Menu Close

Selbstvertreter führen Interviews zur Kommunalwahl in Erlangen

Bild zeigt eine Gesprächssituation bei der ein Mann und eine Frau sich an einem Tisch gegenüber sitzen
Im Gespräch mehr erfahren
Foto: krzzzz In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

ERLANGEN (kobinet) Seit 2019 gilt in Deutschland ein inklusives Wahlrecht. Das bedeutet, dass alle Menschen wählen dürfen, auch mit Lernbeeinträchtigung oder mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung. Für die Gremien der Selbstvertretung in der Lebenshilfe, für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende der Werkstatt in Erlangen gehört es dazu, sich mit politischen Themen zu beschäftigen und auf Wahlen vorzubereiten. Immer wieder wird auch das Gespräch mit Politikerinnen und Politikern gesucht, denn: "Sie sollen mehr mit uns direkt reden", lautet eine Forderung von Andreas Hahn, Selbstvertreter im Werkstattrat. In diesem Sinne entstand zur anstehenden Kommunalwahl die Idee, für das aktuelle Treffpunkt-Magazin Einzelinterviews mit Spitzenkandidaten der SPD, der CSU und mit dem Bündnis 90/Die Grünen zu führen.

Die Interviews haben Anna Gabriel, Selbstvertreterin im Vorstandsbeirat, und Christian Joppich, Teilnehmer im Berufsbildungsbereich der Werkstatt geführt. Im Vorfeld wurden Themen zusammengetragen, die Menschen mit Beeinträchtigung aktuell für besonders wichtig halten. Dazu gehört der öffentliche Nahverkehr, bessere Mitwirkung in der Politik und Inklusion in der Freizeit wie auch im Arbeitsleben. Dazu wurden Fragen entwickelt.

Mehr Mitwirkung von Menschen mit Beeinträchtigung in der Stadtpolitik können sich alle drei vorstellen. Für Eva Linhart ist sogar ein Sitz im Stadtrat für einen Menschen mit Lernbeeinträchtigung denkbar.

Der starke Wunsch nach mehr Kontakt und Austausch mit Politikerinnen und Politikern drückte sich in der Frage aus: „Kommen Sie auch mal in unsere Einrichtungen, zum Beispiel ins Wohnheim. Hier war die Offenheit groß, alle drei haben schon Einrichtungen der Lebenshilfe kennengelernt und sind gerne zu weiteren Besuchen und Gesprächen bereit.

Wer Interesse an den Interviews in voller Länge hat, findet diese im aktuellen Treffpunkt-Magazin Seiten 8,9,10 unter dieser Internetadresse.