Berlin (kobinet)
Das Bundes-Amt für Bevölkerungs-Schutz hat ein neues Heft gemacht.
Bevölkerungs-Schutz bedeutet: Menschen werden vor Gefahren gewarnt.
Zum Beispiel vor Feuer.
Oder vor Unwetter.
Das Heft heißt: Vorsorgen für Krisen und Katastrophen.
Vorsorgen bedeutet: Du handelst vorher.
So passiert nichts Schlimmes.
Du bereitest dich vor.
Krise bedeutet: Es gibt eine gefährliche Lage.
Es gibt große Probleme.
Katastrophe bedeutet: Ein sehr schlimmes Ereignis passiert.
Zum Beispiel: Hochwasser oder Sturm.
Viele Menschen sind in Gefahr.
Das ist ein Rat-Geber.
Rat-Geber bedeutet: Ein Heft oder Buch gibt gute Tipps.
Es hilft bei Problemen.
In dem Heft stehen viele Tipps.
Die Tipps helfen bei der Vorbereitung.
Es gibt auch Listen zum Abhaken.
Das Heft ist für Privat-Personen gedacht.
Privat-Personen bedeutet: Einzelne Menschen.
Sie gehören zu keiner Firma.
Das neue Heft wurde ganz neu gemacht.
Es gibt neue Themen im Heft.
Zum Beispiel: Falsche Nachrichten.
Oder: Wie man gesund bleibt im Kopf.
Oder: Wo man sich schützen kann.
Das Heft denkt auch an Menschen mit Behinderungen.
Das sagt Maria-Victoria Trümper.
Sie arbeitet bei der ISL.
ISL bedeutet: Interessen-Vertretung Selbst-Bestimmt Leben in Deutschland.
Interessen-Vertretung bedeutet: Eine Gruppe kämpft für Menschen.
Sie setzt sich für ihre Rechte ein.
Das Heft sagt: Man soll für 3 Tage vorsorgen.
Besser ist: Man sorgt für 10 Tage vor.
Das Heft erklärt: Wie kann man das machen?
Man kann das Heft kosten-los herunter-laden.
Das Heft ist barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Man kann das Heft auch bestellen.
Dann bekommt man ein gedrucktes Heft.
Bald gibt es das Heft auch in Leichter Sprache.
Das Heft wird auch in andere Sprachen übersetzt.
Diese Hefte kommen bald.
Hier gibt es mehr Informationen zum Not-Fall-Rat-Geber
Not-Fall-Rat-Geber bedeutet: Ein Heft hilft bei Gefahr.
Zum Beispiel: Bei einem Brand.
Oder bei einem Un-Fall.

Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Das Bundesamt fur Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat mit der Broschüre "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" einen neuen Ratgeber veroffentlicht. Der Ratgeber fasst praxisnahe Empfehlungen und Checklisten zusammen, mit denen sich insbesondere Privatpersonen effizient auf Krisen vorbereiten konnen. Die neue Fassung wurde inhaltlich und gestalterisch grundlegend überarbeitet, um stärker auf aktuelle Risiken, Lese- und Sehgewohnheiten sowie auf diverse Lebensrealitäten, wie zum Beispiel explizit jener von Menschen mit Behinderungen, einzugehen. Dazu werden auch neue Themen wie Desinformation, mentale Gesundheit und Schutzorte adressiert, wie Maria-Victoria Trümper von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mitteilt.
„Die Publikation betont die Bedeutung einer Selbstvorsorge für mindestens drei, idealerweise zehn Tage, und gibt Hilfestellungen zur individuellen Umsetzung. Der Ratgeber steht kostenfrei als barrierefreie PDF-Version zum Download bereit. Zudem können Print-Exemplare bestellt werden. Eine Version in Leichter Sprache wird derzeit erstellt. Auch Übersetzungen in mehrere Fremdsprachen befinden sich in der Umsetzung und werden zeitnah veröffentlicht“, teilte Maria-Victoria Trümper mit.
Link zu weiteren Informationen zum Notfallratgeber: BBK | Ratgeber: Vorsorgen fur Krisen und Katastrophen

