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Linke fordert Aufstockung der Zahl der paralympischen Kaderplätze

Portraitfoto des Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann
Sören Pellmann - 2021-NEU
Foto: Inga Haar / Deutscher Bundestag

BERLIN (kobinet) Wenn am Freitag in Verona die paralympischen Winterspiele, leider ohne olympischen Frieden in der Welt, eröffnet werden, freut sich auch der Abgeordnete Sören Pellmann, Vorsitzender und behindertenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, sehr auf diese Spiele. Zugleich hofft er, dass sie die öffentliche Aufmerksamkeit erhalten, welche die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Höchstleistungen verdienen. Dazu stellt Sören Pellmann fest4: "Die Paralympischen Spiele sind ein Beispiel dafür, wie Inklusion und Teilhabe funktionieren können."

Doch diese Spiele erinnern uns nach den Worten dieses Bundestagsabgeordneten auch daran, dass es noch viel zu tun gibt. „Die Bundesregierung plant gerade eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetz, die der Wirtschaft einen Freifahrtschein ausstellen und von nahezu jeder Verpflichtung im Bereich Barrierefreiheit entbinden soll.“ sagt Pellmann und stellt weiter fest: „Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Menschen mit Behinderungen – also auch unsere paralympischen Athletinnen und Athleten, denen wir in den kommenden Tagen zujubeln werden. Das können und das werden wir als Linke nicht zulassen.“

Der Vorsitzende und behindertenpolitischer Sprecher der Linken im Bundestag verweist darauf, dass, wenn man die Sommer- und Winterspiele zusammennimmt, wir 200 paralympische Athletinnen und Athleten haben. Daraus schlussfolgert Pellmann: „Also sollten wir auch 200 Kaderplätze haben – mindestens. Der paralympische Sport wächst und entwickelt sich rasant. Es wird höchste Zeit, dass er auch seinen gerechten Anteil an der Spitzensportförderung des Bundes erhält. Die UN-Behindertenrechtskonvention muss endlich ohne Abstriche umgesetzt werden – auch im Sport.“

In dem Zusammenhang fordert Sören Pellmann: „Ich unterstütze ausdrücklich die Forderung der Athletinnen und Athleten die Zahl der paralympischen Kaderplätze aufzustocken“.