FRECHEN (kobinet)
Bei den Welt-Meisterschaften gab es gute Erfolge.
Die Fußball-Meisterschaft 2014 war in Brasilien.
Viele Länder haben dort Fußball gespielt.
Die deutschen Para Sport-Lerinnen haben viele Medaillen gewonnen.
Die deutschen Para Sport-Ler haben viele Medaillen gewonnen.
Medaillen sind runde Auszeichnungen aus Metall.
Sportler bekommen sie für gute Leistungen.
Gold ist für den ersten Platz.
Silber ist für den zweiten Platz.
Bronze ist für den dritten Platz.
Para Sport ist Sport für Menschen mit Behinderung.
Rad-Sport ist eine Sport-Art.
Menschen mit Behinderung fahren Fahrrad.
Bei der Para Schwimm-WM gab es viele Medaillen.
WM bedeutet: Welt-Meisterschaft.
Auch bei der Para Leicht-Athletik-WM gab es viele Medaillen.
Leicht-Athletik ist eine Sport-Art.
Dabei gibt es viele verschiedene Übungen.
Zum Beispiel: Laufen, Springen und Werfen.
Viele Sport-Lerinnen haben sehr gut abgeschnitten.
Viele Sport-Ler haben sehr gut abgeschnitten.
Abgeschnitten bedeutet hier: ein Ergebnis erreicht haben.
Zum Beispiel bei einem Wettbewerb.
Man sagt: Jemand hat gut abgeschnitten.
Das heißt: Die Person war erfolgreich.
Sie haben gute Plätze belegt.
Diese Sport-Lerinnen sind sehr jung.
Diese Sport-Ler sind sehr jung.
Sie haben eine gute Zukunft vor sich.
Der deutsche Para Sport ist sehr gut.
Die Sport-Lerinnen gehören zur Welt-Spitze.
Die Sport-Ler gehören zur Welt-Spitze.
Welt-Spitze bedeutet: zu den Besten gehören.
Die Person ist sehr gut in ihrem Bereich.
Nur wenige Menschen sind so gut.
Aber es gibt ein Problem.
Die Sport-Lerinnen bekommen zu wenig Geld.
Die Sport-Ler bekommen zu wenig Geld.
Die Förderung ist nicht gut genug.
Förderung bedeutet: Geld und Hilfe für Sport-Lerinnen und Sport-Ler.
Seit Anfang 2025 gibt es neue Regeln.
Die Sport-Hilfe hat die Regeln geändert.
Die Sport-Hilfe unterstützt Sport-Lerinnen und Sport-Ler.
Sie gibt Geld für das Training.
Sie hilft auch bei der Ausbildung.
Die Sport-Hilfe gibt Geld an Sport-Lerinnen.
Die Sport-Hilfe gibt Geld an Sport-Ler.
Jetzt gibt es zu wenig Förder-Plätze.
Förder-Plätze sind Plätze für Sport-Lerinnen und Sport-Ler.
Wer einen Förder-Platz hat, bekommt Geld.
Wer einen Förder-Platz hat, bekommt Hilfe.
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband ist nicht zufrieden.
Der Behinderten-Sport-Verband organisiert Sport für Menschen mit Behinderung.
Er plant Wett-Kämpfe und Trainings.
Er setzt sich für die Rechte ein.
Die Abkürzung ist: DBS.
Der DBS hat zu wenig Förder-Plätze bekommen.
Viele gute Sport-Lerinnen bekommen jetzt kein Geld mehr.
Viele gute Sport-Ler bekommen jetzt kein Geld mehr.
Das ist ein großes Problem.
Dr. Karl Quade ist Vize-Präsident vom DBS.
Vize-Präsident bedeutet: Stell-Vertreter vom Chef.
Er sagt: Die Förderung war in den letzten Jahren besser.
Der Bund hat viel geholfen.
Es gab viele gute Entscheidungen.
Aber die neuen Regeln von der Sport-Hilfe sind nicht gut.
Dr. Karl Quade sagt weiter: Die neuen Regeln sind nicht gerecht.
Para Sport-Lerinnen werden benachteiligt.
Para Sport-Ler werden benachteiligt.
Benachteiligt bedeutet: Sie werden schlechter behandelt.
Das darf nicht sein.
Die Zahlen zeigen das Problem deutlich.
Für olympische Sport-Lerinnen gibt es 1700 Förder-Plätze.
Für olympische Sport-Ler gibt es 1700 Förder-Plätze.
Olympisch bedeutet: Ohne Behinderung.
Bei den letzten Olympischen Spielen gab es 620 Teil-Nehmende.
Die Olympischen Spiele sind ein Sport-Wett-Kampf.
Viele Sportler aus verschiedenen Ländern machen mit.
Das waren Sommer-Spiele und Winter-Spiele zusammen.
