Kassel (kobinet)
Heute ist der Equal Pay Day.
Das ist ein Aktions-Tag.
Er erinnert daran: Männer und Frauen sollen gleich viel Geld bekommen.
Er findet am 27. Februar 2026 statt.
An diesem Tag geht es um Lohn-Gerechtigkeit.
Lohn-Gerechtigkeit bedeutet: Gleiche Arbeit soll gleich viel Geld bringen.
Alle Menschen sollen gleich viel Geld verdienen.
Egal ob Mann, Frau oder divers.
Manche Menschen fühlen sich nicht als Mann oder Frau.
Das Wort divers beschreibt diese Menschen.
Das Weibernetz ist eine Organisation.
Eine Organisation ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten gemeinsam für ein Ziel.
Das Weibernetz vertritt behinderte Frauen in Deutschland.
Das Weibernetz macht auf ein Problem aufmerksam.
Das Problem gibt es in WfbM.
WfbM bedeutet: Werk-Stätten für behinderte Menschen.
Dort arbeiten viele Menschen mit Behinderung.
Dort werden Frauen schlechter bezahlt als Männer.
Das sagt Martina Puschke vom Weibernetz:
Frauen bekommen in WfbM etwa 7 Prozent weniger Geld.
Diverse Personen bekommen sogar etwa 21 Prozent weniger.
Das ist seit 2010 bekannt.
Seitdem hat sich nichts geändert.
Eine Studie hat das bewiesen.
Eine Studie ist eine Untersuchung.
Forscher stellen Fragen und schauen sich die Ergebnisse an.
So bekommen sie neue Informationen.
Die Studie kam 2023 heraus.
Das Arbeits-Ministerium hat die Studie in Auftrag gegeben.
Die Studie zeigt diese Zahlen:
Frauen bekommen höchstens 168 Euro pro Monat.
Männer bekommen höchstens 181 Euro pro Monat.
Diverse Personen bekommen nur 142 Euro pro Monat.
Das ist der Gender Pay Gap.
Gender Pay Gap bedeutet: Frauen bekommen oft weniger Geld als Männer.
Das ist bei gleicher Arbeit nicht fair.
Frauen und Männer bekommen ungleich viel Geld.
Obwohl sie gleich viel und gleich gut arbeiten.
Das ist ungerecht.
Das Weibernetz fordert 2 Dinge:
Erstens: Gleicher Lohn für alle Geschlechter.
Zweitens: Einen inklusiven Arbeits-Markt.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Mit den gleichen Chancen für alle.
Das Weibernetz setzt sich für behinderte Frauen ein.
Es kämpft gegen Gewalt gegen Frauen mit Behinderung.
Es kämpft gegen Ungleichbehandlung.
Ungleichbehandlung bedeutet: Eine Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Das ist nicht gerecht.
Das Weibernetz arbeitet für alle Frauen und Mädchen mit Behinderung.

Foto: Weibernetz
Kassel (kobinet) Heute, am 27. Februar 2026, ist der diesjährige Equal Pay Day. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Bundesnetzwerk Weibernetz weist erneut darauf hin, dass auch in WfbM (Werkstätten für behinderte Menschen) eine Lohnlücke zwischen den Geschlechtern besteht und fordert die Verantwortlichen auf, diese endlich zu schließen. "Bereits 2010 hat das Weibernetz auf diese gleichstellungspolitische Diskriminierung aufmerksam gemacht. Seither hat sich nichts verändert", schildert Martina Puschke, Projektleiterin im Weibernetz die Situation und ergänzt: "Frauen erhalten in WfbM etwa 7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, diversgeschlechtliche Personen sogar etwa 21 Prozent weniger. Ganz abgesehen davon, dass das Entgelt in WfbM sowieso viel zu gering ist und wir einen inklusiven Arbeitsmarkt mit gleichen Chancen für alle brauchen, ist das ein gleichstellungspolitisches Armutszeugnis!"
Belegt wird der Gender Pay Gap in WfbM – also die ungleiche Bezahlung von Frauen, Männern und diversgeschlechtlichen Personen bei gleichwertiger Arbeit – in der bereits 2023 veröffentlichten Studie im Auftrag des Arbeitsministeriums mit dem Titel „Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“. Demnach erhalten weibliche Beschäftigte in WfbM mit allen Steigerungsbeträgen durchschnittlich maximal 168 Euro monatlich, Männer maximal 181 Euro und diversgeschlechtliche Personen sogar nur 142 Euro pro Monat. „Das heißt für Beschäftigte in WfbM gibt es weder Inklusion noch gleichen ‚Lohn‘ für alle! Wir brauchen beides“, fordert Martina Puschke: „Lohngleichheit für alle Geschlechter und einen inklusiven Arbeitsmarkt für alle!“
Die bundesweite Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz streitet für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung. Sie setzt sich gezielt für den Schutz vor Gewalt gegen Frauen mit Behinderung, Intersektionalität und gegen Sexismus und Ableismus ein.

Foto: Weibernetz
Kassel (kobinet) Heute, am 27. Februar 2026, ist der diesjährige Equal Pay Day. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Bundesnetzwerk Weibernetz weist erneut darauf hin, dass auch in WfbM (Werkstätten für behinderte Menschen) eine Lohnlücke zwischen den Geschlechtern besteht und fordert die Verantwortlichen auf, diese endlich zu schließen. "Bereits 2010 hat das Weibernetz auf diese gleichstellungspolitische Diskriminierung aufmerksam gemacht. Seither hat sich nichts verändert", schildert Martina Puschke, Projektleiterin im Weibernetz die Situation und ergänzt: "Frauen erhalten in WfbM etwa 7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, diversgeschlechtliche Personen sogar etwa 21 Prozent weniger. Ganz abgesehen davon, dass das Entgelt in WfbM sowieso viel zu gering ist und wir einen inklusiven Arbeitsmarkt mit gleichen Chancen für alle brauchen, ist das ein gleichstellungspolitisches Armutszeugnis!"
Belegt wird der Gender Pay Gap in WfbM – also die ungleiche Bezahlung von Frauen, Männern und diversgeschlechtlichen Personen bei gleichwertiger Arbeit – in der bereits 2023 veröffentlichten Studie im Auftrag des Arbeitsministeriums mit dem Titel „Studie zu einem transparenten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Entgeltsystem für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen und deren Perspektiven auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“. Demnach erhalten weibliche Beschäftigte in WfbM mit allen Steigerungsbeträgen durchschnittlich maximal 168 Euro monatlich, Männer maximal 181 Euro und diversgeschlechtliche Personen sogar nur 142 Euro pro Monat. „Das heißt für Beschäftigte in WfbM gibt es weder Inklusion noch gleichen ‚Lohn‘ für alle! Wir brauchen beides“, fordert Martina Puschke: „Lohngleichheit für alle Geschlechter und einen inklusiven Arbeitsmarkt für alle!“
Die bundesweite Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz streitet für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung. Sie setzt sich gezielt für den Schutz vor Gewalt gegen Frauen mit Behinderung, Intersektionalität und gegen Sexismus und Ableismus ein.




