HANNOVER (kobinet)
Über 130 Menschen kamen zusammen.
Das war am 24. November 2025.
Das war in Hannover.
Sie trafen sich im Landes-Bildungs-Zentrum.
Das Zentrum ist für blinde Menschen.
Landes-Bildungs-Zentrum bedeutet: Ein Ort zum Lernen.
Das Zentrum gehört zu einem Bundes-Land.
Dort lernen Menschen viele Sachen.
Die Menschen kamen von verschiedenen Stellen:
Ehren-Amt bedeutet: Man arbeitet ohne Geld zu bekommen.
Man hilft anderen Menschen freiwillig.
Freiwilligen-Agentur bedeutet: Ein Büro hilft Menschen beim Ehren-Amt.
Die Agentur sucht passende Aufgaben für Menschen.
Verwaltung bedeutet: Eine Verwaltung regelt Dinge für Menschen.
Zum Beispiel in einer Stadt oder Schule.
Was war das Ziel vom Fach-Tag?
Fach-Tag bedeutet: Eine Veranstaltung für ein Thema.
Menschen treffen sich an diesem Tag.
Sie sprechen über ein wichtiges Thema.
Die Menschen wollten zeigen:
So kann inklusives Ehren-Amt funktionieren.
Was bedeutet inklusives Ehren-Amt?
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das bedeutet: Alle Menschen können mit-machen.
Menschen mit Behinderung können mit-machen.
Menschen ohne Behinderung können mit-machen.
Behinderung bedeutet: Eine Behinderung macht Sachen schwierig.
Manche Dinge gehen nicht so leicht.
Die Menschen erzählten von ihren Erfahrungen.
Sie sprachen über Schwierigkeiten.
Sie sprachen über gute Lösungen.
Wer hat den Fach-Tag gemacht?
Das waren 3 Stellen zusammen:
Landes-Beauftragte bedeutet: Eine wichtige Person in einem Bundes-Land.
Die Person kümmert sich um ein Thema.
Die Person setzt sich für Menschen ein.
Ministerium bedeutet: Eine wichtige Behörde.
Das Ministerium gehört zur Regierung.
Dort kümmern sich Menschen um ein Thema.
Was ist die LAGFA?
Das ist die Landes-Arbeits-Gemeinschaft.
Arbeits-Gemeinschaft bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen an einem Thema.
Sie treffen sich regelmäßig.
Die Arbeits-Gemeinschaft ist für Freiwilligen-Agenturen.
Und sie ist für Koordinierungs-Stellen.
Koordinierungs-Stellen bedeutet: Büros für Planung.
Sie sorgen dafür dass alle gut zusammen-arbeiten.
Sie verteilen Aufgaben an Menschen.
Annetraud Grote sagte:
"Inklusives Ehren-Amt ist eine Chance."
"Es ist ein Gewinn für alle."
Wer ist Annetraud Grote?
Sie ist die Landes-Beauftragte.
Sie ist zuständig für Menschen mit Behinderungen.
Das ist in Nieder-Sachsen.
Annetraud Grote erklärte:
"Jeder Mensch kann ehren-amtlich arbeiten."
"Das gilt für Menschen mit Behinderung."
"Das gilt für Menschen ohne Behinderung."
"Jeder kann seinen Interessen folgen."
Aber es gibt Bedingungen.
Annetraud Grote sagte:
"Wir brauchen mehr Barriere-Freiheit."
"Wir brauchen gute Hilfs-Mittel."
"Wir brauchen Assistenz-Kräfte."
Was ist Barriere-Freiheit?
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hin.
Alle Menschen können alles nutzen.
Was ist eine Assistenz-Kraft?
Assistenz bedeutet: Eine Assistenz hilft einem anderen Menschen.
Die Assistenz macht Sachen für die Person.
Das ist eine Person.
Die Person hilft Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel eine Kommunikations-Assistenz.
Kommunikations-Assistenz bedeutet: Eine Person hilft beim Sprechen und Verstehen.
Die Person übersetzt schwere Sprache in leichte Sprache.
Es gibt Hilfen für bessere Kommunikation:
Diese Hilfen sind wichtig.
Sie helfen bei der Teil-Habe.
Teil-Habe bedeutet: Mit-machen können bei allem.
Dabei sein im Leben.
Nichts verpassen.
Sie helfen bei der Mit-Bestimmung.
Mit-Bestimmung bedeutet: Selbst entscheiden können.
Mit-reden dürfen.
Die eigene Meinung sagen können.
