Berlin (kobinet)
Heute ist der 3. Dezember 2025.
Das ist der Welt-Tag für Menschen mit Behinderung.
Die AG Selbst Aktiv sagt:
Inklusion muss schneller werden.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Niemand wird ausgeschlossen.
Barriere-Freiheit muss schneller werden.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
AG Selbst Aktiv ist eine Gruppe in der SPD.
In der Gruppe sind Menschen mit Behinderung.
Menschen mit Behinderung haben ein Problem:
Sie wollen in Europa reisen.
Sie haben einen Schwer-Behinderten-Ausweis.
Ein Schwer-Behinderten-Ausweis ist eine Plastik-Karte.
Die Karte zeigt: Diese Person hat eine schwere Behinderung.
Mit der Karte bekommen Sie Hilfen.
Zum Beispiel: Sie zahlen weniger für Bus und Bahn.
Der Ausweis gilt nur in Deutschland.
In anderen Ländern gilt der Ausweis nicht.
Das macht Probleme bei der Hilfe.
Viele Menschen mit Behinderung brauchen Assistenz.
Assistenz bedeutet: Eine Assistenz hilft anderen Menschen.
Die Assistenz hilft zum Beispiel beim Einkaufen.
Oder beim Putzen.
Ohne diese Hilfe können sie nicht reisen.
Im Ausland bekommen sie keine Assistenz.
Ihr Ausweis wird dort nicht anerkannt.
Es gibt eine Lösung:
Der Europäische Behinderten-Ausweis.
Der Europäische Behinderten-Ausweis ist eine Karte.
Die Karte gilt in vielen Ländern in Europa.
Menschen mit Behinderung zeigen die Karte.
Dann bekommen sie Hilfen in anderen Ländern.
Das ist ein Ausweis für ganz Europa.
Die EU hat ihn 2024 beschlossen.
Jetzt muss Deutschland ihn einführen.
Karl Finke ist Co-Bundes-Vorsitzender.
Co-Bundes-Vorsitzender bedeutet: Ein Chef von einer großen Gruppe.
Co bedeutet: Es gibt 2 Chefs zusammen.
Die beiden Chefs leiten die Gruppe gemeinsam.
Sie treffen wichtige Entscheidungen zusammen.
Er leitet die AG Selbst Aktiv mit.
Er sagt:
Deutschland muss schnell sein.
Die EU sagt: bis 2028.
Wir sagen: nicht so lange warten.
Katrin Gensecke ist auch Co-Bundes-Vorsitzende.
Sie sagt:
Das Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz muss besser werden.
Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz bedeutet: Ein Gesetz für Menschen mit Behinderung.
Das Gesetz soll Menschen mit Behinderung helfen.
Das Gesetz soll gleiche Rechte für alle schaffen.
Barriere-Freiheit gibt es nur bei Ämtern.
Aber nicht bei privaten Firmen.
Zum Beispiel nicht bei Ärzten.
Katrin Gensecke denkt auch an Kinder.
Kinder mit Behinderung haben Probleme:
Sie kommen schwer in normale Schulen.
Sie bekommen schwer Hilfe vom Arzt.
Sie bekommen schwer soziale Hilfe.
Viele Kinder brauchen einen Pflege-Grad.
Pflege-Grad bedeutet: Ein Pflege-Grad zeigt: Wie viel Hilfe braucht ein Mensch?
Es gibt 5 Pflege-Grade.
Pflege-Grad 1 bedeutet: Wenig Hilfe nötig.
Pflege-Grad 5 bedeutet: Sehr viel Hilfe nötig.
Mit dem Pflege-Grad bekommen sie Hilfe.
Aber den Pflege-Grad zu bekommen ist schwer.
Katrin Gensecke sagt:
Das muss einfacher werden.
Familien brauchen schnell Hilfe.
Der Welt-Tag gibt es seit 1992.
Die Vereinten Nationen haben ihn gemacht.
Vereinte Nationen bedeutet: Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe von Ländern.
193 Länder arbeiten zusammen.
Der Welt-Tag soll an Inklusion erinnern.
Der Welt-Tag soll an Barriere-Freiheit erinnern.
In Deutschland leben viele Menschen mit Behinderung:
7,9 Millionen Menschen haben eine Schwer-Behinderung.
Das sind 9,3 Prozent von allen Menschen.
Etwa 13 Millionen Menschen haben eine Beeinträchtigung.
Beeinträchtigung bedeutet: Etwas ist schwierig für einen Menschen.
Zum Beispiel: Laufen ist schwierig.
Oder: Sehen ist schwierig.
Eine Beeinträchtigung kann klein oder groß sein.
Sie alle brauchen Barriere-Freiheit.
Auch alte Menschen brauchen Barriere-Freiheit.

