BREMEN (kobinet)
Das Jahr 2025 geht zu Ende.
Der Martins-Club Bremen schaut zurück.
Was war im Jahr 2025 wichtig?
Welche Themen gab es?
Welche Projekte hat der Verein gemacht?
Ein großes Problem ist der Fach-Kräfte-Mangel.
Fach-Kräfte-Mangel bedeutet: Es gibt zu wenige Arbeiter für bestimmte Berufe.
Viele Arbeits-Plätze bleiben deshalb leer.
Viele Berufe haben dieses Problem.
Jessica Volk ist Vorständin vom Martins-Club.
Vorständin bedeutet: Sie leitet den Verein.
Sie trifft wichtige Entscheidungen.
Sie sagt: Das ist ein Problem für alle.
Der Martins-Club will das Problem lösen.
Der Martins-Club bildet selbst Fach-Kräfte aus.
Im Februar gab es einen Job-Tag.
An diesem Tag können Menschen Berufe kennen-lernen.
Firmen stellen ihre Arbeits-Plätze vor.
Das Thema war: sozial und inklusiv.
Inklusiv bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Viele soziale Firmen waren dabei.
Sie haben Ausbildungs-Plätze gezeigt.
Der Martins-Club will inklusiv werden.
Das heißt: Menschen mit Behinderung sollen arbeiten.
Sie haben Stärken und Fähigkeiten.
Diese sind wichtig für den Arbeits-Markt.
Der Arbeits-Markt ist der Ort für Arbeit.
Dort suchen Menschen Arbeit.
Dort finden Menschen Arbeit.
Der Verein macht neue Stellen.
Menschen ohne Qualifikation können auch arbeiten.
Qualifikation bedeutet: Was ein Mensch kann.
Zum Beispiel eine Ausbildung.
Oder ein Kurs.
Der Martins-Club baut ein neues Gebäude.
Es steht in der Neustadt.
Das alte Gebäude ist zu klein geworden.
Das neue Gebäude ist modern.
Es spart Energie.
Die Eröffnung ist im Frühjahr.
Sebastian Jung ist Vorstand vom Martins-Club.
Er sagt: Wir sind gut aufgestellt.
Das alte Gebäude wird weiter genutzt.
Es wird ein Quartiers-Zentrum.
Quartiers-Zentrum bedeutet: Ein Treff-Punkt im Stadt-Teil.
Dort können sich Menschen treffen.
Dort können Menschen Hilfe bekommen.
Dort gibt es Veranstaltungen.
In Osterholz baut der Martins-Club auch.
Es entsteht eine alte Scheune neu.
Im Oktober war das Richt-Fest.
Ein Richt-Fest ist eine Feier beim Haus-Bau.
Man feiert: Das Dach ist fertig.
Der Martins-Club hat viele Angebote.
Es gibt Freizeit-Kurse und Bildungs-Kurse.
Für Menschen mit und ohne Behinderung.
Das Projekt "Teile deine Zeit" ist wichtig.
Menschen mit Behinderung können Ehren-Amt machen.
Ehren-Amt bedeutet: Eine Aufgabe ohne Bezahlung.
Menschen helfen freiwillig anderen Menschen.
Das Projekt "Mitmachen und Mitmischen" ist auch wichtig.
Menschen können zusammen Kultur erleben.
Sie gehen ins Konzert oder Theater.
Sie besuchen Museen.
In Osterholz gibt es "Bring Dich ein".
Kinder und Jugendliche lernen Demokratie.
Demokratie bedeutet auf Deutsch: Herrschaft des Volkes.
Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.

Foto: MC Bremen
BREMEN (kobinet) Nun, da das Jahr 2025 seinem Ende entgegengeht, hat der Martinsclub Bremen mit einem Blick zurück auf das vergangene Jahr geblickt und Bilanz dazu gezogen was bei ihm los war und welche Themen und Projekte in seiner Arbeit auf der Tagesordnung standen.
