Staufen (kobinet)
Im März 2026 gab es einen großen Streit.
Der Streit war in den Medien.
Medien geben uns Nachrichten.
Dazu gehören Zeitung, Radio, Fernseh-en und Internet.
Es ging um die Schauspielerin Collien Fernandes.
Sie machte Vor-würfe gegen ihren Ex-Mann.
Vor-würfe bedeutet: Jemand sagt, du hast etwas Schlimmes getan.
Der Ex-Mann heißt Christian Ulmen.
Er ist Schauspieler und Unter-halter.
Ein Unter-halter macht anderen Menschen Freude.
Er tritt zum Beispiel im Fernseh-en auf.
Der Vor-wurf war: Er hat Deep-fakes verbreitet.
Deep-fakes sind gefälschte Bilder oder Videos.
Die Bilder zeigen eine Person, aber sie sind nicht echt.
Viele Medien berichteten darüber.
Auch der Spiegel und die Tages-schau.
Im Internet wurden viele Menschen sehr wütend.
Das nennt man eine Empörungs-welle.
Viele Menschen stellten sich auf die Seite von Frau Fernandes.
Das nennt man Solidarität.
Solidarität bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Auch Raul Krauthausen schrieb darüber.
Raul Krauthausen betreibt die Platt-form Die Neue Norm.
Eine Platt-form ist eine Internet-Seite oder App.
Dort tauschen Menschen Informationen aus.
Die Neue Norm ist für Menschen mit Behinderung.
Krauthausen rief zur Solidarität mit Frau Fernandes auf.
Dann wurde etwas Wichtiges klar.
Christian Ulmen hatte keine unerlaubten Deep-fakes verbreitet.
Frau Fernandes hatte ihm die Erlaubnis gegeben.
Er durfte ihre Konten in sozialen Netz-werken betreiben.
Er durfte auch ihre Kredit-karte benutzen.
Danach wurde es still in den Medien.
Die Medien korrigierten ihre Berichte nicht.
Korrigieren bedeutet: Fehler werden verbessert.
Etwas wird richtig gestellt.
Es gab keine Ent-schuldigungen von Zeitungen oder Sendern.
Die falschen Meldungen blieben stehen.
Das ärgert viele Menschen.
Manche Menschen sehen darin ein Muster.
Ein Muster bedeutet: Etwas passiert immer wieder gleich.
Zuerst werden viele Menschen wütend gemacht.
Dann soll schnell ein neues Gesetz kommen.
Eine ruhige Debatte soll dabei nicht stattfinden.
Debatte bedeutet: Viele Menschen sprechen gemeinsam über ein Thema.
Es geht um die Kontrolle von sozialen Medien.
Soziale Medien sind zum Beispiel X, Instagram oder Facebook.
Diese Platt-formen gehören meist US-Firmen.
Manche wollen diese Medien stärker kontrollieren.
Einige Beobachter meinen: Der Fall Ulmen sollte dafür Druck machen.
Ein Beobachter ist jemand, der etwas genau verfolgt und darüber nachdenkt.
Niemand spricht über den Schaden für Christian Ulmen.
Für ihn gilt die Unschulds-vermutung.
Unschulds-vermutung bedeutet: Jemand gilt als unschuldig.
Das gilt so lange, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Sein Ruf wurde öffentlich beschädigt.
Die Medien schweigen darüber.
Auch Krauthausen hat eine Stellung-nahme veröffentlicht.
Eine Stellung-nahme ist ein Text.
Darin erklärt jemand seine Meinung zu einem Thema.
Das war am 23. März 2026 auf Die Neue Norm.
Der Titel war: Mut beginnt da, wo Wider-spruch unbequem wird.
Wider-spruch bedeutet: Jemand sagt, das stimmt nicht.
Er hat eine andere Meinung.
Dieser Text hat viele Menschen zum Nachdenken gebracht.
Was kann man tun?
Fakten prüfen, bevor man wütend wird.
Berichte kritisch lesen.
Nach Korrekturen und Ent-schuldigungen fragen.
Öffentlichkeit bedeutet: Alle Menschen zusammen beobachten und fragen nach.
Eine aufmerksame Öffentlichkeit ist sehr wichtig.

