Berlin (kobinet)
Jedes Jahr ist der 3. Dezember ein besonderer Tag.
Der Tag heißt: Welt-Tag für Menschen mit Behinderungen.
Die Vereinten Nationen haben den Tag gemacht.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe von Ländern.
193 Länder arbeiten zusammen.
Der Deutsche Behinderten-Rat feiert den Tag.
Der Deutsche Behinderten-Rat ist eine große Gruppe.
Die kurze Form ist: DBR.
Das Motto in diesem Jahr ist:
Ein Motto ist ein Werbe-Spruch.
Viele Menschen kennen diesen Spruch.
Inklusion ermöglichen - Barriere-Freiheit schaffen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Barriere-Freiheit bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Der DBR lädt am 3. Dezember zum Frühstück ein.
Das Frühstück ist im Bundes-Tag.
Kerstin Griese ist die Schutz-Herrin.
Eine Schutz-Herrin ist eine wichtige Person.
Sie kümmert sich um eine Gruppe.
Sie passt auf die Gruppe auf.
Sie hilft der Gruppe bei Problemen.
Sie arbeitet für die SPD.
Jürgen Dusel kommt auch.
Er ist der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.
Ein Beauftragter ist eine Person mit einer Aufgabe.
Jemand hat ihm die Aufgabe gegeben.
Er macht die Aufgabe für andere Menschen.
Er vertritt diese Menschen.
Kritik am neuen Gesetz
Hannelore Loskill ist die Vorsitzende vom DBR.
Eine Vorsitzende leitet eine Gruppe.
Sie organisiert die Treffen der Gruppe.
Sie spricht für die Gruppe.
Sie trifft wichtige Entscheidungen.
Sie sagt: Barrieren verhindern Teil-Habe.
Teil-Habe bedeutet: Überall dabei sein können.
Die Regierung will ein Gesetz ändern.
Das Gesetz heißt: Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Die kurze Form ist: BGG.
Im November gab es einen Entwurf.
Ein Entwurf ist ein Beispiel oder eine Vorlage.
Es zeigt wie etwas aussehen soll.
Ein Entwurf ist ein Vorschlag für ein Gesetz.
Der Entwurf ist nicht gut genug.
Martin Danner arbeitet auch beim DBR.
Er sagt: Wir brauchen klare Regeln.
Private Firmen müssen keine Barriere-Freiheit schaffen.
Das steht im Entwurf.
Das ist ein Problem.
Der Entwurf macht die Lage sogar schlechter.
Er nennt Barriere-Freiheit eine Belastung.
Verstoß gegen UN-Rechte
Es gibt eine UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Eine Konvention bedeutet: Eine Gruppe macht zusammen Regeln.
Alle aus der Gruppe sollen sich daran halten.
Die kurze Form ist: UN-BRK.
Das ist ein wichtiger Vertrag.
Ein Vertrag ist ein wichtiges Papier.
Zum Beispiel ein Vertrag oder ein Ausweis.
Der Entwurf verstößt gegen die UN-BRK.
Verstoßen bedeutet: Gegen eine Regel handeln.
Jemand macht etwas Verbotenes.
Er hält sich nicht an die Regeln.
Das ist nicht erlaubt.
Verena Bentele arbeitet beim VdK.
Sie sagt: Das Gesetz muss besser werden.
Sigrid Arnade arbeitet auch im DBR.
Sie sagt: Das Parlament muss handeln.
Parlament bedeutet: Gewählte Menschen treffen sich.
Sie machen zusammen neue Gesetze.
Beim Frühstück soll über Barriere-Freiheit geredet werden.
Das Parlament muss das Gesetz verbessern.
Demonstration in Berlin
Nach dem Frühstück gibt es eine Demonstration.
Eine Demonstration ist ein Treffen von vielen Menschen.
Sie zeigen zusammen ihre Meinung.
Die Demonstration ist am 3. Dezember.
Sie beginnt um 10 Uhr.
Der Ort ist der Invaliden-Park in Berlin.
Das ist vor dem Wirtschafts-Ministerium.
Die kurze Form ist: BMWK.
Die Forderung wird an das Ministerium übergeben.
Eine Forderung bedeutet: Du willst etwas.
Du sagst anderen: Gebt mir das.
Die Forderung ist: Mehr Barriere-Freiheit.
Wechsel der Geschäfts-Führung
Am 3. Dezember trifft sich die Voll-Versammlung.
Das sind alle Mitglieder vom DBR.
Die Verantwortung wechselt jedes Jahr.
Ab dem 4. Dezember übernimmt der SoVD.
SoVD bedeutet: Sozial-Verband Deutschland.
Michaela Engelmeier ist die Vorsitzende vom SoVD.
Sie sagt: Wir führen die Arbeit weiter.
Wir setzen uns für Menschen mit Behinderungen ein.
Es gibt noch viel zu tun.
Aber wir arbeiten gemeinsam daran.
