Berlin (kobinet)
Der Deutsche Behinderten-Rat macht Politik mit.
Der Deutsche Behinderten-Rat heißt kurz: DBR.
Der DBR setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
Der Sozial-Verband Deutschland leitet den DBR.
Der Sozial-Verband Deutschland heißt kurz: SoVD.
Am 27. Januar hat der DBR an die Vergangenheit erinnert.
Das war ein wichtiges Zeichen.
Es geht um Verantwortung für alle Menschen.
Verantwortung bedeutet: Du machst deine Aufgabe gut.
Du kümmerst dich selbst um Probleme.
Alle Menschen sollen am Leben teil-haben.
Das sind Menschen-Rechte.
Michaela Engelmeier leitet den DBR-Sprech-Rat.
Sie hat eine Warnung gemacht.
Es gibt einen Ruck nach rechts in Deutschland.
Das bedeutet: Manche Menschen werden ausgegrenzt.
Ausgegrenzt bedeutet: Jemand darf nicht mit-machen.
Die Person wird von anderen ausgeschlossen.
Das ist eine Gefahr für Menschen, die Schutz brauchen.
Am 28. Januar hat sich der DBR-Arbeits-Ausschuss getroffen.
Ein Arbeits-Ausschuss ist eine Gruppe.
Die Gruppe arbeitet an bestimmten Themen.
Dort haben Fach-Leute über neue Gesetze gesprochen.
Auch Vertreter der Bundes-Regierung waren dabei.
Am 11. Februar 2026 hat das Bundes-Kabinett einen Plan beschlossen.
Das Bundes-Kabinett ist die wichtigste Politiker-Gruppe der Regierung.
Dazu gehören die Minister.
Der Plan ist ein Entwurf für ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt: Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Gleich-stellung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Dieser Plan erfüllt die Erwartungen nicht.
Es gibt internationale Regeln für Menschen mit Behinderungen.
Diese Regeln heißen: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Eine Konvention ist eine Vereinbarung von vielen Ländern.
Alle Länder halten sich daran.
Der Plan erfüllt diese Regeln nicht.
Menschen mit Behinderungen sollen besser teil-haben.
Zum Beispiel bei Gesundheit, Wohnen und Freizeit.
Das Gesetz muss verbessert werden.
Der DBR wird das weiter beobachten.
Der DBR bleibt dabei und hilft mit.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Unter der Leitung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) begleitet der Deutsche Behindertenrat auch im Jahr 2026 aktiv politische Themen und Entwicklungen. Mit dem Gedenken am 27. Januar setzte der DBR ein klares Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und eine Politik, die Teilhabe sowie Selbstbestimmung als unveräußerliche Menschenrechte verteidigt. Erinnerung bedeutet Haltung zeigen – und politisch handeln", heißt es u.a. im Vorwort der aktuellen Ausgabe des Newsletter des Deutschen Behindertenrat. "Ein gesellschaftlicher Rechtsruck, der Ausgrenzung normalisiert, gefährdet uns alle – besonders diejenigen, die besonderen Schutz benötigen", betonte Michaela Engelmeier, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats.
„Auch die erste Sitzung des DBR-Arbeitsausschusses am 28. Januar stand im Zeichen eines entschlossenen politischen Austauschs zu aktuellen Gesetzgebungsverfahren und der direkten Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung. Herausfordernd bleiben die kommenden Wochen: Der Beschluss des Gesetzesentwurfs zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) durch das Bundeskabinett am 11. Februar 2026 bleibt hinter den Erwartungen und den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zurück. Echte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen bei Gesundheitsdienstleistungen, Wohnraum oder Kultur- und Freizeitangeboten rückt in weite Ferne. Der Gesetzentwurf muss daher im parlamentarischen Verfahren dringend nachgebessert werden, damit der Anspruch aus der UN-BRK einer echten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Wirklichkeit werden kann. Wir werden das Verfahren weiter eng begleiten“, schreibt das Team des Deutschen Behindertenrates im neuesten Newsletter.
Link zum Newsletter des Deutschen Behindertenrat Nummer 1/2026

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Unter der Leitung des Sozialverbands Deutschland (SoVD) begleitet der Deutsche Behindertenrat auch im Jahr 2026 aktiv politische Themen und Entwicklungen. Mit dem Gedenken am 27. Januar setzte der DBR ein klares Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und eine Politik, die Teilhabe sowie Selbstbestimmung als unveräußerliche Menschenrechte verteidigt. Erinnerung bedeutet Haltung zeigen – und politisch handeln", heißt es u.a. im Vorwort der aktuellen Ausgabe des Newsletter des Deutschen Behindertenrat. "Ein gesellschaftlicher Rechtsruck, der Ausgrenzung normalisiert, gefährdet uns alle – besonders diejenigen, die besonderen Schutz benötigen", betonte Michaela Engelmeier, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats.
„Auch die erste Sitzung des DBR-Arbeitsausschusses am 28. Januar stand im Zeichen eines entschlossenen politischen Austauschs zu aktuellen Gesetzgebungsverfahren und der direkten Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung. Herausfordernd bleiben die kommenden Wochen: Der Beschluss des Gesetzesentwurfs zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) durch das Bundeskabinett am 11. Februar 2026 bleibt hinter den Erwartungen und den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention zurück. Echte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen bei Gesundheitsdienstleistungen, Wohnraum oder Kultur- und Freizeitangeboten rückt in weite Ferne. Der Gesetzentwurf muss daher im parlamentarischen Verfahren dringend nachgebessert werden, damit der Anspruch aus der UN-BRK einer echten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen Wirklichkeit werden kann. Wir werden das Verfahren weiter eng begleiten“, schreibt das Team des Deutschen Behindertenrates im neuesten Newsletter.
Link zum Newsletter des Deutschen Behindertenrat Nummer 1/2026




