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Co-Trainer-Ausbildung des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband gewürdigt

Drei Männer und eine frau stehen vor einer großen Tafel mit Vereinssymbol. Die frau hält einen Blumenstrauß und eine Urkunde in der Hand
Bei der Verleihung Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille
Foto: DVfR

HEIDELBERG (kobinet) Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille für besondere Leistungen in der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an den Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (BBS) verliehen. Dieser Sportverband wird damit für sein innovatives und beispielgebendes Konzept ausgezeichnet, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu Co-Trainerinnen und Co-Trainern im Sport auszubilden.

Die angehenden Co-Trainerinnen und Co-Trainer lernen in Kleingruppen von zehn bis zwölf Personen, wie sie eine Trainingseinheit aufbauen, welche Übungen und Spiele sie in der Praxis umsetzen und wie sie auf unsportliches Verhalten reagieren. Der BBS hat für die Ausbildung Unterrichtsmaterialien in Leichter Sprache entwickelt, damit alle Teilnehmenden den Schulungsinhalten folgen können.

Alle Co-Trainerinnen und Co-Trainer werden nach erfolgreichem Abschluss der zweitägigen Ausbildung von Mitarbeitenden des BBS in ihren Vereinen besucht. Bei mehrmals jährlich stattfindenden Veranstaltungen können sie ihr Wissen erweitern. In Baden haben bereits 65 Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen die Schulung des BBS absolviert. Aufgrund der positiven Erfahrungen bietet der Deutsche Behindertensportverband die Ausbildung inzwischen auch in den Landesverbänden Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen an.