Staufen (kobinet)
Hier geht es um Hilfe bei Katastrophen.
Eine Katastrophe ist ein großes Unglück.
Zum Beispiel: Eine Überschwemmung oder ein großer Brand.
Google Person Finder ist eine Internet-seite.
Auf der Seite kannst du nach vermissten Menschen suchen.
Die Hilfe kommt von normalen Menschen.
Nicht vom Militär oder von der Regierung.
Das Militär sind alle Soldaten von einem Land.
Sie schützen das Land.
Eine Regierung leitet ein Land.
Die Regierung besteht aus Politikern und einem Chef.
Es gibt verschiedene Katastrophen:
Die Hilfe nennt man: Solidarisches Prepping.
Solidarisch bedeutet: Menschen helfen sich gegenseitig.
Preppen bedeutet: Sich auf schlechte Zeiten vorbereiten.
Das bedeutet: Nachbarn helfen sich gegenseitig.
Sie bereiten sich zusammen vor.
Ein Radio-Beitrag zeigt ein Beispiel.
Der Beitrag ist von Fritz Thietz.
Er ist aus dem Jahr 2024.
Man kann ihn im Deutschland-Funk hören.
Die Idee ist einfach:
Bei einer Katastrophe helfen zuerst die Nachbarn.
Nicht die Polizei oder Soldaten.
Deshalb sollen sich Nachbarn vorbereiten.
Ein Beispiel: Tacho Müller aus Schweden
Tacho Müller ist ein bekannter Aktivist.
Ein Aktivist ist eine Person.
Die Person will etwas ändern.
Die Person will die Gesellschaft ändern.
Raul Krauthausen hat mit ihm gesprochen.
Das war in seinem Podcast über Aufzüge.
Ein Podcast ist eine Sendung im Internet.
Du kannst die Sendung hören.
Tacho Müller schreibt einen Newsletter.
Ein Newsletter ist eine Nachricht mit Informationen.
Man bekommt ihn meistens per E-Mail.
Der Newsletter heißt: Friedliche Sabotage.
Sabotage bedeutet: Etwas mit Absicht kaputt machen.
Oder: Etwas mit Absicht stören.
Dort schreibt er über solidarisches Prepping.
Fritz Thietz nennt ihn einen Links-radikalen.
Links-radikal bedeutet: Eine Person will die Politik stark ändern.
Die Person will mehr Gleichheit für alle Menschen.
Aber er meint das positiv.
Tacho Müller kämpft für das Klima.
Tacho Müller sagt:
Der Klima-Wandel kommt.
Das Wetter auf der Erde verändert sich.
Es wird immer wärmer auf der Erde.
Wir können ihn nicht mehr stoppen.
Es wird zu einer Katastrophe kommen.
Deshalb müssen wir uns vorbereiten.
Wir müssen unsere Nachbarn kennen-lernen.
Wir müssen zusammen-arbeiten.
Tacho Müller macht einen Kurs.
Der Kurs geht über ein Wochenende.
Dort lernen Menschen solidarisches Prepping.
Im Kurs wird Brot gebacken.
Die Menschen bauen einen Ofen selbst.
Der Ofen funktioniert mit Holz.
Nicht mit Strom.
Die Idee dahinter:
Menschen sollen ihre Nachbarn kennen.
Sie sollen zusammen etwas machen.
Das hilft bei einer Katastrophe.
Der Autor des Textes findet die Idee gut.
Er sagt: Die Idee macht Mut.
Sie zeigt einen Weg aus der Angst.

Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) Zivilgesellschaftlich organisierte solidarische Katastrophenhilfe, die nicht Bestandteil bellizistischer Bevölkerungsschutzpolitik ist und nach deren Pfeife tanzt. Also nicht mit Kriegsvorbereitung verquickt wäre. Sondern eine selbstorganisierte Nothilfe bei klimakatastrophischen Ereignissen wie bei einer Flutkatastrophe oder einem Kollaps von Teilen der Infrastruktur (etwa Stromausfall), ob infolge technischen Versagens oder durch einen kriminellen bzw. politisch extremistischen Anschlag. – "Solidarisches Preppen, wie man Nachbarn zu Katastrophenhelfern macht", eine Hörspiel-Doku von Fritz Thietz aus dem Jahr 2024 (unlängst zum wiederholten Mal auf Deutschlandfunk zu hören), stellt anschaulich und beispielhaft eine Katastrophenhilfe vor, die nicht sogleich Wasser auf die Mühlen der "Masters of War" in Politik und Medien ist. "Es sind deine Nachbarn, die bei Katastrophen als erstes helfen", lautet das handlungsleitende Ausgangsmotto. Denn wenn etwas passiert, sei nachbarschaftlich solidarisches Preppen das erste und naheliegenste, was hilft. Und es werde etwas passieren, spätestens wenn das Klima kollabiert, sagt der Autor. Wie sieht nachbarschaftlich gemeinsame Vorsorge für den Fall eines Kollaps oder der Katastrophe also konkret aus, angefangen beim Stromausfall…
Zum Beispiel Tacho Müller, der von seinen Erfahrungen in Schweden berichtet
Tacho Müller dürfte auch in Kreisen des Behindertenaktivismus kein Unbekannter sein, nachdem Raul Krauthausen in seinem Aufzugs-Podcast mit ihm gesprochen hat. Über Müllers regelmäßigen Newsletter „Friedliche Sabotage“ hat der Doku-Autor Fritz Thietz erstmals vom schwedischen Vorsorgekonzept des „solidarischen Preppens“ erfahren. Den „sympathischen Linksradikalen“ Tacho Müller kannte er bereits als umtriebigen Aktivisten in der „internationalen Klimagerechtigkeitsbewegung, für deren Ziele er seit 15 Jahren weltweit fightet“. Er habe sich jedoch, so Thietz weiter, „mittlerweile eingestanden, dass der Kampf verloren und der Klimawandel nicht mehr zu verhindern ist, dass es somit früher oder später zu einem Systemkollaps kommen wird, auf den unsere Gesellschaft kaum vorbereitet ist“. Nur wenn wir diesen faktischen Eintritt der Katastrophe akzeptierten, würden wir wieder Hoffnung schöpfen können. Nämlich jene echte Hoffnung, „die auf Gemeinsamkeit, Solidarität und Menschlichkeit setzt, statt jener verbreiteten und trügerischen, die auf Verleugnung und Verdrängung baut“.
