BERLIN (kobinet)
Über 50 Gruppen sind gegen neue Pläne.
Die Gruppen arbeiten im Gesundheits-Bereich.
Gesundheits-Bereich bedeutet: Alles rund um Gesundheit.
Zum Beispiel: Ärzte und Kranken-Häuser.
Auch Pflege-Dienste gehören dazu.
Die Gruppen arbeiten auch im Sozial-Bereich.
Sozial-Bereich bedeutet: Hilfe für Menschen im Alltag.
Zum Beispiel: Bei Geld-Problemen.
Sozial-Arbeiter helfen den Menschen.
Sie heißen: Initiative Gesundheit Unteilbar.
Initiative bedeutet: Eine Gruppe macht etwas zusammen.
Die Gruppe will etwas verändern.
Die Menschen setzen sich für ein Ziel ein.
Die Bundes-Regierung plant neue Regeln.
Die Regeln sind für das Bürger-Geld.
Bürger-Geld bedeutet: Geld vom Staat.
Menschen ohne Arbeit bekommen es.
Sie bekommen es jeden Monat.
Die Bundes-Regierung will noch mehr ändern.
Menschen aus der Ukraine bekommen Hilfe.
Diese Hilfe soll weg-fallen.
Das bedeutet: Weniger Unterstützung für sie.
Die 50 Gruppen sagen: Das ist schlecht.
Die Gruppen warnen vor den Folgen.
Mehr Menschen werden arm sein.
Die Gesundheit wird schlechter.
Menschen werden ungleich behandelt.
Das schadet dem Zusammen-Leben.
Das schadet auch der Gesundheit.
Die Gruppen kennen arme Menschen gut.
Sie wissen: Armut macht krank.
Sie wissen auch: Ausgrenzung macht krank.
Ausgrenzung bedeutet: Jemand darf nicht mit-machen.
Andere lassen die Person außen vor.
Das tut weh.
Das ist nicht fair.
Das Gesundheits-System kann das nicht lösen.
Gesundheits-System bedeutet: Die Organisation für Gesundheit.
Es sorgt für Hilfe bei Krankheit.
Kranken-Kassen und Ärzte gehören dazu.
Es ist nicht darauf vorbereitet.
52 Organisationen haben einen Brief geschrieben.
Organisation bedeutet: Eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Der Brief ist gegen die neue Grund-Sicherung.
Grund-Sicherung bedeutet: Geld vom Staat.
Das Geld ist für Menschen ohne Arbeit.
Mit dem Geld bezahlst du Essen.
Auch die Miete bezahlst du damit.
Grund-Sicherung ist die neue Regel.
Die Regel ist für Bürger-Geld.
Die Gruppe Ärzte der Welt hat mitgemacht.
Sie haben den Brief gemacht.
Auch die DVSG hat unterschrieben.
DVSG ist eine Abkürzung.
DVSG bedeutet: Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit.
Sie arbeiten im Gesundheits-Wesen.
Vereinigung bedeutet: Mehrere Menschen schließen sich zusammen.
Sie arbeiten gemeinsam für ein Ziel.
Das nennt man: Vereinigung.
Im Brief steht: Die Regeln helfen nicht.
Menschen werden nicht weniger arm.
Menschen finden keine Arbeit dadurch.
Die Regeln machen alles schwerer.
Soziale Einrichtungen haben mehr Arbeit.
Soziale Einrichtungen bedeutet: Orte für Hilfe.
Dort helfen Menschen anderen Menschen.
Zum Beispiel: Kranken-Häuser oder Alten-Heime.
Das Gesundheits-System hat mehr Arbeit.

Foto: ht
BERLIN (kobinet) Als Initiative "#Gesundheit Unteilbar" verurteilen mehr als 50 Akteure aus dem Gesundheits- und Sozialwesen die Pläne der Bundesregierung zur Reform des Bürgergeldes und den bereits im Voraus angekündigten Ausschluss von ukrainischen Geflüchteten aus dem regulären sozialen Sicherungssystem. Mehr Armut, schlechtere Gesundheit, die sozialen Sicherungssysteme zurückzubauen und Menschen ungleich zu behandeln, gefährdet nach Einschätzung dieser Verbände nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt sondern auch die Gesundheit der Menschen.
Sie warnen vor wachsender Armut und Ausgrenzung. Beides macht nach ihrer Erfahrung krank und, so wird festgestellt: Das deutsche Gesundheitssystem ist nicht in der Lage, dem zu begegnen.
Diese 52 Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen warnen anlässlich des Gesetzesentwurfs zur „Neuen Grundsicherung“ in einer gemeinsamen Stellungnahme vor den Folgen der geplanten Bürgergeldreform. Der Appell ist von Ärzte der Welt initiiert worden und unter anderem von der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG) mitgezeichnet. „Diese Maßnahmen werden niemandem helfen, Armut zu überwinden und in Arbeit zu kommen. Stattdessen werden sie den Druck auf zivilgesellschaftliche Strukturen und soziale Einrichtungen sowie auf das Gesundheitssystem erheblich erhöhen“, heißt es in dem Appell.

Foto: ht
BERLIN (kobinet) Als Initiative "#Gesundheit Unteilbar" verurteilen mehr als 50 Akteure aus dem Gesundheits- und Sozialwesen die Pläne der Bundesregierung zur Reform des Bürgergeldes und den bereits im Voraus angekündigten Ausschluss von ukrainischen Geflüchteten aus dem regulären sozialen Sicherungssystem. Mehr Armut, schlechtere Gesundheit, die sozialen Sicherungssysteme zurückzubauen und Menschen ungleich zu behandeln, gefährdet nach Einschätzung dieser Verbände nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt sondern auch die Gesundheit der Menschen.
Sie warnen vor wachsender Armut und Ausgrenzung. Beides macht nach ihrer Erfahrung krank und, so wird festgestellt: Das deutsche Gesundheitssystem ist nicht in der Lage, dem zu begegnen.
Diese 52 Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen warnen anlässlich des Gesetzesentwurfs zur „Neuen Grundsicherung“ in einer gemeinsamen Stellungnahme vor den Folgen der geplanten Bürgergeldreform. Der Appell ist von Ärzte der Welt initiiert worden und unter anderem von der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V. (DVSG) mitgezeichnet. „Diese Maßnahmen werden niemandem helfen, Armut zu überwinden und in Arbeit zu kommen. Stattdessen werden sie den Druck auf zivilgesellschaftliche Strukturen und soziale Einrichtungen sowie auf das Gesundheitssystem erheblich erhöhen“, heißt es in dem Appell.




