FRECHEN (kobinet)
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband trauert.
Das ist eine Gruppe in Deutschland.
Die Gruppe hilft Menschen mit Behinderung beim Sport.
Das bedeutet: Der Verband ist sehr traurig.
Eine wichtige Person ist gestorben.
Die Person hieß: Dr. Karl Quade.
Er war 71 Jahre alt.
Er ist am 26. Dezember gestorben.
Karl Quade war sehr wichtig für den Para-Sport.
Para-Sport ist Sport für Menschen mit Behinderung.
Er hat über 35 Jahre für den Para-Sport gearbeitet.
Karl Quade war bei den Paralympics.
Die Paralympics sind Olympische Spiele.
Sie sind für Menschen mit Behinderungen.
Er war bei 18 Paralympics dabei.
Zuerst war er selbst Sportler.
Später war er Chef vom Team Deutschland.
Karl Quade hat Volleyball gespielt.
Es war Sitz-Volleyball.
Die Spieler sitzen beim Volleyball auf dem Boden.
1988 in Seoul hat er Gold gewonnen.
Das ist eine Gold-Medaille.
Eine Medaille ist eine Auszeichnung für gute Leistung im Sport.
1984 in New York hat er Silber gewonnen.
Das ist eine Silber-Medaille.
1996 wurde er Chef de Mission.
Das ist der Leiter von einer Sport-Gruppe.
Er kümmert sich um alle Sportler bei Wett-Kämpfen.
Er hat das Team zu den Paralympics begleitet.
Das deutsche Team hat über 770 Medaillen gewonnen.
Karl Quade war immer dabei.
Karl Quade war auch Vize-Präsident.
Das ist der Stell-Vertreter vom Chef.
Er hilft dem Chef bei seiner Arbeit.
Das war im Deutschen Behinderten-Sport-Verband.
Er hat dort 30 Jahre lang gearbeitet.
Er hat viel für den Para-Sport gemacht.
Karl Quade wurde am 6. Dezember 1954 geboren.
Er wurde in Essen geboren.
Er hatte eine Behinderung am Fuß.
Diese Behinderung hatte er von Geburt an.
1984 hat er seine Frau kennen-gelernt.
Das war bei den Paralympics in New York.
Seine Frau war auch Sportlerin.
Sie hat 6 Gold-Medaillen gewonnen.
Sie haben 2 Kinder zusammen.

Foto: Oliver Kremer / DBS
FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee (DBS) trauern um eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Para Sports: Dr. Karl Quade. Er ist am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben.
Karl Quade hat dem Para Sport mehr als ein halbes Leben gewidmet. Sein Name ist untrennbar mit der Erfolgsgeschichte der Paralympischen Bewegung in Deutschland verbunden. Er nahm erstmals 1984 in New York an den Paralympics teil und war insgesamt bei 18 Ausgaben vor Ort – zunächst drei Mal als Athlet, später über viele Jahre als Chef de Mission des Team Deutschland Paralympics. Kaum eine andere Persönlichkeit prägte den deutschen Para Sport über einen vergleichbar langen Zeitraum mit solcher Kontinuität, Nähe und Erfahrung.
Als aktiver Sportler gehörte Karl Quade der deutschen Nationalmannschaft im Standvolleyball an. Bei den Paralympics 1988 in Seoul gewann er die Goldmedaille, vier Jahre zuvor in New York die Silbermedaille. Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb er dem Leistungssport eng verbunden. 1996 übernahm er bei den Spielen in Atlanta erstmals die Funktion des Chef de Mission und führte das deutsche Team seitdem mit großer Verantwortung, Empathie und sportlicher Expertise. In dieser Zeit feierte Quade gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten mehr als 770 Medaillen bei Sommer- und Winterspielen. Zudem engagierte er sich seit 1995 über 30 Jahre als Vizepräsident im Deutschen Behindertensportverband, stellte vor allem im Leistungssport zahlreiche Weichen und trieb die Entwicklung des Para Sports zwischen 1997 und 2003 auch als Sportdirektor des Europäischen Paralympischen Komitees voran.
Auch persönlich waren die Paralympics prägend für das Leben von Karl Quade, der am 6. Dezember 1954 in Essen mit einer angeborenen Fußdysmelie zur Welt kam. Bei den Spielen 1984 in New York lernte er seine spätere Ehefrau kennen. Die sechsmalige Goldmedaillengewinnerin im Sprint und Weitsprung, darunter drei Goldmedaillen bei den Paralympics 1988 in Seoul, teilte mit ihm nicht nur die Leidenschaft für den Sport, sondern auch ein Leben im Zeichen der Paralympics. Gemeinsam haben sie zwei Kinder.

Foto: Oliver Kremer / DBS
FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee (DBS) trauern um eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Para Sports: Dr. Karl Quade. Er ist am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit im Kreise seiner Familie verstorben.
Karl Quade hat dem Para Sport mehr als ein halbes Leben gewidmet. Sein Name ist untrennbar mit der Erfolgsgeschichte der Paralympischen Bewegung in Deutschland verbunden. Er nahm erstmals 1984 in New York an den Paralympics teil und war insgesamt bei 18 Ausgaben vor Ort – zunächst drei Mal als Athlet, später über viele Jahre als Chef de Mission des Team Deutschland Paralympics. Kaum eine andere Persönlichkeit prägte den deutschen Para Sport über einen vergleichbar langen Zeitraum mit solcher Kontinuität, Nähe und Erfahrung.
Als aktiver Sportler gehörte Karl Quade der deutschen Nationalmannschaft im Standvolleyball an. Bei den Paralympics 1988 in Seoul gewann er die Goldmedaille, vier Jahre zuvor in New York die Silbermedaille. Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb er dem Leistungssport eng verbunden. 1996 übernahm er bei den Spielen in Atlanta erstmals die Funktion des Chef de Mission und führte das deutsche Team seitdem mit großer Verantwortung, Empathie und sportlicher Expertise. In dieser Zeit feierte Quade gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten mehr als 770 Medaillen bei Sommer- und Winterspielen. Zudem engagierte er sich seit 1995 über 30 Jahre als Vizepräsident im Deutschen Behindertensportverband, stellte vor allem im Leistungssport zahlreiche Weichen und trieb die Entwicklung des Para Sports zwischen 1997 und 2003 auch als Sportdirektor des Europäischen Paralympischen Komitees voran.
Auch persönlich waren die Paralympics prägend für das Leben von Karl Quade, der am 6. Dezember 1954 in Essen mit einer angeborenen Fußdysmelie zur Welt kam. Bei den Spielen 1984 in New York lernte er seine spätere Ehefrau kennen. Die sechsmalige Goldmedaillengewinnerin im Sprint und Weitsprung, darunter drei Goldmedaillen bei den Paralympics 1988 in Seoul, teilte mit ihm nicht nur die Leidenschaft für den Sport, sondern auch ein Leben im Zeichen der Paralympics. Gemeinsam haben sie zwei Kinder.




