BERLIN (kobinet)
Fach-Verbände warnen vor Kürzungen.
Die Fach-Verbände sind für Menschen mit Behinderung.
Es geht um die Eingliederungs-Hilfe.
Das ist Hilfe vom Staat für Menschen mit Behinderung.
Die Fach-Verbände sagen: Das Recht auf Teil-Habe ist wichtig.
Das bedeutet: Man macht bei etwas mit.
Man darf dabei sein und mit·machen.
Menschen-Rechte dürfen nicht eingeschränkt werden.
Das sind Rechte für alle Menschen.
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Die Fach-Verbände haben ein Positions-Papier gemacht.
Das ist ein Text mit der Meinung von einer Gruppe.
Das Papier heißt: Recht auf Teil-Habe sicher-stellen.
Teil-Habe ist ein Menschen-Recht.
Man darf dafür nicht Geld sparen.
Bundes-Kanzler Friedrich Merz hat im Juni etwas gesagt.
Er sprach beim Deutschen Städte- und Gemeinde-Bund.
Seitdem gibt es eine Diskussion.
Die Diskussion ist über Geld.
Es geht um soziale Leistungen.
Die sozialen Leistungen sind für Menschen mit Behinderung.
Das ist Hilfe vom Staat.
Zum Beispiel: Arbeits-Losen-Geld oder Wohn-Geld.
Länder und Kommunen wollen Kosten senken.
Holger Wilms ist im Vorstand.
Der Vorstand ist von Anthropoi Bundes-Verband.
Holger Wilms spricht für die Fach-Verbände.
Er sagt: Soziale Gerechtigkeit ist wichtig.
Das bedeutet: Alle Menschen sollen fair behandelt werden.
Alle sollen die gleichen Chancen haben.
Das gilt auch wenn es wenig Geld gibt.
Alle Menschen in Deutschland brauchen gute Bedingungen.
Gute Bedingungen zum Leben.
Die Fach-Verbände fordern:
Teil-Habe darf nicht gespart werden.
Teil-Habe ist für Menschen mit Behinderung.
Menschen-Würde gilt immer.
Das bedeutet: Jeder Mensch ist wichtig.
Alle Menschen muss man gut behandeln.
Das gilt auch in schlechten Zeiten.
Die Fach-Verbände haben mit Politikern gesprochen.
Die Politiker sind von CDU und CSU.
Und von SPD und Bündnis 90 Die Grünen.
Das Positions-Papier zeigt 14 wichtige Punkte.
Das sind rote Linien.
Die roten Linien sind für die Eingliederungs-Hilfe.
Das sind Grenzen.
Die Grenzen darf man nicht überschreiten.
Zum Beispiel:
Eingliederungs-Hilfe ist genauso wichtig wie Pflege-Versicherung.
Das ist eine Versicherung für Menschen die Pflege brauchen.
Die Versicherung zahlt Geld für die Pflege.
Menschen können frei wählen wo sie wohnen.
Menschen können überall mitmachen.
Die Fach-Verbände warnen:
Kosten-Senkungen treffen die Menschen mit Behinderung.
Das bedeutet: Etwas wird billiger.
Man muss weniger Geld bezahlen.
Das darf nicht sein.
Das Positions-Papier gibt es im Internet.
Man kann das Positions-Papier herunter-laden.
Hier ist der Link zum Positions-Papier.

Foto: ht
BERLIN (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung warnen vor Kürzungen bei der Eingliederungshilfe. Zugleich betonen sie: Das Recht auf Teilhabe und die Verwirklichung von Menschenrechten dürfen nicht beschnitten werden. Auf ihrer Konferenz haben die Fachverbände das Positionspapier "Recht auf Teilhabe sicherstellen" verabschiedet. Hiermit machen die Fachverbände deutlich, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist und keine Sparmasse sein darf.
Die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz im Juni beim Deutschen Städte- und Gemeindebund hat die Debatte zur Finanzierung sozialer Leistungen für Menschen mit Behinderung angefacht. Länder und Kommunen drängen auf Kostensenkungen. „Soziale Gerechtigkeit und eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur sind auch bei Kostendruck unabdingbar. Menschenwürdige Lebensbedingungen für alle in Deutschland zu gestalten, muss eine Handlungsmaxime deutscher Politik bleiben. Die Fachverbände fordern mit Nachdruck, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung nicht zum Gegenstand von Haushaltskonsolidierungen gemacht wird“, sagt Holger Wilms, Mitglied im Vorstand von Anthropoi Bundesverband im Namen der Fachverbände. „Menschenwürde und Menschenrechte müssen auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten gelten.“ Hierüber haben die Fachverbände mit teilhabepolitischen Vertretern der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen beraten.
Das Positionspapier der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zeigt 14 Punkte auf, die rote Linien bei der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe markieren. Zu den Forderungen gehören unter anderem: Eingliederungshilfe darf nicht nachrangig zu den Leistungen der Pflegeversicherung werden, die Wahlfreiheit beim Wohnen sowie die volle Partizipation in Gesellschaft und Politik muss beibehalten werden. Die Fachverbände warnen vor Kostensenkungen, die auf dem Rücken der Leistungsberechtigten ausgetragen werden. Dieses Positionspapier der Fachverbände gibt es auf dieser Internetseite als Download.

Foto: ht
BERLIN (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung warnen vor Kürzungen bei der Eingliederungshilfe. Zugleich betonen sie: Das Recht auf Teilhabe und die Verwirklichung von Menschenrechten dürfen nicht beschnitten werden. Auf ihrer Konferenz haben die Fachverbände das Positionspapier "Recht auf Teilhabe sicherstellen" verabschiedet. Hiermit machen die Fachverbände deutlich, dass Teilhabe ein Menschenrecht ist und keine Sparmasse sein darf.
Die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz im Juni beim Deutschen Städte- und Gemeindebund hat die Debatte zur Finanzierung sozialer Leistungen für Menschen mit Behinderung angefacht. Länder und Kommunen drängen auf Kostensenkungen. „Soziale Gerechtigkeit und eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur sind auch bei Kostendruck unabdingbar. Menschenwürdige Lebensbedingungen für alle in Deutschland zu gestalten, muss eine Handlungsmaxime deutscher Politik bleiben. Die Fachverbände fordern mit Nachdruck, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung nicht zum Gegenstand von Haushaltskonsolidierungen gemacht wird“, sagt Holger Wilms, Mitglied im Vorstand von Anthropoi Bundesverband im Namen der Fachverbände. „Menschenwürde und Menschenrechte müssen auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten gelten.“ Hierüber haben die Fachverbände mit teilhabepolitischen Vertretern der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen beraten.
Das Positionspapier der Fachverbände für Menschen mit Behinderung zeigt 14 Punkte auf, die rote Linien bei der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe markieren. Zu den Forderungen gehören unter anderem: Eingliederungshilfe darf nicht nachrangig zu den Leistungen der Pflegeversicherung werden, die Wahlfreiheit beim Wohnen sowie die volle Partizipation in Gesellschaft und Politik muss beibehalten werden. Die Fachverbände warnen vor Kostensenkungen, die auf dem Rücken der Leistungsberechtigten ausgetragen werden. Dieses Positionspapier der Fachverbände gibt es auf dieser Internetseite als Download.




