Bad Segeberg / Kassel (kobinet)
Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul haben einen Podcast gemacht.
Ein Podcast ist eine Sendung im Internet.
Du kannst die Sendung hören.
Der Podcast heißt Inklusion Ganz Einfach Leben.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Der Podcast heißt kurz: IGEL.
Im Podcast sprechen sie über Behinderten-Politik im Februar 2026.
Behinderten-Politik bedeutet: Gesetze und Regeln für Menschen mit Behinderung.
Am 11. Februar 2026 hat das Bundes-Kabinett etwas beschlossen.
Das Bundes-Kabinett ist die wichtigste Politiker-Gruppe der Regierung.
Der Bundes-Kanzler ist der Chef.
Das Bundes-Kabinett hat einen Gesetz-Entwurf beschlossen.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Politiker schreiben auf, welche Regeln sie machen wollen.
Der Gesetz-Entwurf soll das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz verändern.
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es sorgt dafür, dass sie gleiche Rechte haben.
Viele behinderte Menschen und ihre Verbände sind dagegen.
Verbände sind Gruppen von Menschen.
Sie setzen sich für die gleichen Ziele ein.
Im Gesetz steht: Barriere-Freiheit kann für Unternehmen zu teuer sein.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das macht viele Menschen mit Behinderung wütend.
Sie fragen: Sind Geld-Interessen wichtiger als gleiche Rechte?
Der Bundes-Tag berät im Mai 2026 über den Gesetz-Entwurf.
Der Bundes-Tag ist das Parlament in Deutschland.
Dort stimmen Politiker über Gesetze ab.
Anfang Mai gibt es eine Anhörung.
Bei einer Anhörung dürfen Fachleute ihre Meinung sagen.
Andere Menschen hören ihnen zu.
Danach soll der Bundes-Tag abstimmen.
Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul sagen: Jetzt ist öffentlicher Druck wichtig.
Menschen sollen ihre Abgeordneten direkt ansprechen.
Abgeordnete vertreten Menschen in der Politik.
Sie sprechen für Bürger im Parlament.
Am 5. Mai ist der Europäische Protest-Tag.
Dieser Tag ist wichtig für Behinderten-Rechte.
Im Podcast sprechen sie auch über Werk-Stätten für behinderte Menschen.
Werk-Stätten sind besondere Arbeits-Plätze.
Dort arbeiten Menschen mit Behinderung.
Die Löhne dort sind sehr niedrig.
Nur wenige wechseln auf den normalen Arbeits-Markt.
Der Arbeits-Markt zeigt, wie Menschen Arbeit suchen und finden.
Behinderte Frauen in Werk-Stätten verdienen oft noch weniger als Männer.
Das ist eine zusätzliche Benachteiligung.
Benachteiligung bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Auch das Allgemeine Gleichbehandlungs-Gesetz soll verändert werden.
Gleich-behandlung bedeutet: Alle Menschen werden gleich behandelt.
Niemand hat Nachteile.
Wie das weiter geht, ist noch unklar.
Es gibt aber auch gute Nachrichten.
Einzelne Gerichte haben für Barriere-Freiheit entschieden.
Zum Beispiel: Dokumente müssen für alle lesbar sein.
Der Bundes-Gerichts-Hof soll bald über Reha-Leistungen urteilen.
Der Bundes-Gerichts-Hof ist das wichtigste Gericht in Deutschland.
Hier werden die schwierigsten Fälle entschieden.
Reha-Leistungen sind Hilfen für kranke oder verletzte Menschen.
Diese Hilfen sollen helfen, wieder selbstständig zu leben.
Sascha Lang war auf einer Konferenz in Wien.
Eine Konferenz ist ein Treffen.
Menschen sprechen dort über ein bestimmtes Thema.
Die Konferenz heißt Zero Project.
Dort ging es um Hilfe in Krisen-Situationen für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel: Im Internet oder per App um Hilfe rufen.
Sascha Lang hat auch von einem schlechten Erlebnis berichtet.
Eine Flug-Gesellschaft hat seinen Assistenz-Hund nicht mitgenommen.
Ein Assistenz-Hund ist ein ausgebildeter Hund.
Er hilft Menschen mit einer Behinderung im Alltag.
Das ist ein Verstoß gegen europäische Rechte.
Ein Verstoß bedeutet: Jemand hat eine Regel nicht befolgt.
Europäische Rechte gelten in allen Ländern der Europäischen Union.
Die Europäische Union ist eine Gruppe von Ländern.
27 Länder in Europa arbeiten zusammen.
Barriere-Freiheit ist kein kleines Thema.
Sie hilft allen Menschen in der Gesellschaft.
Im März 2026 wollen viele weiter für Teilhabe kämpfen.
Teilhabe bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man gehört dazu.
Link zum Monats-Rückblick auf die Behinderten-Politik im Februar 2026

Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Kassel (kobinet) "Im Sturm der Reformen – Community kämpft weiter für Teilhabe", so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im Februar 2026 bestimmt haben. Nicht fehlen darf dabei natürlich nicht der am 11. Februar 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes und die massive Kritik behinderter Menschen und ihrer Verbände.
