Berlin (kobinet)
Viele Menschen wollen mit-machen bei Politik.
Das nennt man: politisch beteiligen.
Aber oft gibt es Hindernisse.
Ältere Menschen mit Seh-Problemen haben besonders viele Schwierigkeiten.
Der Deutsche Blinden- und Seh-Behinderten-Verband hat eine Veranstaltung gemacht.
Die Abkürzung ist: DBSV.
Die Veranstaltung war in Berlin.
Die Veranstaltung war am 4. November 2025.
Tino Sorge war Schirm-Herr.
Das bedeutet: Eine wichtige Person unterstützt eine Veranstaltung.
Die Person macht das Projekt bekannter.
Tino Sorge arbeitet im Gesundheits-Ministerium.
Er sagte: Früh-Erkennung ist wichtig.
Das bedeutet: Der Arzt findet die Krankheit früh.
Dann kann die Behandlung früh beginnen.
Dann kann man den Seh-Verlust oft bremsen.
Dann können die Menschen länger mit-machen.
Franz Müntefering war Ehren-Gast.
Er war früher Minister.
Er sprach über das Grund-Gesetz.
Im Grund-Gesetz steht: Niemand darf wegen Behinderung benachteiligt werden.
Das bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt als andere.
Der DBSV gab Franz Müntefering eine Ehren-Medaille.
Das ist eine besondere Auszeichnung für gute Leistungen.
Andreas Bethke ist Geschäfts-Führer vom DBSV.
Andreas Bethke gab die Medaille.
Professor Robert Finger sprach über Augen-Heilkunde.
Das bedeutet: Ärzte kümmern sich um kranke Augen.
Professor Robert Finger arbeitet in Mannheim.
Er sagte: Es gibt immer mehr Menschen mit Augen-Problemen.
Wir brauchen mehr Vorsorge.
Das bedeutet: Du tust etwas vorher.
Damit nichts Schlimmes passiert.
Wir brauchen auch mehr Behandlung.
Professorin Sabine Lauber-Pohle sprach über Rehabilitation.
Das bedeutet: Etwas wieder herstellen.
Zum Beispiel: Die Gesundheit wieder herstellen.
Professorin Sabine Lauber-Pohle arbeitet in Marburg.
Der DBSV setzt sich für Grund-Rehabilitation ein.
Das bedeutet: Eine Person lernt wichtige Dinge neu.
Zum Beispiel: Mit Seh-Problemen leben.
Andreas Bethke sagte: Menschen müssen lernen mit Seh-Problemen zu leben.
Dann können sie sich politisch beteiligen.
Margit Hankewitz ist im Vorstand der BAGSO.
Das ist die Bundes-Arbeits-Gemeinschaft der Senioren-Organisationen.
Margit Hankewitz sagte: Wir brauchen gute Strukturen.
Das bedeutet: So ist etwas aufgebaut.
Diese Strukturen müssen allen Menschen helfen.
Das muss eine Pflicht-Aufgabe werden.
Das bedeutet: Eine Aufgabe muss gemacht werden.
Das steht in einem Gesetz.
Dann kann man das nicht einfach streichen.
Der DBSV und die BAGSO haben 2014 ein Aktions-Bündnis gegründet.
Das bedeutet: Verschiedene Gruppen arbeiten zusammen.
Der Name ist: Sehen im Alter.
Die Internet-Seite ist: www.sehenimalter.org
Das Bündnis hilft älteren Menschen mit Seh-Problemen.
Das Bündnis macht politische Arbeit.
Das Projekt vom DBSV
Das Projekt heißt: Partizipation älterer Menschen mit Behinderungen stärken.
Das bedeutet: Mit-Machen.
Das Projekt hat 2023 angefangen.
Das Ziel ist: Teilhabe nach Seh-Verlust verbessern.
Das Projekt will die Politik informieren.
Das Projekt will Früh-Erkennung fördern.
Das Arbeits-Ministerium fördert das Projekt.
Das Projekt arbeitet eng mit dem Aktions-Bündnis zusammen.
Mehr Informationen gibt es hier: www.sehenimalter.org/teilhabe-ermoeglichen