Das gilt auch im Ehren-Amt.
Die Teil-Nehmenden bekamen eine Aufgabe:
Sie sollen "einfach machen".
Das Ziel ist:
Mehr Menschen mit Behinderung ins Ehren-Amt bringen.
Warum ist das wichtig?
Menschen mit Behinderung wissen selbst am besten:
Sie sind Experten und Expertinnen.
Sie sind Experten für sich selbst.
Experten und Expertinnen bedeutet: Menschen die sich sehr gut auskennen.
Die Menschen wissen viel über ein Thema.

Foto: Tom Figiel
HANNOVER (kobinet) Über 130 Menschen aus der ehrenamtlichen Tätigkeit, aus Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen sowie Beratungsstellen, aus der Verwaltung, aus Vereinen und Verbänden und aus Unternehmen kamen am 24. November 2025 im Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover zusammen. Ziel des gestrigen Fachtages war es, aufzuzeigen, wie inklusives Ehrenamt gelingen kann. Erfahrungsberichte aus der Praxis verdeutlichen, welche Herausforderungen es gibt und welche Gelingensbedingungen ehrenamtliches Engagement mit Menschen mit und ohne Behinderungen möglich machen.
Der Fachtag wurde von der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen (LAGFA) in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung ausgerichtet.
„Inklusives Ehrenamt ist eine Chance und ein Gewinn für alle. Jeder Mensch mit und ohne Behinderungen kann ehrenamtlich tätig sein und somit seinen Interessen und Neigungen folgen“, erläutert Annetraud Grote, die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. „Es bedarf nur der richtigen Rahmenbedingungen: Wir brauchen noch mehr barrierefreie Möglichkeiten, gut angepasste und individuelle Hilfsmittel sowie finanzierte Assistenzkräfte wie die Kommunikationsassistenz“, betont Annetraud Grote weiter.
So kann zum Beispiel der Einsatz von Unterstützter Kommunikation (zum Beispiel elektronische Sprachausgabegeräte) oder Leichter Sprache ein Schlüssel zur Teilhabe und Mitbestimmung im Ehrenamt sein. Alle engagierten Teilnehmenden wurden aufgefordert, „einfach zu machen“, um noch mehr Menschen mit Behinderungen ins Ehrenamt zu bringen. Denn sie wissen am besten als Expertinnen und Experten in eigener Sache, wie sie sich mit ihren Potentialen und Ideen einbringen möchten und was sie für ihre Arbeit an Unterstützung benötigen.

Foto: Tom Figiel
HANNOVER (kobinet) Über 130 Menschen aus der ehrenamtlichen Tätigkeit, aus Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen sowie Beratungsstellen, aus der Verwaltung, aus Vereinen und Verbänden und aus Unternehmen kamen am 24. November 2025 im Landesbildungszentrum für Blinde in Hannover zusammen. Ziel des gestrigen Fachtages war es, aufzuzeigen, wie inklusives Ehrenamt gelingen kann. Erfahrungsberichte aus der Praxis verdeutlichen, welche Herausforderungen es gibt und welche Gelingensbedingungen ehrenamtliches Engagement mit Menschen mit und ohne Behinderungen möglich machen.
Der Fachtag wurde von der niedersächsischen Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen für das Ehrenamt in Niedersachsen (LAGFA) in Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung ausgerichtet.
„Inklusives Ehrenamt ist eine Chance und ein Gewinn für alle. Jeder Mensch mit und ohne Behinderungen kann ehrenamtlich tätig sein und somit seinen Interessen und Neigungen folgen“, erläutert Annetraud Grote, die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. „Es bedarf nur der richtigen Rahmenbedingungen: Wir brauchen noch mehr barrierefreie Möglichkeiten, gut angepasste und individuelle Hilfsmittel sowie finanzierte Assistenzkräfte wie die Kommunikationsassistenz“, betont Annetraud Grote weiter.
So kann zum Beispiel der Einsatz von Unterstützter Kommunikation (zum Beispiel elektronische Sprachausgabegeräte) oder Leichter Sprache ein Schlüssel zur Teilhabe und Mitbestimmung im Ehrenamt sein. Alle engagierten Teilnehmenden wurden aufgefordert, „einfach zu machen“, um noch mehr Menschen mit Behinderungen ins Ehrenamt zu bringen. Denn sie wissen am besten als Expertinnen und Experten in eigener Sache, wie sie sich mit ihren Potentialen und Ideen einbringen möchten und was sie für ihre Arbeit an Unterstützung benötigen.




