Schwerin (kobinet)
In Mecklenburg-Vorpommern gibt es Streit über Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Mecklenburg-Vorpommern ist ein Bundes-Land in Deutschland.
Der Streit ist über Schulen.
Die Regierung will die Inklusion verschieben.
Eine Regierung leitet ein Land.
Die Regierung besteht aus Politikern und einem Chef.
Das bedeutet: Kinder mit Lern-Schwierigkeiten sollen später in normale Schulen gehen.
Es gibt besondere Schulen für Kinder mit Lern-Schwierigkeiten.
Diese Schulen heißen: Förder-Schulen.
Das sind besondere Schulen für Kinder mit Behinderung.
Die Kinder bekommen dort extra Hilfe beim Lernen.
Die Förder-Schulen sollen geschlossen werden.
Dann gehen alle Kinder in normale Schulen.
Das war für das Jahr 2030 geplant.
Jetzt soll es erst 2035 passieren.
Das sind 5 Jahre später.
Viele Eltern haben Angst um ihre Kinder.
Sie denken: Mein Kind lernt in einer normalen Schule nicht gut.
Die Parteien AfD und CDU sind auch dagegen.
Eine politische Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen haben die gleiche Meinung zur Politik.
Sie wollen die Förder-Schulen behalten.
Das berichtet der NDR.
NDR ist ein Fernseh-Sender.
Im Herbst sind Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern.
Bei Wahlen entscheiden die Menschen über Politik.
Sie wählen Personen, die für sie entscheiden sollen.
Die Regierung verschiebt die Inklusion wegen der AfD.
Die AfD macht Druck gegen die Inklusion.
Der Inklusions-Förder-Rat kritisiert die Verschiebung.
Das ist eine Gruppe von Menschen.
Sie helfen dabei, dass alle Menschen überall mit-machen können.
Der Inklusions-Förder-Rat ist eine Gruppe in Mecklenburg-Vorpommern.
Sie setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
Die Verschiebung ist gegen die UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag von vielen Ländern.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Das ist ein wichtiges Gesetz für Menschen mit Behinderung.
Deutschland hat dieses Gesetz unterschrieben.
Der Inklusions-Förder-Rat sagt: Die Verschiebung bringt keine Verbesserung.
Die Regierung sagt immer: Wir brauchen mehr Zeit.
Aber die Regierung macht nichts besser.
Mehr Zeit hilft nicht ohne einen Plan.
Die Regierung muss endlich handeln.
Hier ist der Bericht von kobinet-nachrichten vom 9.
Februar 2026

Foto: Gemeinfrei, public domain
Schwerin (kobinet) In Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit nicht nur heftig über die schulische Inklusion gestritten, sondern ist geplant den Zeitpunkt für die vollständige Inklusion von Schüler*innen mit Lernbehinderungen weiter zu verschieben. "Die speziellen Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Lernbeeinträchtigungen sollen in reguläre Bildungseinrichtungen aufgehen, das sehen Pläne für die Inklusion vor. Der Termin der Schließung ist bisher für 2030 vorgesehen, er wurde in der Vergangenheit bereits verschoben. Eltern allerdings fürchten um die Chancen ihrer Kinder, wenn sie an regulären Schulen unterrichtet werden sollen. Auch AfD und CDU haben sich gegen die geplante flächendeckende Schließung bis 2030 ausgesprochen", heißt es in einem Bericht des NDR. In dem Bericht wird auch deutlich, dass die geplante weitere Verschiebung der Inklusion eine Reaktion auf den Druck der AfD ist, denn im Herbst finden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern statt.
Der Inklusionsförderrat Mecklenburg-Vorpommern (IFR) hat die angekündigte Verlängerung des Fortbestands der Förderschulen bis mindestens 2035 mit Nachdruck kritisiert. Diese Entscheidung widerspricht demnach den Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die vom Landtag Mecklenburg-Vorpommerns ratifiziert wurde und ein inklusives Bildungssystem verbindlich vorgibt. Eine erneute Verschiebung der vollständigen Inklusion biete keine belastbare Perspektive für Verbesserungen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigten, dass „Zeit gewinnen“ immer wieder als Argument dient, ohne dass die notwendigen strukturellen Voraussetzungen konsequent geschaffen werden. Verzögerungen ersetzen keinen politischen Willen.
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 9. Februar 2026

Foto: Gemeinfrei, public domain
Schwerin (kobinet) In Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit nicht nur heftig über die schulische Inklusion gestritten, sondern ist geplant den Zeitpunkt für die vollständige Inklusion von Schüler*innen mit Lernbehinderungen weiter zu verschieben. "Die speziellen Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Lernbeeinträchtigungen sollen in reguläre Bildungseinrichtungen aufgehen, das sehen Pläne für die Inklusion vor. Der Termin der Schließung ist bisher für 2030 vorgesehen, er wurde in der Vergangenheit bereits verschoben. Eltern allerdings fürchten um die Chancen ihrer Kinder, wenn sie an regulären Schulen unterrichtet werden sollen. Auch AfD und CDU haben sich gegen die geplante flächendeckende Schließung bis 2030 ausgesprochen", heißt es in einem Bericht des NDR. In dem Bericht wird auch deutlich, dass die geplante weitere Verschiebung der Inklusion eine Reaktion auf den Druck der AfD ist, denn im Herbst finden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern statt.
Der Inklusionsförderrat Mecklenburg-Vorpommern (IFR) hat die angekündigte Verlängerung des Fortbestands der Förderschulen bis mindestens 2035 mit Nachdruck kritisiert. Diese Entscheidung widerspricht demnach den Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), die vom Landtag Mecklenburg-Vorpommerns ratifiziert wurde und ein inklusives Bildungssystem verbindlich vorgibt. Eine erneute Verschiebung der vollständigen Inklusion biete keine belastbare Perspektive für Verbesserungen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigten, dass „Zeit gewinnen“ immer wieder als Argument dient, ohne dass die notwendigen strukturellen Voraussetzungen konsequent geschaffen werden. Verzögerungen ersetzen keinen politischen Willen.
Link zum Bericht der kobinet-nachrichten vom 9. Februar 2026




