Bremen (kobinet)
Der Landes-Behinderten-Beauftragte von Bremen feierte am 2. Dezember 2025 sein 20-jähriges Bestehen.
Landes-Behinderten-Beauftragter bedeutet: Eine Person kümmert sich um Menschen mit Behinderung.
Diese Person arbeitet für das Bundes-Land Bremen.
Sie setzt sich für die Rechte ein.
Das ist ein besonderer Geburtstag.
Die Feier fand im Haus der Bürgerschaft statt.
Bürgerschaft bedeutet: Das ist das Parlament von Bremen.
Gewählte Menschen treffen sich dort.
Sie machen zusammen neue Gesetze für Bremen.
Viele Gäste kamen zur Feier.
Es kamen Politiker und Politikerinnen.
Es kamen Vertreter und Vertreterinnen von Behinderten-Verbänden.
Das Amt gibt es seit dem Jahr 2005.
Behinderten-Verbände haben lange dafür gekämpft.
Der erste Beauftragte war Dr. Joachim Steinbrück.
Er begann am 1. Juli 2005.
Zuerst war das Amt nur befristet.
Befristet bedeutet: Etwas dauert nur eine bestimmte Zeit.
Danach ist es zu Ende.
Zum Beispiel: Ein Arbeits-Vertrag für 2 Jahre.
Im Jahr 2008 gab es ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt: Bremisches Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Das Gesetz hilft Menschen mit Behinderung in Bremen.
Es sorgt für gleiche Rechte und Chancen.
Die Abkürzung ist: BremBGG.
Seit 2008 ist das Amt dauerhaft.
Seit Mai 2020 ist Arne Frankenstein der Beauftragte.
Bei der Feier gab es eine Gesprächs-Runde.
Dr. Joachim Steinbrück war dabei.
Arne Frankenstein war dabei.
Dörte Maack leitete das Gespräch.
Sie sprachen über die letzten 20 Jahre.
Sie sprachen über die Zukunft.
Im Jahr 2009 gab es ein wichtiges Ereignis.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention trat in Kraft.
UN-Behinderten-Rechts-Konvention bedeutet: Das ist ein wichtiger Vertrag.
Viele Länder haben ihn unterschrieben.
Der Vertrag schützt die Rechte von Menschen mit Behinderung auf der ganzen Welt.
Seitdem hat sich viel verbessert.
Aber es gibt noch viel zu tun.
Arne Frankenstein sagt:
Bremen hat in der Vergangenheit viel erreicht.
Behinderten-Verbände haben mit der Politik zusammen-gearbeitet.
Die Verwaltung hat mit-geholfen.
So konnten Benachteiligungen abgebaut werden.
Benachteiligungen bedeutet: Manche Menschen werden unfair behandelt.
Sie bekommen nicht die gleichen Chancen.
Das ist nicht richtig.
Das muss weiter-gehen.
Arne Frankenstein sagt auch:
Menschen mit Behinderungen haben Rechte.
Das sind Menschen-Rechte.
Die Rechte dürfen nicht gekürzt werden.
Auch nicht wenn der Staat Geld sparen muss.
Teil-Habe ist kein Spar-Posten.
Teil-Habe bedeutet: Das Bundes-teilhabe-gesetz hilft Menschen mit Behinderung.
Es gibt weniger Barrieren.
Der Landes-Behinderten-Beauftragte ist unabhängig.
Unabhängig bedeutet: Man ist frei.
Man kann selbst entscheiden.
Niemand bestimmt über einen.
Man muss niemanden fragen.
Das Parlament wählt ihn für 6 Jahre.
Parlament bedeutet: Gewählte Menschen treffen sich.
Sie machen zusammen neue Gesetze.
Er gehört zur Bremischen Bürgerschaft.
Das ist das Parlament von Bremen.
Antje Grotheer ist Präsidentin der Bürgerschaft.
Sie eröffnete die Feier.
Sie sagte: Die Zuordnung zur Bürgerschaft ist wichtig.
So sind die Interessen von Menschen mit Behinderungen im Parlament verankert.
Verankert bedeutet: Etwas ist fest-gemacht.
Etwas gehört dazu.
Es ist Teil von etwas.
Zum Beispiel: Eine Regel ist im Gesetz verankert.
Inklusion und Teil-Habe sind ein demokratisches Versprechen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Niemand wird ausgeschlossen.
Demokratisch bedeutet: Alle Menschen dürfen mit-bestimmen.
Alle haben die gleichen Rechte.
Die Menschen wählen ihre Vertreter.
Jürgen Dusel war auch bei der Feier.
Er ist der Behinderten-Beauftragte der Bundes-Regierung.
Er sprach ein Gruß-Wort.
Er sagte: Die Arbeit der Landes-Beauftragten ist sehr wichtig.
Sie sind das Binde-Glied zwischen Menschen mit Behinderungen und der Politik.
Binde-Glied bedeutet: Eine Person oder Sache verbindet zwei Gruppen.
Sie hilft beim Austausch zwischen beiden Seiten.
Zum Beispiel: Ein Vermittler ist ein Binde-Glied.
