viele Menschen brauchen barriere-freie Wohnungen.
In Deutschland fehlen mehr als 3 Millionen barriere-freie Wohnungen.
Immer mehr Menschen werden älter.
Deshalb werden noch mehr barriere-freie Wohnungen gebraucht.
Für das Programm stehen jetzt 50 Millionen Euro bereit.
Der VdK sagt: Das Geld reicht nicht.
Früher war das Geld oft schon nach wenigen Wochen weg.
Der VdK fordert mindestens 390 Millionen Euro.
Auch die Geld-Hilfe-Regeln sollen besser werden.
Geld-Hilfe-Regeln bedeutet: Wer diese Regeln erfüllt, bekommt das Geld.
Heute bekommt man 10 Prozent der Kosten zurück.
Der VdK fordert 30 Prozent zurück für einzelne Bau-Maßnahmen.
Bau-Maßnahmen sind Dinge, die man baut.
Zum Beispiel: Eine Rampe statt Treppen bauen.
Eine Rampe ist eine schiefe Fläche.
Man kann sie ohne Treppen benutzen.
Wer seine ganze Wohnung umbaut, soll 37,5 Prozent bekommen.
Nur so können sich viele Menschen den Umbau leisten.
Der VdK unterstützt auch eine neue Bundes-Gesellschaft.
Eine Bundes-Gesellschaft ist eine Firma des Staates.
Der Staat gründet diese Firma für eine wichtige Aufgabe.
Diese Firma soll günstige Wohnungen bauen.
Günstig bedeutet: nicht zu teuer für normale Menschen.
Dabei soll barriere-freies Bauen von Anfang an Pflicht sein.
Pflicht bedeutet: Man muss es tun.
Es ist keine freie Wahl.
Verena Bentele sagt: Die neue Geld-Hilfe ist wichtig.
Aber es muss noch viel mehr passieren.
Die Politik muss jetzt handeln.
Sonst fehlen noch mehr barriere-freie Wohnungen.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK bewertet die Wiederauflage des KfW-Programms "Altersgerecht umbauen" zur Barrierereduzierung in Wohnungen als wichtigen Erfolg seiner politischen Arbeit. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte: "Der VdK hat sich frühzeitig und deutlich gegen die Einstellung des Investitionszuschusses positioniert und intensive Gespräche mit Abgeordneten geführt. Dass nun wieder Mittel bereitgestellt werden, zeigt: Beharrliche sozialpolitische Interessenvertretung zahlt sich aus." Das Förderprogramm "Altersgerecht umbauen" ist ein zentrales Instrument, um bestehenden Wohnraum barrierefrei umzubauen und damit ein selbstbestimmtes Leben im Alter oder mit Behinderung zu ermöglichen. Hunderttausende geförderte Wohneinheiten in den vergangenen Jahren belegen den großen Bedarf und den nachhaltigen Nutzen dieses Programms. Gleichzeitig ist für den VdK klar, dass die nun vorgesehenen 50 Millionen Euro bei weitem nicht ausreichen.
„Schon in der Vergangenheit waren die Gelder regelmäßig frühzeitig ausgeschöpft, teilweise sogar innerhalb weniger Wochen trotz weit höherer finanzieller Mittel. Auch für dieses Jahr ist absehbar, dass die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigen wird. Angesichts des demografischen Wandels und eines massiven Mangels von mehr als drei Millionen barrierefreier Wohnungen braucht es deshalb eine deutliche Aufstockung der Mittel“, erklärte Verena Bentele. Nach Einschätzung des VdK ist ein Fördervolumen von mindestens 390 Millionen Euro erforderlich, um den tatsächlichen Bedarf zu decken.
Darüber hinaus müssten auch die Förderkonditionen verbessert werden: Die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen sollten von derzeit zehn Prozent auf 30 Prozent steigen. Wer sein Haus auf den Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, sollte statt 12,5 Prozent 37,5 Prozent der Kosten bezuschusst bekommen. Nur so werden nach Ansicht des VdK notwendige Umbauten für breite Bevölkerungsschichten tatsächlich finanzierbar. Der VdK unterstützt zudem die Idee einer neuen Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau. Entscheidend ist dabei, dass barrierefreies Bauen von Anfang an verbindlich mitgedacht wird. Der bestehende Mangel an barrierefreiem Wohnraum geht bereits heute in die Millionen – und wird sich ohne entschlossenes politisches Handeln weiter verschärfen. „Die Wiederaufnahme der Förderung ist ein wichtiger Schritt. Jetzt kommt es darauf an, ihn konsequent weiterzugehen“, sagt Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK bewertet die Wiederauflage des KfW-Programms "Altersgerecht umbauen" zur Barrierereduzierung in Wohnungen als wichtigen Erfolg seiner politischen Arbeit. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte: "Der VdK hat sich frühzeitig und deutlich gegen die Einstellung des Investitionszuschusses positioniert und intensive Gespräche mit Abgeordneten geführt. Dass nun wieder Mittel bereitgestellt werden, zeigt: Beharrliche sozialpolitische Interessenvertretung zahlt sich aus." Das Förderprogramm "Altersgerecht umbauen" ist ein zentrales Instrument, um bestehenden Wohnraum barrierefrei umzubauen und damit ein selbstbestimmtes Leben im Alter oder mit Behinderung zu ermöglichen. Hunderttausende geförderte Wohneinheiten in den vergangenen Jahren belegen den großen Bedarf und den nachhaltigen Nutzen dieses Programms. Gleichzeitig ist für den VdK klar, dass die nun vorgesehenen 50 Millionen Euro bei weitem nicht ausreichen.
„Schon in der Vergangenheit waren die Gelder regelmäßig frühzeitig ausgeschöpft, teilweise sogar innerhalb weniger Wochen trotz weit höherer finanzieller Mittel. Auch für dieses Jahr ist absehbar, dass die Nachfrage das Angebot deutlich übersteigen wird. Angesichts des demografischen Wandels und eines massiven Mangels von mehr als drei Millionen barrierefreier Wohnungen braucht es deshalb eine deutliche Aufstockung der Mittel“, erklärte Verena Bentele. Nach Einschätzung des VdK ist ein Fördervolumen von mindestens 390 Millionen Euro erforderlich, um den tatsächlichen Bedarf zu decken.
Darüber hinaus müssten auch die Förderkonditionen verbessert werden: Die Zuschüsse für Einzelmaßnahmen sollten von derzeit zehn Prozent auf 30 Prozent steigen. Wer sein Haus auf den Standard „Altersgerechtes Haus“ umbaut, sollte statt 12,5 Prozent 37,5 Prozent der Kosten bezuschusst bekommen. Nur so werden nach Ansicht des VdK notwendige Umbauten für breite Bevölkerungsschichten tatsächlich finanzierbar. Der VdK unterstützt zudem die Idee einer neuen Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau. Entscheidend ist dabei, dass barrierefreies Bauen von Anfang an verbindlich mitgedacht wird. Der bestehende Mangel an barrierefreiem Wohnraum geht bereits heute in die Millionen – und wird sich ohne entschlossenes politisches Handeln weiter verschärfen. „Die Wiederaufnahme der Förderung ist ein wichtiger Schritt. Jetzt kommt es darauf an, ihn konsequent weiterzugehen“, sagt Verena Bentele.