So wird Tacho Müller zu einem Wochenend-Crashkurs in solidarischem Preppen eingeladen. Der konkrete Praxisteil ist das Brotbacken in einem selbstgebauten, holzbefeuerten Backofen. „Solidarische Kollapspolitik setzt voraus, dass wir in Beziehung treten zu unseren Nachbarn und Nächsten.“ – Ich muss sagen, mich eingefleischten Skeptiker spricht diese Idee und ihre exemplarische Umsetzung an. Somit lähmende Kollapsängste unmittelbar lebenspraktisch vor Ort in Aktivität und Empathie für seinen Nächsten verwandeln, das hat etwas von einem Hoffnungsschimmer, einem Lichtblick.
https://www.hoerspielundfeature.de/feature-solidarisch-preppen-100.html

Foto: Hubertus Thomasius
Staufen (kobinet) Zivilgesellschaftlich organisierte solidarische Katastrophenhilfe, die nicht Bestandteil bellizistischer Bevölkerungsschutzpolitik ist und nach deren Pfeife tanzt. Also nicht mit Kriegsvorbereitung verquickt wäre. Sondern eine selbstorganisierte Nothilfe bei klimakatastrophischen Ereignissen wie bei einer Flutkatastrophe oder einem Kollaps von Teilen der Infrastruktur (etwa Stromausfall), ob infolge technischen Versagens oder durch einen kriminellen bzw. politisch extremistischen Anschlag. – "Solidarisches Preppen, wie man Nachbarn zu Katastrophenhelfern macht", eine Hörspiel-Doku von Fritz Thietz aus dem Jahr 2024 (unlängst zum wiederholten Mal auf Deutschlandfunk zu hören), stellt anschaulich und beispielhaft eine Katastrophenhilfe vor, die nicht sogleich Wasser auf die Mühlen der "Masters of War" in Politik und Medien ist. "Es sind deine Nachbarn, die bei Katastrophen als erstes helfen", lautet das handlungsleitende Ausgangsmotto. Denn wenn etwas passiert, sei nachbarschaftlich solidarisches Preppen das erste und naheliegenste, was hilft. Und es werde etwas passieren, spätestens wenn das Klima kollabiert, sagt der Autor. Wie sieht nachbarschaftlich gemeinsame Vorsorge für den Fall eines Kollaps oder der Katastrophe also konkret aus, angefangen beim Stromausfall…
Zum Beispiel Tacho Müller, der von seinen Erfahrungen in Schweden berichtet
Tacho Müller dürfte auch in Kreisen des Behindertenaktivismus kein Unbekannter sein, nachdem Raul Krauthausen in seinem Aufzugs-Podcast mit ihm gesprochen hat. Über Müllers regelmäßigen Newsletter „Friedliche Sabotage“ hat der Doku-Autor Fritz Thietz erstmals vom schwedischen Vorsorgekonzept des „solidarischen Preppens“ erfahren. Den „sympathischen Linksradikalen“ Tacho Müller kannte er bereits als umtriebigen Aktivisten in der „internationalen Klimagerechtigkeitsbewegung, für deren Ziele er seit 15 Jahren weltweit fightet“. Er habe sich jedoch, so Thietz weiter, „mittlerweile eingestanden, dass der Kampf verloren und der Klimawandel nicht mehr zu verhindern ist, dass es somit früher oder später zu einem Systemkollaps kommen wird, auf den unsere Gesellschaft kaum vorbereitet ist“. Nur wenn wir diesen faktischen Eintritt der Katastrophe akzeptierten, würden wir wieder Hoffnung schöpfen können. Nämlich jene echte Hoffnung, „die auf Gemeinsamkeit, Solidarität und Menschlichkeit setzt, statt jener verbreiteten und trügerischen, die auf Verleugnung und Verdrängung baut“.
So wird Tacho Müller zu einem Wochenend-Crashkurs in solidarischem Preppen eingeladen. Der konkrete Praxisteil ist das Brotbacken in einem selbstgebauten, holzbefeuerten Backofen. „Solidarische Kollapspolitik setzt voraus, dass wir in Beziehung treten zu unseren Nachbarn und Nächsten.“ – Ich muss sagen, mich eingefleischten Skeptiker spricht diese Idee und ihre exemplarische Umsetzung an. Somit lähmende Kollapsängste unmittelbar lebenspraktisch vor Ort in Aktivität und Empathie für seinen Nächsten verwandeln, das hat etwas von einem Hoffnungsschimmer, einem Lichtblick.
https://www.hoerspielundfeature.de/feature-solidarisch-preppen-100.html