Er schätzt die Arbeit von Arne Frankenstein sehr.
Hinweis: Es gibt noch eine Veranstaltung zum Jubiläum.
Am 10. Dezember 2025 wird ein Film gezeigt.
Der Film heißt: Wir werden nie wieder Opfer sein!
Das ist ein Dokumentar-Film.
Dokumentar-Film bedeutet: Ein Film über echte Dinge.
Der Film zeigt wahre Geschichten.
Alles im Film ist wirklich passiert.
Es ist kein erfundener Film.
Der Film wird in Bremerhaven gezeigt.
Mehr Informationen gibt es hier: www.behindertenbeauftragter.bremen.de

Foto: Tristan Vankann / fotoetage
Bremen (kobinet) Mit einem feierlichen Festakt im Festsaal des Hauses der Bürgerschaft hat der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen (LBB) am 2. Dezember 2025 sein 20-jähriges Bestehen begangen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und den Organisationen der Menschen mit Behinderungen aus Bremen und dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil, die einen Rückblick auf zwei Jahrzehnte Behindertenpolitik in Bremen und zugleich den Blick nach vorne bot.
Die Einrichtung des Amtes im Jahr 2005 war das Ergebnis eines langjährigen Engagements der Verbände behinderter Menschen. Bereits 2004 hatten die Fraktionen von SPD und CDU in der Bremischen Bürgerschaft einen Dringlichkeitsantrag zur Schaffung der Stelle eingebracht. Mit der Amtsübernahme durch Dr. Joachim Steinbrück am 1. Juli 2005 begann die Arbeit des LBB zunächst befristet. Erst die Novelle des Bremischen Behindertengleichstellungsgesetzes (BremBGG) im Jahr 2008 verankerte die Aufgaben und Befugnisse des LBB dauerhaft. Seit Mai 2020 übt Arne Frankenstein das Amt aus.
Die Jubiläumsveranstaltung bot Anlass, auf 20 Jahre engagierte Arbeit zugunsten der Rechte und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zurückzublicken – und zugleich den Blick nach vorn zu richten, um die inklusive Weiterentwicklung Bremens entschlossen weiterzugehen. So hat sich die Behindertenpolitik in Bremen in den vergangenen 20 Jahren maßgeblich weiterentwickelt. Der LBB arbeitet gemeinsam mit seinem Arbeitsstab, den Organisationen der Menschen mit Behinderungen und zahlreichen weiteren Partner:innen kontinuierlich daran, die gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen voranzubringen.
Im Zentrum des Festakts stand eine Gesprächsrunde mit Dr. Joachim Steinbrück und Arne Frankenstein, moderiert von Dörte Maack. Diskutiert wurden Fragen zum Rollenverständnis, zur Entwicklung der Behindertenpolitik, zur Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie zu zentralen Meilensteinen und Herausforderungen der vergangenen Jahre.
In den Zeiten der Aufbruchsstimmung nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 wurde einiges erreicht, aber der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch lang. Gerade angesichts verdichteter Krisen und der in Bremen bestehenden Haushaltsnotlage ist es besonders wichtig, die Koordinaten der Politik an der Umsetzung von Menschenrechten auszurichten und für Inklusion einzustehen.
Arne Frankenstein betonte: „Bremen hat in der Vergangenheit gezeigt, wie im Schulterschluss von Organisationen behinderter Menschen, Verwaltung und Politik Benachteiligungen abgebaut werden konnten. Hieran kontinuierlich gemeinsam weiterzuarbeiten, ist das Gebot der Stunde. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen darf nicht unter dem Druck von Haushaltskonsolidierungen leiden. Sie ist ein unveräußerliches Menschenrecht – kein Sparposten.“
Der LBB ist unabhängig, weisungsfrei und wird für sechs Jahre vom Parlament gewählt. Organisatorisch ist er der Bremischen Bürgerschaft zugeordnet. Deren Präsidentin, Antje Grotheer, eröffnete die Veranstaltung offiziell und hob in ihrer Begrüßung diese Zuordnung hervor. „Diese ist nicht nur ein formaler Aspekt, sondern ein starkes demokratisches Signal: Die Interessen von Menschen mit Behinderungen sind damit unmittelbar im Zentrum parlamentarischen Geschehens, in Transparenz und öffentlicher Debatte verankert“, sagte Grotheer. „Inklusion und Teilhabe sind ein demokratisches Versprechen – und die Bürgerschaft ist der richtige Ort, dieses Versprechen täglich einzulösen.“
Besonders erfreut zeigte sich Arne Frankenstein über die Teilnahme von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der ein Grußwort sprach. „Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist ein zentrales demokratisches Prinzip und letztlich auch eine Haltungsfrage. In den letzten Jahren sind wir in Deutschland schon einige Schritte weitergekommen – vor allem seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 -, doch von Inklusion sind wir noch weit entfernt. Die Arbeit der Behindertenbeauftragten der Länder ist als Bindeglied zwischen den Menschen mit Behinderungen und der Landespolitik unerlässlich. Ich schätze Arne Frankenstein und seine hervorragende Arbeit außerordentlich, er ist für die Freie Hansestadt Bremen ein Glücksfall“, so Jürgen Dusel.
