Kleve (kobinet)
Es gab eine Untersuchung.
Die Monitoring-Stelle hat die Untersuchung gemacht.
Monitoring-Stelle bedeutet: Eine Prüf-Stelle.
Die Prüf-Stelle schaut: Werden Rechte eingehalten?
Die Monitoring-Stelle prüft die UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention bedeutet: Ein Vertrag über Rechte.
Viele Länder haben unterschrieben.
Menschen mit Behinderung haben gleiche Rechte.
Auch die Uni Siegen hat mit-gearbeitet.
Die Untersuchung zeigt ein Problem.
Menschen mit Behinderungen können zu wenig mit-bestimmen.
Mit-bestimmen bedeutet: Du kannst mit-reden.
Du sagst deine Meinung.
Das Problem gibt es in vielen Kommunen.
Kommune bedeutet: Menschen leben zusammen.
Sie machen Regeln für das Zusammen-leben.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Die Stadt Kleve hat nichts gelernt.
Die Grünen wollten einen Inklusions-Beirat gründen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Alle Menschen können überall mit-machen.
Ein Beirat ist eine Beratungs-gruppe.
Diese Gruppe gibt Tipps und Ideen.
Auch die SPD wollte das.
Auch Volt wollte das.
Was ist ein Inklusions-Beirat?
Ein Inklusions-Beirat ist eine Gruppe.
In der Gruppe sind Menschen mit Behinderungen.
Die Gruppe berät die Politik.
So können Menschen mit-reden.
Aber daraus wird nichts.
Das schreibt die Rheinische Post.
Am 16. Dezember 2025 gab es eine Sitzung.
Es war eine Haupt-Sitzung.
Haupt-Sitzung bedeutet: Ein wichtiges Treffen.
Politiker sprechen über viele Themen.
Es war auch eine Finanz-Sitzung.
Finanz-Sitzung bedeutet: Ein Treffen über Geld.
Die Stadt plant: Wofür geben wir Geld aus?
Die CDU hat gegen den Antrag gestimmt.
Antrag bedeutet: Ein Wunsch an Politiker.
Jemand schreibt auf: Das soll gemacht werden.
Die AfD hat auch dagegen gestimmt.
Der Antrag war für Geld.
Das Geld sollte den Inklusions-Beirat bezahlen.
Bruno Janßen ist von den Grünen.
Er sitzt im Stadt-Rat.
Der Stadt-rat ist eine Gruppe von gewählten Menschen.
Sie treffen Entscheidungen für die Stadt.
Er nutzt einen Roll-Stuhl.
Ein Roll-stuhl ist ein Sessel mit Rädern.
Menschen können sich damit fort-bewegen.
Er wollte den Inklusions-Beirat haben.
Bruno Janßen ist enttäuscht.
Am Anfang sah es gut aus.
Die CDU wollte den Antrag unter-stützen.
Unter-stützen bedeutet: Für etwas sein.
Jemandem helfen.
Aber dann hat die CDU doch dagegen gestimmt.

Foto: Irina Tischer
Kleve (kobinet) Eine Untersuchung der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention zusammen mit der Uni Siegen hat gezeigt, wie verbesserungswürdig die Partizipation behinderter Menschen auf kommunaler Ebene ist. Diese Botschaft ist anscheinend in Kleve noch nicht angekommen. "Grüne und SPD/Volt wollen mit einem Inklusionsbeirat Menschen mit Behinderungen systematisch in politische Entscheidungen in der Kreisstadt einbeziehen. Doch daraus wird wohl nichts", heißt es in einem Beitrag der Rheinischen Post. Bei der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 16. Dezember 2025 wurde der Antrag zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Einrichtung eines Inklusionsbeirats von CDU und AfD abgelehnt. Das grüne Ratsmitglied Bruno Janßen, der selbst einen Rollstuhl nutzt und sich für einen Inklusionsbeirat stark macht, zeigte sich nach der Entscheidung vor allem deshalb enttäuscht, weil es ursprünglich so ausgesehen hatte, dass die CDU den Antrag unterstützen würde.

Foto: Irina Tischer
Kleve (kobinet) Eine Untersuchung der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention zusammen mit der Uni Siegen hat gezeigt, wie verbesserungswürdig die Partizipation behinderter Menschen auf kommunaler Ebene ist. Diese Botschaft ist anscheinend in Kleve noch nicht angekommen. "Grüne und SPD/Volt wollen mit einem Inklusionsbeirat Menschen mit Behinderungen systematisch in politische Entscheidungen in der Kreisstadt einbeziehen. Doch daraus wird wohl nichts", heißt es in einem Beitrag der Rheinischen Post. Bei der Haupt- und Finanzausschusssitzung am 16. Dezember 2025 wurde der Antrag zur Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die Einrichtung eines Inklusionsbeirats von CDU und AfD abgelehnt. Das grüne Ratsmitglied Bruno Janßen, der selbst einen Rollstuhl nutzt und sich für einen Inklusionsbeirat stark macht, zeigte sich nach der Entscheidung vor allem deshalb enttäuscht, weil es ursprünglich so ausgesehen hatte, dass die CDU den Antrag unterstützen würde.