Foto: Katrin Gensecke
Berlin (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2025 verlangt die AG Selbst Aktiv - Menschen mit Behinderungen in der SPD mehr Tempo bei Inklusion und Barrierefreiheit. So könnten Menschen mit Behinderungen die Freizügigkeit zwischen den Ländern der Europäischen Gemeinschaft bei touristischen oder geschäftlichen Reisen bislang nur eingeschränkt nutzen, denn ihr Schwerbehindertenausweis wird jenseits der Grenze meist nicht anerkannt. Der Zugang zu Assistenzleistungen werde dadurch erschwert oder unmöglich, ohne die eine Reise für viele Menschen mit Behinderungen erst gar nicht möglich ist. Der Europäische Behindertenausweis solle das ändern.
„Der Europäische Behindertenausweis (European Disability Card) wurde bereits 2024 beschlossen. Er muss jetzt zügig in nationales Recht umgesetzt werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, damit nicht bis 2028 zu warten, wenn die von der EU gesetzte Frist abläuft.“ erklärt Karl Finke, Co-Bundesvorsitzende der AG Selbst Aktiv. „Wir warten noch immer auf die längst überfällige Reform des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes,“ ergänzt die Co-Bundesvorsitzende Katrin Gensecke, „denn wir brauchen Barrierefreiheit nicht nur in den Einrichtungen des Bundes, der Länder und der Kommunen, sondern endlich auch bei privaten Anbietern von Dienstleistungen und Produkten, zum Beispiel in Arztpraxen.“
Katrin Gensecke nimmt besonders auch die Kinder in den Blick: „Immer mehr Kindern mit Behinderungen fehlt ein inklusiver Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und sozialen Dienstleistungen. Ein entsprechender Pflegegrad ist dabei oft ein entscheidender Schritt, um eine bedarfsgerechte Unterstützung sicherzustellen. Der Zugang zu diesen Pflegegraden muss dringend verbessert werden, damit betroffene Familien die notwendige Hilfe schnell und unbürokratisch erhalten“, fordert die Magdeburger SPD-Politikerin für die AG Selbst Aktiv.
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember erinnert Politik und Zivilgesellschaft an Inklusion und Barrierefreiheit. Er wurde 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen. In Deutschland leben 7,9 Millionen Menschen mit einer Schwerbehinderung (Stand 2023), das entspricht einer Quote von 9,3 Prozent; die Zahl der Menschen mit Beeinträchtigung wird auf etwa 13 Millionen geschätzt. Sie alle brauchen Barrierefreiheit, aber auch ältere Menschen profitieren davon.

Foto: Katrin Gensecke
Berlin (kobinet) Zum heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2025 verlangt die AG Selbst Aktiv - Menschen mit Behinderungen in der SPD mehr Tempo bei Inklusion und Barrierefreiheit. So könnten Menschen mit Behinderungen die Freizügigkeit zwischen den Ländern der Europäischen Gemeinschaft bei touristischen oder geschäftlichen Reisen bislang nur eingeschränkt nutzen, denn ihr Schwerbehindertenausweis wird jenseits der Grenze meist nicht anerkannt. Der Zugang zu Assistenzleistungen werde dadurch erschwert oder unmöglich, ohne die eine Reise für viele Menschen mit Behinderungen erst gar nicht möglich ist. Der Europäische Behindertenausweis solle das ändern.
„Der Europäische Behindertenausweis (European Disability Card) wurde bereits 2024 beschlossen. Er muss jetzt zügig in nationales Recht umgesetzt werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, damit nicht bis 2028 zu warten, wenn die von der EU gesetzte Frist abläuft.“ erklärt Karl Finke, Co-Bundesvorsitzende der AG Selbst Aktiv. „Wir warten noch immer auf die längst überfällige Reform des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes,“ ergänzt die Co-Bundesvorsitzende Katrin Gensecke, „denn wir brauchen Barrierefreiheit nicht nur in den Einrichtungen des Bundes, der Länder und der Kommunen, sondern endlich auch bei privaten Anbietern von Dienstleistungen und Produkten, zum Beispiel in Arztpraxen.“
Katrin Gensecke nimmt besonders auch die Kinder in den Blick: „Immer mehr Kindern mit Behinderungen fehlt ein inklusiver Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und sozialen Dienstleistungen. Ein entsprechender Pflegegrad ist dabei oft ein entscheidender Schritt, um eine bedarfsgerechte Unterstützung sicherzustellen. Der Zugang zu diesen Pflegegraden muss dringend verbessert werden, damit betroffene Familien die notwendige Hilfe schnell und unbürokratisch erhalten“, fordert die Magdeburger SPD-Politikerin für die AG Selbst Aktiv.
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember erinnert Politik und Zivilgesellschaft an Inklusion und Barrierefreiheit. Er wurde 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen. In Deutschland leben 7,9 Millionen Menschen mit einer Schwerbehinderung (Stand 2023), das entspricht einer Quote von 9,3 Prozent; die Zahl der Menschen mit Beeinträchtigung wird auf etwa 13 Millionen geschätzt. Sie alle brauchen Barrierefreiheit, aber auch ältere Menschen profitieren davon.