„Im Sturm der Reformen blicken Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul auf einen politisch aufgeladenen Februar 2026 zurück. Im Mittelpunkt steht der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes, der in der Community massive Kritik auslöst. Besonders die Formulierung, Barrierefreiheit könne für Unternehmen eine ‚unverhältnismäßige und unbillige Belastung‘ darstellen, sorgt für Empörung. Die Frage steht im Raum, ob wirtschaftliche Interessen erneut über gleichberechtigte Teilhabe gestellt werden. Diskutiert wird der konkrete Zeitplan im Bundestag mit Anhörung Anfang Mai und möglicher Beschlussfassung im Laufe des Monats Mai. Die beiden betonen, wie wichtig jetzt öffentlicher Druck und direkte Kontakte zu Abgeordneten sind. Auch der Europäische Protesttag am 5. Mai rückt als politischer Hebel in den Fokus. Thematisiert wird zudem die stockende Reform der Werkstätten für behinderte Menschen. Niedrige Entgelte und minimale Übergänge auf den ersten Arbeitsmarkt bleiben strukturelle Probleme. Hinzu kommt der Gender Pay Gap in Werkstätten, der behinderte Frauen zusätzlich benachteiligt. Bei der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes herrscht ebenfalls Unsicherheit über den weiteren Verlauf. Hoffnung machen einzelne Gerichtsentscheidungen zur Barrierefreiheit, etwa zu zugänglichen Dokumenten. Mit Spannung wird ein Urteil des Bundesgerichtshofs zum Zugang zu Reha-Leistungen erwartet. Sascha berichtet außerdem von der Zero Project Konferenz in Wien und internationalen Innovationsprojekten. Im Zentrum standen dort inklusive Krisenvorsorge und digitale Notruflösungen für Menschen mit Behinderung. Persönlich schildert er seine Erfahrungen mit einer Fluggesellschaft, die die Mitnahme seines Assistenzhundes verweigerte. Der Vorfall wirft Fragen zur praktischen Umsetzung europäischer Rechte auf. Im Gespräch wird deutlich, dass Barrierefreiheit kein Nischenthema ist, sondern ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft. Die Community steht vor großen Herausforderungen, zeigt aber zugleich Engagement und Vernetzung. Der März soll nun genutzt werden, um Reformprozesse aktiv zu begleiten und Teilhabe entschlossen einzufordern“, heißt es u.a. in der Ankündigung des IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2026.

Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg / Kassel (kobinet) "Im Sturm der Reformen – Community kämpft weiter für Teilhabe", so hat Sascha Lang den Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2026 getitelt. Gemeinsam mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul blickt Sascha Lang in der neuesten Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) auf einige Ereignisse und Themen, die die Behindertenpolitik im Februar 2026 bestimmt haben. Nicht fehlen darf dabei natürlich nicht der am 11. Februar 2026 vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes und die massive Kritik behinderter Menschen und ihrer Verbände.
„Im Sturm der Reformen blicken Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul auf einen politisch aufgeladenen Februar 2026 zurück. Im Mittelpunkt steht der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes, der in der Community massive Kritik auslöst. Besonders die Formulierung, Barrierefreiheit könne für Unternehmen eine ‚unverhältnismäßige und unbillige Belastung‘ darstellen, sorgt für Empörung. Die Frage steht im Raum, ob wirtschaftliche Interessen erneut über gleichberechtigte Teilhabe gestellt werden. Diskutiert wird der konkrete Zeitplan im Bundestag mit Anhörung Anfang Mai und möglicher Beschlussfassung im Laufe des Monats Mai. Die beiden betonen, wie wichtig jetzt öffentlicher Druck und direkte Kontakte zu Abgeordneten sind. Auch der Europäische Protesttag am 5. Mai rückt als politischer Hebel in den Fokus. Thematisiert wird zudem die stockende Reform der Werkstätten für behinderte Menschen. Niedrige Entgelte und minimale Übergänge auf den ersten Arbeitsmarkt bleiben strukturelle Probleme. Hinzu kommt der Gender Pay Gap in Werkstätten, der behinderte Frauen zusätzlich benachteiligt. Bei der Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes herrscht ebenfalls Unsicherheit über den weiteren Verlauf. Hoffnung machen einzelne Gerichtsentscheidungen zur Barrierefreiheit, etwa zu zugänglichen Dokumenten. Mit Spannung wird ein Urteil des Bundesgerichtshofs zum Zugang zu Reha-Leistungen erwartet. Sascha berichtet außerdem von der Zero Project Konferenz in Wien und internationalen Innovationsprojekten. Im Zentrum standen dort inklusive Krisenvorsorge und digitale Notruflösungen für Menschen mit Behinderung. Persönlich schildert er seine Erfahrungen mit einer Fluggesellschaft, die die Mitnahme seines Assistenzhundes verweigerte. Der Vorfall wirft Fragen zur praktischen Umsetzung europäischer Rechte auf. Im Gespräch wird deutlich, dass Barrierefreiheit kein Nischenthema ist, sondern ein Gewinn für die gesamte Gesellschaft. Die Community steht vor großen Herausforderungen, zeigt aber zugleich Engagement und Vernetzung. Der März soll nun genutzt werden, um Reformprozesse aktiv zu begleiten und Teilhabe entschlossen einzufordern“, heißt es u.a. in der Ankündigung des IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im Februar 2026.