Foto: ht
Staufen (kobinet) Ist das Verstummen der Berichterstattung im "Fall Ulmen". Die "Vorwürfe" der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann, den Entertainer und Schauspieler Christian Ulmen. Tagelang der Topaufreger in sämtlichen Medien, Thema auf allen Nachrichtenkanälen. Erneut eine Frau wehrloses Opfer männlich-sexistischer Gewalt, digitaler Gewalt per "Deepfake". Eine gigantische Empörungswelle auf Social-Media, Solidaritätsaufrufe. Ein besonders entschiedener auf der Behinderten-Plattform " Die Neue Norm" von Raul Krauthausen.
Und dann quasi über Nacht komplette Funkstille. Insbesondere nichts mehr von denen, die den Skandal medial losgetreten haben, der SPIEGEL etc. – Was ist da los? Ich bin irritiert! Kann mir jemand weiterhelfen? Dieser Fall und seine Ungereimtheiten verursacht mir Bauchschmerzen. Und die sind noch schlimmer geworden, als ich Krauthausens Stellungnahme gelesen habe (Neue Norm vom 23.03. 2026, „Mut beginnt da, wo Widerspruch im eigenen Feld unbequem wird“).
Was ich aktuell zuletzt im Netz auf X gefunden habe:
„Alles läuft weiter, als wenn es ein bedauerlicher Irrtum gewesen wäre.
Seitdem klar wurde, dass Christian Ulmen keine „Deepfakes“ verbreitet hat und sogar die Erlaubnis hatte, die sozialen Medien von Frau Fernandes zu betreiben und deren Kreditkarte nutzen durfte, hört man nichts mehr.
Die Berichterstattung über den Fall Christian Ulmen in etablierten Medien wie Spiegel und Tagesschau hat in den vergangenen Tagen ein deutliches Muster erkennen lassen. Es handelt sich mutmaßlich um einen gescheiterten Versuch, mittels einer konzertierten Aktion zwischen politischen Akteuren und der staatsnahen Presse einen Gesetzgebungsprozess zu beschleunigen und weitgehend ohne nennenswerten öffentlichen Widerstand durchsetzen zu können.
Die anfängliche Darstellung von angeblichen „Deepfakes“ und damit verbundenen Vorwürfen diente offenbar dazu, ein narratives Umfeld zu schaffen, das dringende regulatorische Maßnahmen im digitalen Raum – etwa zur Bekämpfung vermeintlicher Desinformation oder zur Stärkung von Kontrollmechanismen in sozialen Medien – als unumgänglich erscheinen lassen sollte. Besonders, weil gerade die beliebtesten Social-Media Kanäle von US Unternehmen beherrscht werden.
Sobald jedoch klar wurde, dass Christian Ulmen keine unbefugten Deepfakes verbreitet hatte, sondern sogar mit ausdrücklicher Erlaubnis die sozialen Medien von Frau Fernandes betrieb, verstummte die Berichterstattung vollständig. Weder erfolgte eine Korrektur der ursprünglichen Meldungen noch eine Entschuldigung seitens der beteiligten Medienhäuser oder Personen.
Solche Vorgehensweisen folgen einem wiederkehrenden Muster:
Durch die gezielte Erzeugung von Aufmerksamkeit und Empörung wird ein politischer Handlungsdruck aufgebaut, der schnelle legislative Eingriffe ermöglicht, bevor eine fundierte öffentliche Debatte stattfinden kann. Die Tatsache, dass keine Demonstrationen gegen Falschmeldungen, Falschbeschuldigungen oder manipulative Presseberichte stattfanden und der Vorfall nun weitgehend unbeachtet bleibt, zeigt, wie selektiv die gesellschaftliche Reaktion auf derartige Vorgänge ausfällt. Die beteiligten Institutionen setzen offenbar darauf, dass der Vorfall rasch in Vergessenheit gerät und der nächste, ähnlich konzipierte Versuch unter veränderten Vorzeichen unternommen werden kann.
Der Fall bleibt ein lehrreiches Beispiel dafür, dass derartige Operationen zwar kurzfristig scheitern können, die dahinter stehende Strategie jedoch keineswegs aufgegeben wird. Der nächste Versuch wird voraussichtlich mit verfeinerten Methoden folgen, die aus dem Lernprozess entwickelt werden.
Über den bleibenden Schaden von Personen, für die die Unschuldsvermutung gilt, spricht niemand.