Über den Deutschen Behinderten-Rat
Der DBR gibt es seit 1999.
Er ist ein Zusammen-Schluss von vielen Gruppen.
Über 140 Gruppen gehören dazu.
Sie vertreten über 3 Millionen Menschen.
Das sind Menschen mit Behinderungen.
Und Menschen mit chronischen Krankheiten.
Die BAG SELBST-HILFE koordiniert den DBR in 2025.
Es gibt einen Sprecher-Rat mit 4 Personen.
Hannelore Loskill ist die Vorsitzende.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Jedes Jahr findet auf Initiative der Vereinten Nationen am 3. Dezember der Welttag für Menschen mit Behinderungen statt. Der Deutsche Behindertenrat (DBR) begeht den Tag dieses Jahr unter dem Motto "Inklusion ermöglichen - Barrierefreiheit schaffen". Dieses Jahr lädt der Deutsche Behindertenrat (DBR) am 3. Dezember 2025 eine ausgewählte Runde zum parlamentarischen Frühstück ein. Staatssekretärin Kerstin Griese (SPD) ist Schirmherrin. Sie und auch der Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, machen sich mit Grußworten für das Schaffen von mehr Barrierefreiheit stark, wie es in einer Presseinformation des DBR heißt.
Kritik am BGG-Referentenentwurf
„Barrieren verhindern für Menschen mit Behinderungen Teilhabe und Inklusion. Wer sich zu einer inklusiven Gesellschaft bekennt, der muss die Forderungen nach Schaffung von Barrierefreiheit ernst nehmen“, sagt Hannelore Loskill, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats. Dazu gehören auch gesetzliche Maßnahmen, wie etwa das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Die Bundesregierung hat sich eine Reform des BGG vorgenommen – doch der im November 2025 vorgelegte Referentenentwurf bleibt hinter den Erwartungen zurück.
„Barrierefreiheit ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen selbstbestimmt leben, arbeiten, reisen und konsumieren können. Deshalb brauchen wir ein Gesetz, das klare Pflichten festschreibt und echte Konsequenzen vorsieht, wenn diese Pflichten verletzt werden“, macht Dr. Martin Danner, Koordinator des DBR-Arbeitsausschusses deutlich. Im neuen Entwurf werden private Anbieter und Dienstleister weiterhin nicht verpflichtet, für barrierefreie Zugänge zu sorgen. Er droht sogar die Rechtslage zu verschlechtern, denn er schränkt das Benachteiligungsverbot ein und bezeichnet Barrierefreiheit als gesellschaftliche Belastung.
Verstoß gegen UN-Behindertenrechtskonvention
„Bauliche Änderungen und Änderungen an Produkten und Dienstleistungen gelten im BGG-Gesetzentwurf immer als unverhältnismäßig und unbillig. Diese Regelung verstößt klar gegen die UN-BRK und führt darüber hinaus zu neuen rechtlichen Problemen. Hier sind die Abgeordneten gefordert, Nachbesserungen durchzusetzen“, sagt Verena Bentele (VdK) aus dem DBR-Sprecherinnenrat. Ihre Kollegin im Sprecherinnenrat Prof. Dr. Sigrid Arnade pflichtet ihr bei: „Beim parlamentarischen Frühstück zum Welttag der Menschen mit Behinderungen soll der Fokus darauf gelenkt werden, dass die Schaffung von Barrierefreiheit über die Bundestagsausschüsse nun parlamentarisch voran getrieben werden muss.“
Demonstration am Invalidenpark
Nach dem parlamentarischen Frühstück ruft der Deutsche Behindertenrat am 3. Dezember um 10 Uhr zu einer Demonstration am Invalidenpark in Berlin vor dem Hauptsitz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) auf. Hier soll die Forderung nach mehr Barrierefreiheit noch einmal symbolisch an das Ministerium übergeben werden.
Übergabe der DBR-Geschäftsführung
Zudem findet an diesem Tag auch die Vollversammlung des DBR statt. Dabei wird wie in jedem Jahr die Verantwortung für die Geschäfte des DBR-Sekretariats an den nächsten Mitgliedsverband weitergegeben. Ab dem 4. Dezember 2025 führt der Sozialverband Deutschland (SoVD) das Sekretariat des Aktionsbündnisses für das folgende Jahr.
„Wir werden die Arbeit des DBR mit voller Kraft weiterführen und uns weiterhin für gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Leider liegt hier noch ein weiter Weg vor uns. Aber wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam in der vor uns liegenden Zeit wichtige Impulse setzen können“, sagt Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD).
Über den Deutschen Behindertenrat
Der Deutsche Behindertenrat (DBR) ist ein Aktionsbündnis der Sozialverbände, Selbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisationen in Deutschland und engagiert sich seit 1999 für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Im DBR haben sich über 140 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen vereinigt. Das Bündnis repräsentiert über drei Millionen Betroffene. Für das Jahr 2025 hat die BAG SELBSTHILFE die Koordination des DBR übernommen. Vorsitzende des 4-köpfigen Sprecher*innenrats ist Hannelore Loskill.

