Röthenbach (kobinet)
In Deutschland gibt es 16 Bundes-Länder.
7 Bundes-Länder zahlen Gehörlosen-Geld.
Gehörlosen-Geld bedeutet: Menschen die nicht hören können bekommen Geld vom Staat.
Das Geld hilft bei Nachteilen im Alltag.
Bayern zahlt kein Gehörlosen-Geld.
10 Tausend gehörlose Menschen warten darauf.
Die Regierung von Bayern hat es versprochen.
Eine Regierung leitet ein Land.
In der Regierung arbeiten Politiker zusammen.
Im November 2025 gab es eine Sitzung.
Die Sitzung war im Land-Tag von Bayern.
Im Land-Tag arbeiten Politiker aus Bayern.
Sie machen Gesetze für Bayern.
Die Regierung hat gesagt: Wir führen kein Gehörlosen-Geld ein.
Kerstin Celina ist Politikerin von den Grünen.
Sie sagt: Das ist eine falsche Entscheidung.
Kerstin Celina hat ein Interview gegeben.
Judit Nothdurft hat die Fragen gestellt.
Celina sagt: Gehörlose Menschen verlieren das Vertrauen.
Das Vertrauen in die Regierung geht verloren.
Die Regierung hat früher andere Sachen gestrichen.
Zum Beispiel: Familien-Geld.
Oder: Kinder-Start-Geld.
Das waren Leistungen für Familien.
CSU ist eine Partei in Bayern.
CSU bedeutet: Christlich-Soziale Union in Bayern.
Freie Wähler ist auch eine Partei in Bayern.
Die beiden Parteien regieren zusammen in Bayern.
Sie sagen: Wir wollen das Gehörlosen-Geld einführen.
Aber das sind nur Worte.
Kerstin Celina sagt: Die Abgeordneten können entscheiden.
Abgeordnete sind Menschen.
Sie vertreten die Bürger in der Politik.
Die Abgeordneten können das Gesetz beschließen.
Ein Gesetz ist eine Regel.
Die Abgeordneten arbeiten in verschiedenen Ausschüssen.
Ausschüsse sind kleine Arbeits-Gruppen.
Sie arbeiten an bestimmten Themen.
Die Abgeordneten können ja oder nein sagen.
Sie machen die Gesetze für Bayern.
In Bayern wird seit 15 Jahren über das Thema geredet.
Das Thema ist das Gehörlosen-Geld.
Ihr könnt das ganze Interview lesen.
Das Interview steht auf dieser Internet-Seite: www.deafservice.de
Am 13. März 2026 gibt es eine Sitzung.
Die Sitzung ist im Bayerischen Land-Tag.
Das Thema Gehörlosen-Geld kommt bestimmt vor.
Die Sitzung wird im Internet gezeigt.
Das nennt man: streamen.
Streamen bedeutet: Etwas im Internet live ansehen.
Ihr müsst nicht warten.
Ihr könnt es direkt ansehen.
Es gibt auch Dolmetscher für Gebärden-Sprache.
Dolmetscher ist ein Beruf.
Dolmetscher übersetzen in andere Sprachen.
Ihr könnt die Sitzung hier ansehen: Bayerischer Land-Tag auf YouTube

Foto: Gemeinfrei, public domain
Röthenbach (kobinet) In sieben Bundesländern gibt es bereits ein Gehörlosengeld, doch in Bayern warten rund 10.000 gehörlose Menschen weiterhin auf diesen wichtigen Nachteilsausgleich. Obwohl dies im Koalitionsvertrag enthalten ist, hat die Staatsregierung Ende November 2025 im Zuge der Landtagsdebatte zum Doppelhaushalt 2026/2027 angekündigt, das Gehörlosengeld vorerst nicht einzuführen. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag, Kerstin Celina, bezeichnet diese Entscheidung als "fatal und falsch". Im Anschluss an die Haushaltsdebatte erklärte sie im Interview mit Judit Nothdurft: "Wenn das Gehörlosengeld nicht kommt, verlieren die gehörlosen Menschen das Vertrauen in die Regierung".
Celina sieht Parallelen zur Streichung familienpolitischer Leistungen wie dem Familiengeld oder dem Kinderstartgeld, die ebenfalls rückwirkend gekürzt wurden. Zwar hätten CSU und Freie Wähler im Sozialausschuss betont, weiterhin an der Einführung des Gehörlosengeldes festhalten zu wollen, doch entscheidend seien konkrete Beschlüsse. „Aber die Abgeordneten aller Fraktionen könnten im Sozialausschuss, im Haushaltsausschuss und im Plenum trotzdem die Einführung eines Gehörlosengeldes beschließen, sie machen schließlich die Gesetze, sie stimmen zu oder lehnen ab“, betont Celina.
Seit über 15 Jahren wird in Bayern über ein Gehörlosengeld diskutiert. Das vollständige Interview ist auf www.deafservice.de zu lesen.
Bei der Sitzung am 13. März 2026 wird sicher auch das Thema Gehörlosengeld auf der Tagesordnung stehen. Die Sitzung wird gestreamt und in Gebärdensprache gedolmetscht Bayerischer Landtag.

Foto: Gemeinfrei, public domain
Röthenbach (kobinet) In sieben Bundesländern gibt es bereits ein Gehörlosengeld, doch in Bayern warten rund 10.000 gehörlose Menschen weiterhin auf diesen wichtigen Nachteilsausgleich. Obwohl dies im Koalitionsvertrag enthalten ist, hat die Staatsregierung Ende November 2025 im Zuge der Landtagsdebatte zum Doppelhaushalt 2026/2027 angekündigt, das Gehörlosengeld vorerst nicht einzuführen. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag, Kerstin Celina, bezeichnet diese Entscheidung als "fatal und falsch". Im Anschluss an die Haushaltsdebatte erklärte sie im Interview mit Judit Nothdurft: "Wenn das Gehörlosengeld nicht kommt, verlieren die gehörlosen Menschen das Vertrauen in die Regierung".
Celina sieht Parallelen zur Streichung familienpolitischer Leistungen wie dem Familiengeld oder dem Kinderstartgeld, die ebenfalls rückwirkend gekürzt wurden. Zwar hätten CSU und Freie Wähler im Sozialausschuss betont, weiterhin an der Einführung des Gehörlosengeldes festhalten zu wollen, doch entscheidend seien konkrete Beschlüsse. „Aber die Abgeordneten aller Fraktionen könnten im Sozialausschuss, im Haushaltsausschuss und im Plenum trotzdem die Einführung eines Gehörlosengeldes beschließen, sie machen schließlich die Gesetze, sie stimmen zu oder lehnen ab“, betont Celina.
Seit über 15 Jahren wird in Bayern über ein Gehörlosengeld diskutiert. Das vollständige Interview ist auf www.deafservice.de zu lesen.
Bei der Sitzung am 13. März 2026 wird sicher auch das Thema Gehörlosengeld auf der Tagesordnung stehen. Die Sitzung wird gestreamt und in Gebärdensprache gedolmetscht Bayerischer Landtag.