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Politische Passivität, Desinteresse und Politikverdrossenheit sind häufig beklagte Phänomene unserer Zeit. Aber was ist mit Menschen, die sich in politische Prozesse einbringen möchten und dabei auf Barrieren stoßen? Was hindert speziell die vielen älteren Menschen mit Seheinschränkung an einer vollumfänglichen Teilhabe? Mit einer Veranstaltung in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) diese Frage in den Fokus gerückt und aufgezeigt, welche Potenziale zur Verbesserung der Situation es gibt.
Schirmherr der Veranstaltung am Abend des 4. November 2025 war der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Tino Sorge. In seiner Begrüßung hob er die Bedeutung der Früherkennung hervor: „Wenn gesundheitliche Einschränkungen frühzeitig erkannt werden, kann der Sehverlust in vielen Fällen gebremst werden. So bleibt gesellschaftliche Teilhabe länger möglich und die Lebensqualität verbessert sich über viele Jahre.“
Ehrengast Franz Müntefering, Minister a.D. und ehemaliger Vorsitzender der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, fokussierte in seinem Impuls den Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden! In Anerkennung seines langjährigen Engagements für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen wurde ihm im Anschluss von DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke die Ehrenmedaille des DBSV überreicht.
Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Robert P. Finger, Direktor der Augenklinik, Universitätsmedizin Mannheim wies in seinem Kurzvortrag auf den steigenden Bedarf an ophthalmologischen Leistungen zur Prävention und Versorgung hin. Die Rehabilitation bei Sehbeeinträchtigung im Alter war das Thema von apl. Prof. Dr. Sabine Lauber-Pohle vom Institut für Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Der DBSV engagiert sich seit vielen Jahre für eine Grundrehabilitation bei Sehverlust. „Zu lernen, wie man im Alltag mit einer Seheinschränkung zurechtkommt, ist natürlich die Voraussetzung, um sich politisch engagieren zu können. Augenerkrankungen und die Situation von Menschen mit Sehverlust haben derzeit weder im Gesundheitswesen noch gesamtgesellschaftlich den Stellenwert, den sie haben sollten“, betonte Andreas Bethke.
Margit Hankewitz aus dem Vorstand der BAGSO forderte in ihrem Beitrag Strukturen, die ein gutes Leben in jedem Alter ermöglichen. Sie hob hervor, dass Menschen, die aus welchen Gründen auch immer diese Strukturen nicht in Anspruch nehmen könnten, dabei unterstützt werden müssten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dies müsse zu einer sozialstaatlichen, kommunalen Pflichtaufgabe werden, damit das bisher Erreichte nicht Kürzungen und Sparmaßnahmen zum Opfer falle.
Der DBSV und die BAGSO haben 2014 gemeinsam das Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ (www.sehenimalter.org) gegründet. Die Initiative richtet sich an Fachkreise und konzentriert sich auf die politische und gesellschaftliche Arbeit für Menschen, die von Sehverlust im Alter bedroht oder betroffen sind.
DBSV-Projekt Partizipation älterer Menschen mit Behinderungen stärken
Das Projekt wurde 2023 gestartet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe nach Sehverlust stärker ins politische Blickfeld zu rücken und Impulse für Früherkennung und nachhaltige Rehabilitation zu setzen. Es wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und ist eng mit dem Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ verbunden. Weitere Informationen unter www.sehenimalter.org/teilhabe-ermoeglichen

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Politische Passivität, Desinteresse und Politikverdrossenheit sind häufig beklagte Phänomene unserer Zeit. Aber was ist mit Menschen, die sich in politische Prozesse einbringen möchten und dabei auf Barrieren stoßen? Was hindert speziell die vielen älteren Menschen mit Seheinschränkung an einer vollumfänglichen Teilhabe? Mit einer Veranstaltung in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) diese Frage in den Fokus gerückt und aufgezeigt, welche Potenziale zur Verbesserung der Situation es gibt.
Schirmherr der Veranstaltung am Abend des 4. November 2025 war der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Tino Sorge. In seiner Begrüßung hob er die Bedeutung der Früherkennung hervor: „Wenn gesundheitliche Einschränkungen frühzeitig erkannt werden, kann der Sehverlust in vielen Fällen gebremst werden. So bleibt gesellschaftliche Teilhabe länger möglich und die Lebensqualität verbessert sich über viele Jahre.“
Ehrengast Franz Müntefering, Minister a.D. und ehemaliger Vorsitzender der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, fokussierte in seinem Impuls den Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden! In Anerkennung seines langjährigen Engagements für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen wurde ihm im Anschluss von DBSV-Geschäftsführer Andreas Bethke die Ehrenmedaille des DBSV überreicht.
Univ.-Prof. Dr. Dr. med. Robert P. Finger, Direktor der Augenklinik, Universitätsmedizin Mannheim wies in seinem Kurzvortrag auf den steigenden Bedarf an ophthalmologischen Leistungen zur Prävention und Versorgung hin. Die Rehabilitation bei Sehbeeinträchtigung im Alter war das Thema von apl. Prof. Dr. Sabine Lauber-Pohle vom Institut für Erziehungswissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Der DBSV engagiert sich seit vielen Jahre für eine Grundrehabilitation bei Sehverlust. „Zu lernen, wie man im Alltag mit einer Seheinschränkung zurechtkommt, ist natürlich die Voraussetzung, um sich politisch engagieren zu können. Augenerkrankungen und die Situation von Menschen mit Sehverlust haben derzeit weder im Gesundheitswesen noch gesamtgesellschaftlich den Stellenwert, den sie haben sollten“, betonte Andreas Bethke.
Margit Hankewitz aus dem Vorstand der BAGSO forderte in ihrem Beitrag Strukturen, die ein gutes Leben in jedem Alter ermöglichen. Sie hob hervor, dass Menschen, die aus welchen Gründen auch immer diese Strukturen nicht in Anspruch nehmen könnten, dabei unterstützt werden müssten, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dies müsse zu einer sozialstaatlichen, kommunalen Pflichtaufgabe werden, damit das bisher Erreichte nicht Kürzungen und Sparmaßnahmen zum Opfer falle.
Der DBSV und die BAGSO haben 2014 gemeinsam das Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ (www.sehenimalter.org) gegründet. Die Initiative richtet sich an Fachkreise und konzentriert sich auf die politische und gesellschaftliche Arbeit für Menschen, die von Sehverlust im Alter bedroht oder betroffen sind.
DBSV-Projekt Partizipation älterer Menschen mit Behinderungen stärken
Das Projekt wurde 2023 gestartet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Teilhabe nach Sehverlust stärker ins politische Blickfeld zu rücken und Impulse für Früherkennung und nachhaltige Rehabilitation zu setzen. Es wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und ist eng mit dem Aktionsbündnis „Sehen im Alter“ verbunden. Weitere Informationen unter www.sehenimalter.org/teilhabe-ermoeglichen





Im nächsten Podcast des Aktionsbündnis Sehen im Alter wird es einen kurzen persönlichen Eindruck von der Veranstaltung geben. https://www.sehenimalter.org/aktuell/podcast