Hinweis: Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des LBB wird am 10. Dezember 2025 in Bremerhaven der Dokumentarfilm „Wir werden nie wieder Opfer sein!“ gezeigt:

Foto: Tristan Vankann / fotoetage
Bremen (kobinet) Mit einem feierlichen Festakt im Festsaal des Hauses der Bürgerschaft hat der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen (LBB) am 2. Dezember 2025 sein 20-jähriges Bestehen begangen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und den Organisationen der Menschen mit Behinderungen aus Bremen und dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Jubiläumsveranstaltung teil, die einen Rückblick auf zwei Jahrzehnte Behindertenpolitik in Bremen und zugleich den Blick nach vorne bot.
Die Einrichtung des Amtes im Jahr 2005 war das Ergebnis eines langjährigen Engagements der Verbände behinderter Menschen. Bereits 2004 hatten die Fraktionen von SPD und CDU in der Bremischen Bürgerschaft einen Dringlichkeitsantrag zur Schaffung der Stelle eingebracht. Mit der Amtsübernahme durch Dr. Joachim Steinbrück am 1. Juli 2005 begann die Arbeit des LBB zunächst befristet. Erst die Novelle des Bremischen Behindertengleichstellungsgesetzes (BremBGG) im Jahr 2008 verankerte die Aufgaben und Befugnisse des LBB dauerhaft. Seit Mai 2020 übt Arne Frankenstein das Amt aus.
Die Jubiläumsveranstaltung bot Anlass, auf 20 Jahre engagierte Arbeit zugunsten der Rechte und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zurückzublicken – und zugleich den Blick nach vorn zu richten, um die inklusive Weiterentwicklung Bremens entschlossen weiterzugehen. So hat sich die Behindertenpolitik in Bremen in den vergangenen 20 Jahren maßgeblich weiterentwickelt. Der LBB arbeitet gemeinsam mit seinem Arbeitsstab, den Organisationen der Menschen mit Behinderungen und zahlreichen weiteren Partner:innen kontinuierlich daran, die gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen voranzubringen.
Im Zentrum des Festakts stand eine Gesprächsrunde mit Dr. Joachim Steinbrück und Arne Frankenstein, moderiert von Dörte Maack. Diskutiert wurden Fragen zum Rollenverständnis, zur Entwicklung der Behindertenpolitik, zur Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sowie zu zentralen Meilensteinen und Herausforderungen der vergangenen Jahre.
In den Zeiten der Aufbruchsstimmung nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 wurde einiges erreicht, aber der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft ist noch lang. Gerade angesichts verdichteter Krisen und der in Bremen bestehenden Haushaltsnotlage ist es besonders wichtig, die Koordinaten der Politik an der Umsetzung von Menschenrechten auszurichten und für Inklusion einzustehen.
Arne Frankenstein betonte: „Bremen hat in der Vergangenheit gezeigt, wie im Schulterschluss von Organisationen behinderter Menschen, Verwaltung und Politik Benachteiligungen abgebaut werden konnten. Hieran kontinuierlich gemeinsam weiterzuarbeiten, ist das Gebot der Stunde. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen darf nicht unter dem Druck von Haushaltskonsolidierungen leiden. Sie ist ein unveräußerliches Menschenrecht – kein Sparposten.“
Der LBB ist unabhängig, weisungsfrei und wird für sechs Jahre vom Parlament gewählt. Organisatorisch ist er der Bremischen Bürgerschaft zugeordnet. Deren Präsidentin, Antje Grotheer, eröffnete die Veranstaltung offiziell und hob in ihrer Begrüßung diese Zuordnung hervor. „Diese ist nicht nur ein formaler Aspekt, sondern ein starkes demokratisches Signal: Die Interessen von Menschen mit Behinderungen sind damit unmittelbar im Zentrum parlamentarischen Geschehens, in Transparenz und öffentlicher Debatte verankert“, sagte Grotheer. „Inklusion und Teilhabe sind ein demokratisches Versprechen – und die Bürgerschaft ist der richtige Ort, dieses Versprechen täglich einzulösen.“
Besonders erfreut zeigte sich Arne Frankenstein über die Teilnahme von Jürgen Dusel, dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, der ein Grußwort sprach. „Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist ein zentrales demokratisches Prinzip und letztlich auch eine Haltungsfrage. In den letzten Jahren sind wir in Deutschland schon einige Schritte weitergekommen – vor allem seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 -, doch von Inklusion sind wir noch weit entfernt. Die Arbeit der Behindertenbeauftragten der Länder ist als Bindeglied zwischen den Menschen mit Behinderungen und der Landespolitik unerlässlich. Ich schätze Arne Frankenstein und seine hervorragende Arbeit außerordentlich, er ist für die Freie Hansestadt Bremen ein Glücksfall“, so Jürgen Dusel.
Hinweis: Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des LBB wird am 10. Dezember 2025 in Bremerhaven der Dokumentarfilm „Wir werden nie wieder Opfer sein!“ gezeigt:




