ERLANGEN (kobinet)
Seit 2019 gibt es in Deutschland ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt: Inklusives Wahl-Recht.
Bei einer inklusiven Wahl dürfen alle Menschen wählen gehen.
Auch Menschen mit Behinderung dürfen wählen.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen dürfen mit-machen.
Auch Menschen mit Lern-Schwierigkeiten dürfen wählen.
Auch Menschen mit geistiger Beeinträchtigung dürfen wählen.
Manche Menschen lernen langsamer als andere.
Sie brauchen mehr Zeit zum Verstehen.
In Erlangen gibt es eine Lebens-Hilfe.
Die Lebens-Hilfe hat verschiedene Gruppen.
In den Gruppen vertreten sich Menschen selbst.
Das nennt man: Selbst-Vertretung.
Menschen sprechen für sich selbst.
Niemand anders spricht für sie.
Zur Lebens-Hilfe gehört auch eine Werkstatt.
Dort arbeiten Menschen mit Beeinträchtigung.
Die Menschen in der Lebens-Hilfe beschäftigen sich mit Politik.
Sie bereiten sich auf Wahlen vor.
Sie wollen mit Politikern sprechen.
Andreas Hahn arbeitet im Werkstatt-Rat.
Der Werkstatt-Rat vertritt die Beschäftigten in der Werkstatt.
Die Beschäftigten wählen den Werkstatt-Rat.
Er sagt: Politiker sollen mehr mit uns direkt reden.
Bald gibt es eine Kommunal-Wahl.
Bei einer Kommunal-Wahl wählt man Politiker.
Die Wahl ist nur in einer Stadt.
Die Lebens-Hilfe hatte eine Idee.
Sie wollte Interviews machen.
Die Interviews sollten in das Treff-Punkt-Magazin.
Das Treff-Punkt-Magazin ist eine Zeit-Schrift.
Die Lebens-Hilfe hat 3 Politiker getroffen.
Die Politiker sind von der SPD.
Die Politiker sind von der CSU.
Die Politiker sind vom Bündnis 90 Slash Die Grünen.
Alle 3 sind Spitzen-Kandidaten.
Ein Spitzen-Kandidat ist der wichtigste Politiker von einer Partei bei einer Wahl.
Er steht auf Platz 1 der Liste.
Anna Gabriel hat die Interviews gemacht.
Sie ist Selbst-Vertreterin im Vorstands-Beirat.
Eine Gruppe gibt dem Chef Rat.
Die Gruppe hilft bei wichtigen Entscheidungen.
Christian Joppich hat auch Interviews gemacht.
Er ist Teilnehmer im Berufs-Bildungs-Bereich der Werkstatt.
Hier lernen Menschen einen Beruf.
Sie üben für die Arbeit.
Sie haben vorher Themen gesammelt.
Diese Themen sind wichtig für Menschen mit Beeinträchtigung:
Der öffentliche Nah-Verkehr soll besser werden.
Das sind Bus und Bahn in der Stadt.
Alle Menschen können damit fahren.
Menschen mit Beeinträchtigung wollen mehr mit-reden in der Politik.
Sie wollen mehr Inklusion in der Freizeit.
Sie wollen mehr Inklusion im Arbeits-Leben.
Inklusion bedeutet: Alle machen mit.
Alle 3 Politiker finden die Ideen gut.
Menschen mit Beeinträchtigung sollen mehr mit-reden.
Eva Linhart sagt: Vielleicht kann ein Mensch mit Lern-Schwierigkeiten im Stadt-Rat sein.
Der Stadt-Rat ist eine Versammlung in der Stadt.
Die Stadt-Räte machen Regeln für die Stadt.
Anna und Christian haben gefragt: Kommen Sie in unsere Einrichtungen?
Zum Beispiel ins Wohn-Heim?
Alle 3 Politiker haben Ja gesagt.
Sie waren schon in Einrichtungen von der Lebens-Hilfe.
Sie wollen gerne wieder kommen.
Sie wollen gerne mit den Menschen sprechen.
Die Interviews stehen im Treff-Punkt-Magazin.
Sie stehen auf den Seiten 8, 9 und 10.
Sie können die Interviews im Internet lesen.