Eine wachsame, faktenbasierte Öffentlichkeit gilt als einzige wirksame Gegenmaßnahme.“

Foto: ht
Staufen (kobinet) Ist das Verstummen der Berichterstattung im "Fall Ulmen". Die "Vorwürfe" der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann, den Entertainer und Schauspieler Christian Ulmen. Tagelang der Topaufreger in sämtlichen Medien, Thema auf allen Nachrichtenkanälen. Erneut eine Frau wehrloses Opfer männlich-sexistischer Gewalt, digitaler Gewalt per "Deepfake". Eine gigantische Empörungswelle auf Social-Media, Solidaritätsaufrufe. Ein besonders entschiedener auf der Behinderten-Plattform " Die Neue Norm" von Raul Krauthausen.
Und dann quasi über Nacht komplette Funkstille. Insbesondere nichts mehr von denen, die den Skandal medial losgetreten haben, der SPIEGEL etc. – Was ist da los? Ich bin irritiert! Kann mir jemand weiterhelfen? Dieser Fall und seine Ungereimtheiten verursacht mir Bauchschmerzen. Und die sind noch schlimmer geworden, als ich Krauthausens Stellungnahme gelesen habe (Neue Norm vom 23.03. 2026, „Mut beginnt da, wo Widerspruch im eigenen Feld unbequem wird“).
Was ich aktuell zuletzt im Netz auf X gefunden habe:
„Alles läuft weiter, als wenn es ein bedauerlicher Irrtum gewesen wäre.
Seitdem klar wurde, dass Christian Ulmen keine „Deepfakes“ verbreitet hat und sogar die Erlaubnis hatte, die sozialen Medien von Frau Fernandes zu betreiben und deren Kreditkarte nutzen durfte, hört man nichts mehr.
Die Berichterstattung über den Fall Christian Ulmen in etablierten Medien wie Spiegel und Tagesschau hat in den vergangenen Tagen ein deutliches Muster erkennen lassen. Es handelt sich mutmaßlich um einen gescheiterten Versuch, mittels einer konzertierten Aktion zwischen politischen Akteuren und der staatsnahen Presse einen Gesetzgebungsprozess zu beschleunigen und weitgehend ohne nennenswerten öffentlichen Widerstand durchsetzen zu können.
Die anfängliche Darstellung von angeblichen „Deepfakes“ und damit verbundenen Vorwürfen diente offenbar dazu, ein narratives Umfeld zu schaffen, das dringende regulatorische Maßnahmen im digitalen Raum – etwa zur Bekämpfung vermeintlicher Desinformation oder zur Stärkung von Kontrollmechanismen in sozialen Medien – als unumgänglich erscheinen lassen sollte. Besonders, weil gerade die beliebtesten Social-Media Kanäle von US Unternehmen beherrscht werden.
Sobald jedoch klar wurde, dass Christian Ulmen keine unbefugten Deepfakes verbreitet hatte, sondern sogar mit ausdrücklicher Erlaubnis die sozialen Medien von Frau Fernandes betrieb, verstummte die Berichterstattung vollständig. Weder erfolgte eine Korrektur der ursprünglichen Meldungen noch eine Entschuldigung seitens der beteiligten Medienhäuser oder Personen.
Solche Vorgehensweisen folgen einem wiederkehrenden Muster:
Durch die gezielte Erzeugung von Aufmerksamkeit und Empörung wird ein politischer Handlungsdruck aufgebaut, der schnelle legislative Eingriffe ermöglicht, bevor eine fundierte öffentliche Debatte stattfinden kann. Die Tatsache, dass keine Demonstrationen gegen Falschmeldungen, Falschbeschuldigungen oder manipulative Presseberichte stattfanden und der Vorfall nun weitgehend unbeachtet bleibt, zeigt, wie selektiv die gesellschaftliche Reaktion auf derartige Vorgänge ausfällt. Die beteiligten Institutionen setzen offenbar darauf, dass der Vorfall rasch in Vergessenheit gerät und der nächste, ähnlich konzipierte Versuch unter veränderten Vorzeichen unternommen werden kann.
Der Fall bleibt ein lehrreiches Beispiel dafür, dass derartige Operationen zwar kurzfristig scheitern können, die dahinter stehende Strategie jedoch keineswegs aufgegeben wird. Der nächste Versuch wird voraussichtlich mit verfeinerten Methoden folgen, die aus dem Lernprozess entwickelt werden.
Über den bleibenden Schaden von Personen, für die die Unschuldsvermutung gilt, spricht niemand.
Eine wachsame, faktenbasierte Öffentlichkeit gilt als einzige wirksame Gegenmaßnahme.“