Foto: Susanne Göbel
Berlin (kobinet) Das Bundesamt fur Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat mit der Broschüre "Vorsorgen für Krisen und Katastrophen" einen neuen Ratgeber veroffentlicht. Der Ratgeber fasst praxisnahe Empfehlungen und Checklisten zusammen, mit denen sich insbesondere Privatpersonen effizient auf Krisen vorbereiten konnen. Die neue Fassung wurde inhaltlich und gestalterisch grundlegend überarbeitet, um stärker auf aktuelle Risiken, Lese- und Sehgewohnheiten sowie auf diverse Lebensrealitäten, wie zum Beispiel explizit jener von Menschen mit Behinderungen, einzugehen. Dazu werden auch neue Themen wie Desinformation, mentale Gesundheit und Schutzorte adressiert, wie Maria-Victoria Trümper von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mitteilt.
„Die Publikation betont die Bedeutung einer Selbstvorsorge für mindestens drei, idealerweise zehn Tage, und gibt Hilfestellungen zur individuellen Umsetzung. Der Ratgeber steht kostenfrei als barrierefreie PDF-Version zum Download bereit. Zudem können Print-Exemplare bestellt werden. Eine Version in Leichter Sprache wird derzeit erstellt. Auch Übersetzungen in mehrere Fremdsprachen befinden sich in der Umsetzung und werden zeitnah veröffentlicht“, teilte Maria-Victoria Trümper mit.
Link zu weiteren Informationen zum Notfallratgeber: BBK | Ratgeber: Vorsorgen fur Krisen und Katastrophen





Eine hilfreiche Handreichung für uns besonders vulnerable, krisen- und katastrophenanfällige Behinderte? Uns noch rechtzeitig unter den Weihnachtsbaum gelegt, man denke nur daran, was allein eine brennende Wunderkerze an Unheil anrichten kann.
Ehrlich, liebe Frau Trümper von der ISL, ich hoffe nicht, Sie wollen mich und andere Behinderte, die nicht ignorieren oder verdrängen, was politisch um uns her im Gange ist, für dumm verkaufen.
Was ist das für ein Herumgedruckse um den „heißen Brei“?
Wo die wirklich gefährlichen Brandstifter, die politischen Katastophenmacher und Ansager, kein Blatt mehr vor den Mund nehmen: Vorbereitet werden sollen wir auf einen Krieg, „wie ihn unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben“, so wörtlich NATO-Häuptling Mark Rutte.
Leider bestätigt für mich diese das Wort Krieg peinlich vermeidende Broschürenempfehlung meine Befürchtung, dass auch Behindertenvertretungen die kriegsvorbereitende Verquickung von friedenszeitlicher Katastrophenhilfe und zivilem Bevölkerungsschutz im Kriegsfall mitmachen werden bzw. mittragen wollen.
Wahrlich katastrophal!
Hans-Willi Weis
Und wie schon so oft bietet der Herr Weis außer warmen Worten und Panikmache nichts. Und wie schon so oft gibt er Zitate ohne Kontext wieder.
Fast schon erweckt es den Eindruck, als sei er für den Kreml aktiv.
Darum mache ich Ihnen jetzt einen Vorschlag: Sagen Sie dem Herrn Putin, dass er sich aus der Ukraine zurückziehen soll. Schon ist das Thema Krieg erledigt. Всё остальное — абсурд.
Schade, Ihre sachlichen Einwände von früher habe ich debattenpolitisch geschätzt.
Pure Polemik wie diesmal diskreditiert Sie für ein streitbares Gespräch unter Demokraten.
Nicht satisfaktionsfähig hieß das annodazumal unter Duellanten.
i.A. Hans-Willi Weis
Pure Polemik, den finde ich richtig köstlich: Sie entmenschlichen die Politiker, die sich mit dem Thema Krieg auseinandersetzen und den Kopf hinhalten müssen, bezeichnen sie als Kriegstreiber, reißen Zitate aus dem Kontext und können keine richtige Antwort geben, wie man denn jetzt einen Krieg beendet.
Zu einer Debatte gehört es auch, richtig auf die Punkte seines Gegenübers einzugehen. Dem weichen Sie aus (siehe letztens meinen Kommentar zu Erich Vad).
Nur so zur Info: Katastrophenschutz ist schon seit 1960ern ein Thema. Da macht sich ein ISL die Mühe, eine gescheite Broschüre zu erstellen und Sie kommen hier mit dem Thema Krieg, von dem Sie meines Erachtens nur hohle Phrasen dreschen können, aber sobald es ans Eingemachte geht, einknicken.
Am Ende dieses trüben Tags fällt mir doch noch ein Scherz ein:
Wenn ich wüsste, „wie man Kriege beendet“, würde ich das nicht auf kobinet verraten, sondern meine Lösung Donald Trump verkaufen, den Friedensnobelpreis würde er sich gewiss etwas kosten lassen.
Hans-Willi Weis