BERLIN (kobinet)
Gerade findet eine Konferenz zum Sudan statt.
Eine Konferenz ist ein Treffen.
Menschen sprechen dort über ein bestimmtes Thema.
Die Konferenz ist in Berlin.
Die Hilfs-Organisation Handicap International warnt:
Eine Hilfs-Organisation hilft Menschen in Not.
Sie gibt zum Beispiel Essen oder Medizin.
Die Lage im Sudan ist sehr schlimm.
Vor 3 Jahren begann dort ein Krieg.
Seitdem leiden viele Menschen.
Im Sudan leben mindestens 4,6 Millionen Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Sachen schwierig.
Man braucht oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Das sind etwa 16 von 100 Menschen im Sudan.
Viele weitere Menschen wurden durch den Krieg verletzt.
Andere sind krank oder traumatisiert.
Traumatisiert bedeutet: Sie haben schlimme Dinge erlebt.
Diese Erlebnisse machen ihnen noch heute Angst.
Menschen mit Behinderung haben es besonders schwer.
Für Menschen mit Behinderung ist es schwerer zu fliehen.
Menschen mit Behinderung bekommen schwerer Hilfs-Güter.
Hilfs-Güter sind Dinge, die Menschen in Not bekommen.
Das können zum Beispiel Essen, Wasser oder Decken sein.
Menschen mit Behinderung bekommen schwerer Arzt-Hilfe.
Außerdem gibt es Minen im Sudan.
Minen sind versteckte Bomben im Boden.
In Krisen sterben Menschen mit Behinderung öfter.
Die Sterbe-Rate ist 2- bis 4-mal höher.
Die Sterbe-Rate zeigt: Wie viele Menschen sterben?
Man zählt die Todes-Fälle in einer Gruppe.
Viele Menschen mit Behinderung werden zurückgelassen.
Spezielle Hilfe für Menschen mit Behinderung fehlt fast überall.
Viele Menschen aus El-Fasher sind geflohen.
El-Fasher ist eine Stadt im Sudan.
Die Menschen sind in die Stadt Tawilah gegangen.
Viele haben schwere Verletzungen.
Zum Beispiel Schuss-Wunden.
Diese Menschen brauchen schnell Reha-Maßnahmen.
Reha-Maßnahmen sind Hilfen, um wieder gesund zu werden.
Die Menschen brauchen auch Hilfs-Mittel.
Hilfs-Mittel sind zum Beispiel Roll-Stühle oder Krücken.
Ohne diese Hilfe drohen bleibende Behinderungen.
Bleibende Behinderung bedeutet: Die Behinderung geht nicht mehr weg.
Vincent Dalonneau leitet Handicap International im Sudan.
Handicap International sagt: Wir sind eine der wenigen Hilfs-Organisationen dort.
In Darfur sind sie sogar die einzige Organisation.
Darfur ist eine Region im Sudan.
Eine Region ist ein bestimmtes Gebiet.
In dem Gebiet leben Menschen zusammen.

Foto: HI
BERLIN (kobinet) Anlässlich der internationalen Sudan-Konferenz in Berlin schlägt die Hilfsorganisation Handicap International (HI) Alarm: Drei Jahre nach Ausbruch des Krieges ist die Lage für die Zivilbevölkerung katastrophal. Für Menschen mit Behinderung gilt dies in noch stärkerem Maße: Für sie ist es besonders schwierig, zu fliehen, an Hilfsgüter zu gelangen oder eine medizinische Versorgung zu erhalten. Zudem bedrohen Minen und Blindgänger die Zivilbevölkerung.
Im Sudan leben mindestens 4,6 Millionen Menschen mit Behinderung, was etwa 16 Prozent der Bevölkerung entspricht. Hinzu kommen unzählige weitere Menschen, die durch den Konflikt schwer verletzt, traumatisiert oder chronisch krank sind. Dennoch fehlen inklusive Hilfsmaßnahmen und spezialisierte Angebote nahezu vollständig. Die Konsequenzen sind gravierend: In Krisensituationen ist die Sterblichkeitsrate von Menschen mit Behinderung zwei- bis viermal höher als die von Menschen ohne Behinderung. Viele von ihnen werden zurückgelassen oder systematisch ausgeschlossen.
„Der Fall von El-Fasher hat zu einem Zustrom von Vertriebenen in die benachbarte Stadt Tawilah geführt. Immer mehr Menschen mit schweren Verletzungen, wie Schusswunden, benötigen dringend Reha-Maßnahmen und Hilfsmittel. Ohne frühzeitige Versorgung drohen diesen Menschen dauerhafte Behinderungen und chronische Schmerzen. Derzeit sind wir eine der wenigen humanitären Organisationen, die diese wichtige Unterstützung im Sudan leisten können. In Darfur sind wir sogar die einzige“, sagt Vincent Dalonneau, Landesdirektor von HI–Sudan.

Foto: HI
BERLIN (kobinet) Anlässlich der internationalen Sudan-Konferenz in Berlin schlägt die Hilfsorganisation Handicap International (HI) Alarm: Drei Jahre nach Ausbruch des Krieges ist die Lage für die Zivilbevölkerung katastrophal. Für Menschen mit Behinderung gilt dies in noch stärkerem Maße: Für sie ist es besonders schwierig, zu fliehen, an Hilfsgüter zu gelangen oder eine medizinische Versorgung zu erhalten. Zudem bedrohen Minen und Blindgänger die Zivilbevölkerung.
Im Sudan leben mindestens 4,6 Millionen Menschen mit Behinderung, was etwa 16 Prozent der Bevölkerung entspricht. Hinzu kommen unzählige weitere Menschen, die durch den Konflikt schwer verletzt, traumatisiert oder chronisch krank sind. Dennoch fehlen inklusive Hilfsmaßnahmen und spezialisierte Angebote nahezu vollständig. Die Konsequenzen sind gravierend: In Krisensituationen ist die Sterblichkeitsrate von Menschen mit Behinderung zwei- bis viermal höher als die von Menschen ohne Behinderung. Viele von ihnen werden zurückgelassen oder systematisch ausgeschlossen.
„Der Fall von El-Fasher hat zu einem Zustrom von Vertriebenen in die benachbarte Stadt Tawilah geführt. Immer mehr Menschen mit schweren Verletzungen, wie Schusswunden, benötigen dringend Reha-Maßnahmen und Hilfsmittel. Ohne frühzeitige Versorgung drohen diesen Menschen dauerhafte Behinderungen und chronische Schmerzen. Derzeit sind wir eine der wenigen humanitären Organisationen, die diese wichtige Unterstützung im Sudan leisten können. In Darfur sind wir sogar die einzige“, sagt Vincent Dalonneau, Landesdirektor von HI–Sudan.