Kurz gesagt ()
Der Martinsclub Bremen hat 2025 mehrere wichtige Projekte vorangetrieben: Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels organisierte der Verein eine inklusive Jobmesse und strukturiert Stellen neu, um Menschen mit Behinderung auf dem regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Gleichzeitig entstehen zwei neue Gebäude – eine moderne Geschäftsstelle in der Neustadt (Eröffnung im Frühjahr) und ein umgebauter Scheunenstandort im Klimaquartier Ellener Hof. Mit Projekten wie "Teile deine Zeit" und "Bring Dich ein" setzt der Martinsclub seinen Schwerpunkt auf gesellschaftliche und demokratische Teilhabe für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.
Ein Dauerthema im Sozialwesen war auch beim Martinsclub in Bremen der Mangel an Fachpersonal. „Dies ist ein gesellschaftliches Problem, viele Berufszweige haben damit zu tun“, gibt Jessica Volk, Vorständin des Martinsclub, zu bedenken. „Wir sind aktiv dabei, dieses Problem zu bekämpfen. Erstens, indem wir selbst Fachkräfte ausbilden. Aber auch, indem wir öffentliche Impulse setzen.“ Etwa mit dem „Jobtag – sozial und inklusiv“, den der Martinsclub im Februar auf die Beine gestellt hatte. Die inklusive Ausbildungs- und Jobmesse bot zahlreichen sozialen Dienstleistern die Gelegenheit, Karrieremöglichkeiten und Ausbildungsplätze zu präsentieren und mit interessierten Fachleuten – und solchen, die es werden möchten – ins Gespräch zu kommen. Gesprächsrunden, Vorträge und Workshops zur Personalgewinnung rundeten das Branchentreffen ab. Personell beschreitet der Martinsclub neue Wege – und setzt dabei auf eine fortschrittliche, konsequent inklusive Methode. „Wir wollen als Arbeitgeber inklusiv werden. Menschen mit Behinderung haben Stärken und Fähigkeiten, die sie auf dem regulären Arbeitsmarkt wertvoll einsetzen können“, so Volk. Konkret geht es darum, Stellenprofile von Fachkräften neu zu strukturieren. Zeitraubende Aufgaben, die ohne spezielle Qualifikation von Dritten erledigt werden können, werden zu einer neuen Stelle zusammengefügt.
Nicht nur in den sozialen Strukturen, sondern auch im Stadtbild ist der Martinsclub präsent. Etwa in der Neustadt, wo die neue Geschäftsstelle kurz vor der Vollendung steht. „Als Verein und Arbeitgeber wachsen wir seit Jahren, das bisherige Gebäude ist zu klein geworden. Der Bau des neuen Gebäudes, das technisch und energetisch auf dem modernsten Stand ist, kam im abgelaufenen Jahr gut und sichtbar voran. Damit sind wir für die Zukunft gut aufgestellt“, meint Vorstand Sebastian Jung. Die Eröffnung soll im Frühjahr stattfinden. Nach dem Umzug wird die bisherige Geschäftsstelle als Quartierszentrum für die Bremer Neustadt sowie als Veranstaltungszentrum weitergenutzt. In Osterholz rollten 2025 ebenfalls die Bagger an: Im Klimaquartier Ellener Hof baut der Martinsclub eine alte Scheune wieder auf. Im Oktober wurde das Richtfest gefeiert.
Kennzeichnend für die gesellschaftliche Teilhabe, die der Martinsclub für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ermöglicht, ist das breit gefächerte Angebot an Freizeit- und Bildungskursen. Herauszuheben ist hier das Projekt „Teile deine Zeit“, das behinderten Menschen den Zugang zum Ehrenamt erleichtert. Kulturelle Teilhabe wie gemeinsame Konzert-, Theater- und Museumsbesuche ermöglicht das Projekt „Mitmachen und Mitmischen“. In Osterholz wurde „Bring Dich ein“ an den Start gebracht: Kinder und Jugendliche können dabei demokratische Teilhabe hautnah erleben.

Foto: MC Bremen
BREMEN (kobinet) Nun, da das Jahr 2025 seinem Ende entgegengeht, hat der Martinsclub Bremen mit einem Blick zurück auf das vergangene Jahr geblickt und Bilanz dazu gezogen was bei ihm los war und welche Themen und Projekte in seiner Arbeit auf der Tagesordnung standen.