Für Para Sport-Lerinnen gibt es nur 160 Förder-Plätze.
Für Para Sport-Ler gibt es nur 160 Förder-Plätze.
Bei den Paralympics in Paris waren 200 Sport-Lerinnen dabei.
Bei den Paralympics in Paris waren 200 Sport-Ler dabei.
Paralympics sind Olympische Spiele.
Bei den Paralympics machen Menschen mit Behinderungen mit.
Bald gibt es Paralympics in Italien.
Dort wollen auch viele Sport-Lerinnen teilnehmen.
Dort wollen auch viele Sport-Ler teilnehmen.
Aber es gibt weniger Förder-Plätze als Teil-Nehmende.

Foto: Kevin Voigt / DBS
FRECHEN (kobinet) Bei den jüngsten Welt- und Europameisterschaften glänzten die deutschen Para Sportlerinnen sowie Sportler und brachten etwa von der Para Schwimm-WM sowie der Para Leichtathletik-WM jeweils eine zweistellige Anzahl an Medaillen mit nach Hause. Hinzu kamen zahlreiche Top-Platzierungen von Sportlerinnen und Sportlern mit vielversprechender Perspektive.
Doch während der deutsche Para Sport sich beim internationalen Kräftemessen in der Weltspitze behauptet, droht er nach vielen Verbesserungen in den vergangenen Jahren bei der individuellen Athletenförderung abgehängt zu werden. Durch das Anfang 2025 eingeführte neue Förderkonzept der Sporthilfe stehen dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) zu wenig Förderplätze zur Verfügung, so dass perspektivreichen Athleten nahezu der Wegfall der Förderung droht.
„Grundsätzlich hat sich die Qualität der Athletenförderung in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt, insbesondere durch die Unterstützung des Bundes. Es sind viele wichtige und richtungweisende Entscheidungen getroffen worden. Doch bei aller Freude über eine gute und angemessene Entwicklung können wir nicht zur Tagesordnung übergehen, wenn das neue Förderkonzept der Sporthilfe keine gerechte Förderung für den Para Sport vorsieht“, sagt DBS-Vizepräsident Dr. Karl Quade. Die Unverhältnismäßigkeit zwischen olympischem und paralympischem Sport bei der Förderung zeigt sich beim Blick auf die Zahlen deutlich: Während es für olympische Athleten rund 1700 Förderplätze gibt bei zuletzt knapp 620 Teilnehmenden an den vergangenen Olympischen Spielen im Sommer und Winter, sind es im Para Sport weniger Plätze als Teilnehmende. So stehen für die rund 200 Athleten, die an den Paralympics in Paris am Start waren und in Italien eine Teilnahme anstreben, nur 160 Förderplätze zur Verfügung.

Foto: Kevin Voigt / DBS
FRECHEN (kobinet) Bei den jüngsten Welt- und Europameisterschaften glänzten die deutschen Para Sportlerinnen sowie Sportler und brachten etwa von der Para Schwimm-WM sowie der Para Leichtathletik-WM jeweils eine zweistellige Anzahl an Medaillen mit nach Hause. Hinzu kamen zahlreiche Top-Platzierungen von Sportlerinnen und Sportlern mit vielversprechender Perspektive.
Doch während der deutsche Para Sport sich beim internationalen Kräftemessen in der Weltspitze behauptet, droht er nach vielen Verbesserungen in den vergangenen Jahren bei der individuellen Athletenförderung abgehängt zu werden. Durch das Anfang 2025 eingeführte neue Förderkonzept der Sporthilfe stehen dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) zu wenig Förderplätze zur Verfügung, so dass perspektivreichen Athleten nahezu der Wegfall der Förderung droht.
„Grundsätzlich hat sich die Qualität der Athletenförderung in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt, insbesondere durch die Unterstützung des Bundes. Es sind viele wichtige und richtungweisende Entscheidungen getroffen worden. Doch bei aller Freude über eine gute und angemessene Entwicklung können wir nicht zur Tagesordnung übergehen, wenn das neue Förderkonzept der Sporthilfe keine gerechte Förderung für den Para Sport vorsieht“, sagt DBS-Vizepräsident Dr. Karl Quade. Die Unverhältnismäßigkeit zwischen olympischem und paralympischem Sport bei der Förderung zeigt sich beim Blick auf die Zahlen deutlich: Während es für olympische Athleten rund 1700 Förderplätze gibt bei zuletzt knapp 620 Teilnehmenden an den vergangenen Olympischen Spielen im Sommer und Winter, sind es im Para Sport weniger Plätze als Teilnehmende. So stehen für die rund 200 Athleten, die an den Paralympics in Paris am Start waren und in Italien eine Teilnahme anstreben, nur 160 Förderplätze zur Verfügung.




