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Broschüre: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen

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Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) Das Bundesamt fur Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat mit der Broschüre "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" einen neuen Ratgeber veroffentlicht. Der Ratgeber fasst praxisnahe Empfehlungen und Checklisten zusammen, mit denen sich insbesondere Privatpersonen effizient auf Krisen vorbereiten konnen. Die neue Fassung wurde inhaltlich und gestalterisch grundlegend überarbeitet, um stärker auf aktuelle Risiken, Lese- und Sehgewohnheiten sowie auf diverse Lebensrealitäten, wie zum Beispiel explizit jener von Menschen mit Behinderungen, einzugehen. Dazu werden auch neue Themen wie Desinformation, mentale Gesundheit und Schutzorte adressiert, wie Maria-Victoria Trümper von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mitteilt.

„Die Publikation betont die Bedeutung einer Selbstvorsorge für mindestens drei, idealerweise zehn Tage, und gibt Hilfestellungen zur individuellen Umsetzung. Der Ratgeber steht kostenfrei als barrierefreie PDF-Version zum Download bereit. Zudem können Print-Exemplare bestellt werden. Eine Version in Leichter Sprache wird derzeit erstellt. Auch Übersetzungen in mehrere Fremdsprachen befinden sich in der Umsetzung und werden zeitnah veröffentlicht“, teilte Maria-Victoria Trümper mit.

Link zu weiteren Informationen zum Notfallratgeber: BBK | Ratgeber: Vorsorgen fur Krisen und Katastrophen

Lesermeinungen

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5 Lesermeinungen
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Silvia Hauser
13.12.2025 15:56

Eine hilfreiche Handreichung für uns besonders vulnerable, krisen- und katastrophenanfällige Behinderte? Uns noch rechtzeitig unter den Weihnachtsbaum gelegt, man denke nur daran, was allein eine brennende Wunderkerze an Unheil anrichten kann.
Ehrlich, liebe Frau Trümper von der ISL, ich hoffe nicht, Sie wollen mich und andere Behinderte, die nicht ignorieren oder verdrängen, was politisch um uns her im Gange ist, für dumm verkaufen.
Was ist das für ein Herumgedruckse um den „heißen Brei“?
Wo die wirklich gefährlichen Brandstifter, die politischen Katastophenmacher und Ansager, kein Blatt mehr vor den Mund nehmen: Vorbereitet werden sollen wir auf einen Krieg, „wie ihn unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben“, so wörtlich NATO-Häuptling Mark Rutte.
Leider bestätigt für mich diese das Wort Krieg peinlich vermeidende Broschürenempfehlung meine Befürchtung, dass auch Behindertenvertretungen die kriegsvorbereitende Verquickung von friedenszeitlicher Katastrophenhilfe und zivilem Bevölkerungsschutz im Kriegsfall mitmachen werden bzw. mittragen wollen.

Wahrlich katastrophal!
Hans-Willi Weis

S. Riedl
Antwort auf  Silvia Hauser
13.12.2025 20:33

Und wie schon so oft bietet der Herr Weis außer warmen Worten und Panikmache nichts. Und wie schon so oft gibt er Zitate ohne Kontext wieder.

Fast schon erweckt es den Eindruck, als sei er für den Kreml aktiv.

Darum mache ich Ihnen jetzt einen Vorschlag: Sagen Sie dem Herrn Putin, dass er sich aus der Ukraine zurückziehen soll. Schon ist das Thema Krieg erledigt. Всё остальное — абсурд.

Silvia Hauser
Antwort auf  S. Riedl
14.12.2025 10:57

Schade, Ihre sachlichen Einwände von früher habe ich debattenpolitisch geschätzt.
Pure Polemik wie diesmal diskreditiert Sie für ein streitbares Gespräch unter Demokraten.
Nicht satisfaktionsfähig hieß das annodazumal unter Duellanten.

i.A. Hans-Willi Weis

S. Riedl
Antwort auf  Silvia Hauser
14.12.2025 18:29

Pure Polemik, den finde ich richtig köstlich: Sie entmenschlichen die Politiker, die sich mit dem Thema Krieg auseinandersetzen und den Kopf hinhalten müssen, bezeichnen sie als Kriegstreiber, reißen Zitate aus dem Kontext und können keine richtige Antwort geben, wie man denn jetzt einen Krieg beendet.

Zu einer Debatte gehört es auch, richtig auf die Punkte seines Gegenübers einzugehen. Dem weichen Sie aus (siehe letztens meinen Kommentar zu Erich Vad).

Nur so zur Info: Katastrophenschutz ist schon seit 1960ern ein Thema. Da macht sich ein ISL die Mühe, eine gescheite Broschüre zu erstellen und Sie kommen hier mit dem Thema Krieg, von dem Sie meines Erachtens nur hohle Phrasen dreschen können, aber sobald es ans Eingemachte geht, einknicken.

Zuletzt bearbeitet am 6 Monate zuvor von S. Riedl
Silvia Hauser
Antwort auf  S. Riedl
14.12.2025 22:00

Am Ende dieses trüben Tags fällt mir doch noch ein Scherz ein:
Wenn ich wüsste, „wie man Kriege beendet“, würde ich das nicht auf kobinet verraten, sondern meine Lösung Donald Trump verkaufen, den Friedensnobelpreis würde er sich gewiss etwas kosten lassen.

Hans-Willi Weis