Foto: DBR
Berlin (kobinet) Jedes Jahr findet auf Initiative der Vereinten Nationen am 3. Dezember der Welttag für Menschen mit Behinderungen statt. Der Deutsche Behindertenrat (DBR) begeht den Tag dieses Jahr unter dem Motto "Inklusion ermöglichen - Barrierefreiheit schaffen". Dieses Jahr lädt der Deutsche Behindertenrat (DBR) am 3. Dezember 2025 eine ausgewählte Runde zum parlamentarischen Frühstück ein. Staatssekretärin Kerstin Griese (SPD) ist Schirmherrin. Sie und auch der Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, machen sich mit Grußworten für das Schaffen von mehr Barrierefreiheit stark, wie es in einer Presseinformation des DBR heißt.
Kritik am BGG-Referentenentwurf
„Barrieren verhindern für Menschen mit Behinderungen Teilhabe und Inklusion. Wer sich zu einer inklusiven Gesellschaft bekennt, der muss die Forderungen nach Schaffung von Barrierefreiheit ernst nehmen“, sagt Hannelore Loskill, Vorsitzende des DBR-Sprecherinnenrats. Dazu gehören auch gesetzliche Maßnahmen, wie etwa das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG). Die Bundesregierung hat sich eine Reform des BGG vorgenommen – doch der im November 2025 vorgelegte Referentenentwurf bleibt hinter den Erwartungen zurück.
„Barrierefreiheit ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen selbstbestimmt leben, arbeiten, reisen und konsumieren können. Deshalb brauchen wir ein Gesetz, das klare Pflichten festschreibt und echte Konsequenzen vorsieht, wenn diese Pflichten verletzt werden“, macht Dr. Martin Danner, Koordinator des DBR-Arbeitsausschusses deutlich. Im neuen Entwurf werden private Anbieter und Dienstleister weiterhin nicht verpflichtet, für barrierefreie Zugänge zu sorgen. Er droht sogar die Rechtslage zu verschlechtern, denn er schränkt das Benachteiligungsverbot ein und bezeichnet Barrierefreiheit als gesellschaftliche Belastung.
Verstoß gegen UN-Behindertenrechtskonvention
„Bauliche Änderungen und Änderungen an Produkten und Dienstleistungen gelten im BGG-Gesetzentwurf immer als unverhältnismäßig und unbillig. Diese Regelung verstößt klar gegen die UN-BRK und führt darüber hinaus zu neuen rechtlichen Problemen. Hier sind die Abgeordneten gefordert, Nachbesserungen durchzusetzen“, sagt Verena Bentele (VdK) aus dem DBR-Sprecherinnenrat. Ihre Kollegin im Sprecherinnenrat Prof. Dr. Sigrid Arnade pflichtet ihr bei: „Beim parlamentarischen Frühstück zum Welttag der Menschen mit Behinderungen soll der Fokus darauf gelenkt werden, dass die Schaffung von Barrierefreiheit über die Bundestagsausschüsse nun parlamentarisch voran getrieben werden muss.“
Demonstration am Invalidenpark
Nach dem parlamentarischen Frühstück ruft der Deutsche Behindertenrat am 3. Dezember um 10 Uhr zu einer Demonstration am Invalidenpark in Berlin vor dem Hauptsitz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) auf. Hier soll die Forderung nach mehr Barrierefreiheit noch einmal symbolisch an das Ministerium übergeben werden.
Übergabe der DBR-Geschäftsführung
Zudem findet an diesem Tag auch die Vollversammlung des DBR statt. Dabei wird wie in jedem Jahr die Verantwortung für die Geschäfte des DBR-Sekretariats an den nächsten Mitgliedsverband weitergegeben. Ab dem 4. Dezember 2025 führt der Sozialverband Deutschland (SoVD) das Sekretariat des Aktionsbündnisses für das folgende Jahr.
„Wir werden die Arbeit des DBR mit voller Kraft weiterführen und uns weiterhin für gleichberechtigte Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Leider liegt hier noch ein weiter Weg vor uns. Aber wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam in der vor uns liegenden Zeit wichtige Impulse setzen können“, sagt Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD).
Über den Deutschen Behindertenrat
Der Deutsche Behindertenrat (DBR) ist ein Aktionsbündnis der Sozialverbände, Selbsthilfe- und Selbstvertretungsorganisationen in Deutschland und engagiert sich seit 1999 für die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Im DBR haben sich über 140 Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen vereinigt. Das Bündnis repräsentiert über drei Millionen Betroffene. Für das Jahr 2025 hat die BAG SELBSTHILFE die Koordination des DBR übernommen. Vorsitzende des 4-köpfigen Sprecher*innenrats ist Hannelore Loskill.