Kurz gesagt ()
Der Martinsclub Bremen hat 2025 mehrere wichtige Projekte vorangetrieben: Zur Bekämpfung des Fachkräftemangels organisierte der Verein eine inklusive Jobmesse und strukturiert Stellen neu, um Menschen mit Behinderung auf dem regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Gleichzeitig entstehen zwei neue Gebäude – eine moderne Geschäftsstelle in der Neustadt (Eröffnung im Frühjahr) und ein umgebauter Scheunenstandort im Klimaquartier Ellener Hof. Mit Projekten wie "Teile deine Zeit" und "Bring Dich ein" setzt der Martinsclub seinen Schwerpunkt auf gesellschaftliche und demokratische Teilhabe für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.
Ein Dauerthema im Sozialwesen war auch beim Martinsclub in Bremen der Mangel an Fachpersonal. „Dies ist ein gesellschaftliches Problem, viele Berufszweige haben damit zu tun“, gibt Jessica Volk, Vorständin des Martinsclub, zu bedenken. „Wir sind aktiv dabei, dieses Problem zu bekämpfen. Erstens, indem wir selbst Fachkräfte ausbilden. Aber auch, indem wir öffentliche Impulse setzen.“ Etwa mit dem „Jobtag – sozial und inklusiv“, den der Martinsclub im Februar auf die Beine gestellt hatte. Die inklusive Ausbildungs- und Jobmesse bot zahlreichen sozialen Dienstleistern die Gelegenheit, Karrieremöglichkeiten und Ausbildungsplätze zu präsentieren und mit interessierten Fachleuten – und solchen, die es werden möchten – ins Gespräch zu kommen. Gesprächsrunden, Vorträge und Workshops zur Personalgewinnung rundeten das Branchentreffen ab. Personell beschreitet der Martinsclub neue Wege – und setzt dabei auf eine fortschrittliche, konsequent inklusive Methode. „Wir wollen als Arbeitgeber inklusiv werden. Menschen mit Behinderung haben Stärken und Fähigkeiten, die sie auf dem regulären Arbeitsmarkt wertvoll einsetzen können“, so Volk. Konkret geht es darum, Stellenprofile von Fachkräften neu zu strukturieren. Zeitraubende Aufgaben, die ohne spezielle Qualifikation von Dritten erledigt werden können, werden zu einer neuen Stelle zusammengefügt.
Nicht nur in den sozialen Strukturen, sondern auch im Stadtbild ist der Martinsclub präsent. Etwa in der Neustadt, wo die neue Geschäftsstelle kurz vor der Vollendung steht. „Als Verein und Arbeitgeber wachsen wir seit Jahren, das bisherige Gebäude ist zu klein geworden. Der Bau des neuen Gebäudes, das technisch und energetisch auf dem modernsten Stand ist, kam im abgelaufenen Jahr gut und sichtbar voran. Damit sind wir für die Zukunft gut aufgestellt“, meint Vorstand Sebastian Jung. Die Eröffnung soll im Frühjahr stattfinden. Nach dem Umzug wird die bisherige Geschäftsstelle als Quartierszentrum für die Bremer Neustadt sowie als Veranstaltungszentrum weitergenutzt. In Osterholz rollten 2025 ebenfalls die Bagger an: Im Klimaquartier Ellener Hof baut der Martinsclub eine alte Scheune wieder auf. Im Oktober wurde das Richtfest gefeiert.
Kennzeichnend für die gesellschaftliche Teilhabe, die der Martinsclub für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ermöglicht, ist das breit gefächerte Angebot an Freizeit- und Bildungskursen. Herauszuheben ist hier das Projekt „Teile deine Zeit“, das behinderten Menschen den Zugang zum Ehrenamt erleichtert. Kulturelle Teilhabe wie gemeinsame Konzert-, Theater- und Museumsbesuche ermöglicht das Projekt „Mitmachen und Mitmischen“. In Osterholz wurde „Bring Dich ein“ an den Start gebracht: Kinder und Jugendliche können dabei demokratische Teilhabe hautnah erleben.




