Wien (kobinet)
In Österreich gibt es seit einem Jahr ein Pfand-System für Einweg-Flaschen.
Ein Pfand-System bedeutet: Du zahlst für die Flasche extra Geld.
Wenn du die leere Flasche zurück-gibst, bekommst du das Geld wieder.
Einweg-Flaschen sind Flaschen für ein-mal benutzen.
Nach dem Trinken gibst du sie zurück.
Viele Menschen mit Behinderungen können die Flaschen nicht alleine zurück-geben.
Das sagt der Österreichische Behinderten-Rat.
Der Behinderten-Rat ist eine Gruppe von Menschen mit Behinderung.
Sie beraten bei wichtigen Fragen.
Der Online-Nachrichten-Dienst BIZEPS berichtet darüber.
In Deutschland ist das Problem wahrscheinlich gleich.
Die neuen Pfand-Rückgabe-Automaten haben Probleme.
Pfand-Rückgabe-Automaten sind Geräte im Laden.
Du steckst die leere Flasche rein und bekommst dein Geld zurück.
Viele Menschen können diese Automaten nicht alleine benutzen.
Das betrifft zum Beispiel blinde Menschen.
Das betrifft auch Menschen mit starker Seh-Behinderung.
Eine Seh-Behinderung bedeutet: Eine Person kann nicht gut sehen.
Die Augen funktionieren nicht richtig.
Das betrifft auch klein-wüchsige Menschen.
Das betrifft auch Roll-stuhl-Nutzer und Roll-stuhl-Nutzerinnen.
Das betrifft auch Menschen mit eingeschränkter Hand-Nutzung.
Eingeschränkte Hand-Nutzung bedeutet: Die Hände funktionieren nicht gut.
Man kann damit nicht alles greifen oder machen.
Das steht im Beitrag von BIZEPS.
Link zu Presse-Meldung über Einweg-Pfand-System
Link zum vollständigen Bericht von BIZEPS
Barrierefrei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können alles benutzen.

Foto: Susanne Göbel
Wien (kobinet) "Ein Jahr nach Einführung des Einweg-Pfandsystems in Österreich verweist der Österreichische Behindertenrat darauf, dass die Rückgabe von Pfandgebinden für viele Menschen mit Behinderungen weiterhin nicht eigenständig möglich ist." Darüber berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS und greift damit ein Problem auf, dass sich in Deutschland nicht anders gestalten dürfte.
„Die neuen Pfandrückgabeautomaten wurden so gestaltet, dass sie für Personengruppen wie beispielsweise blinde und stark sehbehinderte Menschen, kleinwüchsige Personen, Rollstuhlnutzer*innen und Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten für die Nutzung der Hände nicht eigenständig nutzbar sind“, heißt es weiter im BIZEPS-Beitrag.

Foto: Susanne Göbel
Wien (kobinet) "Ein Jahr nach Einführung des Einweg-Pfandsystems in Österreich verweist der Österreichische Behindertenrat darauf, dass die Rückgabe von Pfandgebinden für viele Menschen mit Behinderungen weiterhin nicht eigenständig möglich ist." Darüber berichtet der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS und greift damit ein Problem auf, dass sich in Deutschland nicht anders gestalten dürfte.
„Die neuen Pfandrückgabeautomaten wurden so gestaltet, dass sie für Personengruppen wie beispielsweise blinde und stark sehbehinderte Menschen, kleinwüchsige Personen, Rollstuhlnutzer*innen und Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten für die Nutzung der Hände nicht eigenständig nutzbar sind“, heißt es weiter im BIZEPS-Beitrag.