Die Internet-Adresse ist: www.lebenshilfe-erlangen.de/ueber-uns/treffpunkte-zum-downloaden

Foto: krzzzz In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
ERLANGEN (kobinet) Seit 2019 gilt in Deutschland ein inklusives Wahlrecht. Das bedeutet, dass alle Menschen wählen dürfen, auch mit Lernbeeinträchtigung oder mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung. Für die Gremien der Selbstvertretung in der Lebenshilfe, für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende der Werkstatt in Erlangen gehört es dazu, sich mit politischen Themen zu beschäftigen und auf Wahlen vorzubereiten. Immer wieder wird auch das Gespräch mit Politikerinnen und Politikern gesucht, denn: "Sie sollen mehr mit uns direkt reden", lautet eine Forderung von Andreas Hahn, Selbstvertreter im Werkstattrat. In diesem Sinne entstand zur anstehenden Kommunalwahl die Idee, für das aktuelle Treffpunkt-Magazin Einzelinterviews mit Spitzenkandidaten der SPD, der CSU und mit dem Bündnis 90/Die Grünen zu führen.
Die Interviews haben Anna Gabriel, Selbstvertreterin im Vorstandsbeirat, und Christian Joppich, Teilnehmer im Berufsbildungsbereich der Werkstatt geführt. Im Vorfeld wurden Themen zusammengetragen, die Menschen mit Beeinträchtigung aktuell für besonders wichtig halten. Dazu gehört der öffentliche Nahverkehr, bessere Mitwirkung in der Politik und Inklusion in der Freizeit wie auch im Arbeitsleben. Dazu wurden Fragen entwickelt.
Mehr Mitwirkung von Menschen mit Beeinträchtigung in der Stadtpolitik können sich alle drei vorstellen. Für Eva Linhart ist sogar ein Sitz im Stadtrat für einen Menschen mit Lernbeeinträchtigung denkbar.
Der starke Wunsch nach mehr Kontakt und Austausch mit Politikerinnen und Politikern drückte sich in der Frage aus: „Kommen Sie auch mal in unsere Einrichtungen, zum Beispiel ins Wohnheim. Hier war die Offenheit groß, alle drei haben schon Einrichtungen der Lebenshilfe kennengelernt und sind gerne zu weiteren Besuchen und Gesprächen bereit.
Wer Interesse an den Interviews in voller Länge hat, findet diese im aktuellen Treffpunkt-Magazin Seiten 8,9,10 unter dieser Internetadresse.

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ERLANGEN (kobinet) Seit 2019 gilt in Deutschland ein inklusives Wahlrecht. Das bedeutet, dass alle Menschen wählen dürfen, auch mit Lernbeeinträchtigung oder mit sogenannter geistiger Beeinträchtigung. Für die Gremien der Selbstvertretung in der Lebenshilfe, für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende der Werkstatt in Erlangen gehört es dazu, sich mit politischen Themen zu beschäftigen und auf Wahlen vorzubereiten. Immer wieder wird auch das Gespräch mit Politikerinnen und Politikern gesucht, denn: "Sie sollen mehr mit uns direkt reden", lautet eine Forderung von Andreas Hahn, Selbstvertreter im Werkstattrat. In diesem Sinne entstand zur anstehenden Kommunalwahl die Idee, für das aktuelle Treffpunkt-Magazin Einzelinterviews mit Spitzenkandidaten der SPD, der CSU und mit dem Bündnis 90/Die Grünen zu führen.
Die Interviews haben Anna Gabriel, Selbstvertreterin im Vorstandsbeirat, und Christian Joppich, Teilnehmer im Berufsbildungsbereich der Werkstatt geführt. Im Vorfeld wurden Themen zusammengetragen, die Menschen mit Beeinträchtigung aktuell für besonders wichtig halten. Dazu gehört der öffentliche Nahverkehr, bessere Mitwirkung in der Politik und Inklusion in der Freizeit wie auch im Arbeitsleben. Dazu wurden Fragen entwickelt.
Mehr Mitwirkung von Menschen mit Beeinträchtigung in der Stadtpolitik können sich alle drei vorstellen. Für Eva Linhart ist sogar ein Sitz im Stadtrat für einen Menschen mit Lernbeeinträchtigung denkbar.
Der starke Wunsch nach mehr Kontakt und Austausch mit Politikerinnen und Politikern drückte sich in der Frage aus: „Kommen Sie auch mal in unsere Einrichtungen, zum Beispiel ins Wohnheim. Hier war die Offenheit groß, alle drei haben schon Einrichtungen der Lebenshilfe kennengelernt und sind gerne zu weiteren Besuchen und Gesprächen bereit.
Wer Interesse an den Interviews in voller Länge hat, findet diese im aktuellen Treffpunkt-Magazin Seiten 8,9,10 unter dieser Internetadresse.




