Erfurt (kobinet)
Die LIGA Selbst-Vertretung Thüringen ist eine Gruppe.
Selbst-Vertretung bedeutet: Menschen sprechen für sich selbst.
In der Gruppe sind Menschen mit Behinderungen.
Die Gruppe sagt: Thüringen braucht schnell einen neuen Behinderten-Beauftragten.
Ein Behinderten-Beauftragter hilft Menschen mit Behinderungen.
Er setzt sich für ihre Rechte ein.
Die Wahl wurde schon 2-mal verschoben.
Torsten Theuerkauf ist im Vorstand der LIGA.
Der Vorstand sind die Chef-Personen von einem Verein.
Er sagt: Die Verschiebung schadet dem Amt.
Seit vielen Monaten ist klar: Es braucht eine neue Person.
Aber es gibt keine Wahl.
Viele Menschen warten auf die neue Person.
Mario Forchhammer ist auch im Vorstand.
Er sagt: Die Koalition schiebt die Wahl seit Dezember auf.
Koalition bedeutet: Verschiedene Gruppen arbeiten zusammen.
Das sendet ein schlechtes Signal.
Das Signal ist: Das Amt ist nicht wichtig.
Aber das Amt ist sehr wichtig.
Gerade jetzt gibt es viele Diskussionen über Sozial-Leistungen.
Sozial-Leistungen sind Hilfen vom Staat.
Alexander Brick leitet die Geschäfts-Stelle der LIGA.
Eine Geschäfts-Stelle ist ein Büro für eine Gruppe.
Er sagt: Wir arbeiten seit Jahren gut zusammen.
Die Zusammen-Arbeit ist mit dem Landes-Beauftragten.
Ein Landes-Beauftragter arbeitet für ein Bundes-Land.
Jetzt gibt es Macht-Kämpfe.
Macht-Kämpfe bedeutet: Menschen streiten um Einfluss.
Diese Kämpfe gefährden die gute Arbeit.
Alexander Brick hat eine Idee:
Der Land-Tag soll eine Sonder-Sitzung machen.
Land-Tag bedeutet: Das ist das Landes-parlament.
Eine Sonder-Sitzung ist ein besonderes Treffen.
In der Sitzung wird die neue Person gewählt.
So kann man auch den alten Beauftragten würdig verabschieden.
Der alte Beauftragte heißt Joachim Leibiger.

Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen
Erfurt (kobinet) Nach der erneuten Verschiebung zur Wahl des neuen Landesbehindertenbeauftragten von Thüringen fordert die LIGA Selbstvertretung Thüringen (LIGA SV) eine zügige Nachbesetzung dieses wichtigen Amtes. "Die erneute Verschiebung der Wahl ohne ersichtlichen Grund beschädigt nachhaltig das Amt des Landesbehindertenbeauftragten", ärgert sich Torsten Theuerkauf vom Vorstand der LIGA SV und betont: "Seit Monaten ist bekannt, dass dieses Amt neu gewählt werden muss und man kommt einfach nicht zu einem Ergebnis." Dabei warteten nicht nur die Menschen mit Behinderungen auf die Neubesetzung.
Doch nicht allein die Verschiebung des Termins stößt auf Unverständnis, sondern auch das Signal, das davon ausgeht: „Wenn die Koalition seit Dezember hier keine Wahl durchführen kann oder will, wird doch das Signal in die Welt gesendet: Dieses Amt ist nicht so wichtig. Dabei ist ein starker Behindertenbeauftragter in Zeiten von Diskussionen über Absenkung von Sozialstandards wichtiger denn je“, gibt Mario Forchhammer, der ebenfalls im Vorstand der LIGA Selbstvertretung Thüringen mitwirkt, zu bedenken. Deshalb brauche es eine schnelle und überparteiliche Lösung.
In das gleiche Horn bläst der Geschäftsstellenleiter der LIGA Selbstvertretung Thüringen Alexander Brick: „Wir haben mit unterschiedlichen Ansätzen und auch unterschiedlicher Expertise seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten für die Menschen mit Behinderungen in Thüringen vorangebracht. Daher empfinde ich es als Zumutung, dass diese Arbeit nun durch Machtkämpfe und unnötige Wahlverknüpfungen aufs Spiel gesetzt wird. Als Ausweg sieht Brick nur eine Sondersitzung des Landtags mit der Wahl eines neuen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung. Aus seiner Sicht böte das auch den Charme, den vormaligen Beauftragten Joachim Leibiger angemessen zu verabschieden, so wie es Dr. Herzberg auch zu Teil geworden ist.

Foto: LIGA Selbstvertretung Thüringen
Erfurt (kobinet) Nach der erneuten Verschiebung zur Wahl des neuen Landesbehindertenbeauftragten von Thüringen fordert die LIGA Selbstvertretung Thüringen (LIGA SV) eine zügige Nachbesetzung dieses wichtigen Amtes. "Die erneute Verschiebung der Wahl ohne ersichtlichen Grund beschädigt nachhaltig das Amt des Landesbehindertenbeauftragten", ärgert sich Torsten Theuerkauf vom Vorstand der LIGA SV und betont: "Seit Monaten ist bekannt, dass dieses Amt neu gewählt werden muss und man kommt einfach nicht zu einem Ergebnis." Dabei warteten nicht nur die Menschen mit Behinderungen auf die Neubesetzung.
Doch nicht allein die Verschiebung des Termins stößt auf Unverständnis, sondern auch das Signal, das davon ausgeht: „Wenn die Koalition seit Dezember hier keine Wahl durchführen kann oder will, wird doch das Signal in die Welt gesendet: Dieses Amt ist nicht so wichtig. Dabei ist ein starker Behindertenbeauftragter in Zeiten von Diskussionen über Absenkung von Sozialstandards wichtiger denn je“, gibt Mario Forchhammer, der ebenfalls im Vorstand der LIGA Selbstvertretung Thüringen mitwirkt, zu bedenken. Deshalb brauche es eine schnelle und überparteiliche Lösung.
In das gleiche Horn bläst der Geschäftsstellenleiter der LIGA Selbstvertretung Thüringen Alexander Brick: „Wir haben mit unterschiedlichen Ansätzen und auch unterschiedlicher Expertise seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Landesbeauftragten für die Menschen mit Behinderungen in Thüringen vorangebracht. Daher empfinde ich es als Zumutung, dass diese Arbeit nun durch Machtkämpfe und unnötige Wahlverknüpfungen aufs Spiel gesetzt wird. Als Ausweg sieht Brick nur eine Sondersitzung des Landtags mit der Wahl eines neuen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung. Aus seiner Sicht böte das auch den Charme, den vormaligen Beauftragten Joachim Leibiger angemessen zu verabschieden, so wie es Dr. Herzberg auch zu Teil geworden ist.




