Berlin (kobinet)
Die Bundes-Regierung hat einen Plan.
Bundes-Regierung bedeutet: Eine Gruppe von Politikern leitet Deutschland.
Die Kranken-Häuser sollen weniger Geld ausgeben.
Dann zahlen die Menschen nicht mehr Geld.
Das Geld heißt: Zusatz-Beitrag.
Zusatz-Beitrag bedeutet: Extra-Geld für die Kranken-Kasse.
Jede Kranken-Kasse entscheidet selbst über die Höhe.
Die Menschen zahlen dieses Extra-Geld.
Das Geld kommt zur normalen Gebühr dazu.
Den Zusatz-Beitrag zahlt man an die Kranken-Kasse.
Kranken-Kasse bedeutet: Eine Firma zahlt Arzt-Rechnungen für ihre Mit-glieder.
Verena Bentele ist die VdK-Präsidentin.
VdK-Präsidentin bedeutet: Die Chefin vom Sozial-Verband VdK Deutschland.
Der VdK ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Behinderung.
Verena Bentele sagt: Der Plan ist nicht gut.
Die Kranken-Kassen sagen: Wir brauchen trotzdem mehr Geld.
Die Menschen müssen dann mehr zahlen.
Vielleicht mehr als 3 Prozent.
Prozent bedeutet: Ein Teil von hundert.
1 Prozent ist 1 von 100 Teilen.
Verena Bentele sagt: Die Bundes-Regierung hat keinen guten Plan.
Die Regierung macht immer nur schnelle Lösungen.
Das ist nicht gut.
Die Regierung hat wichtige Dinge vergessen.
Die Regierung soll mehr Steuer-Geld geben.
Steuer-Geld bedeutet: Geld für den Staat.
Alle Menschen zahlen Steuern an den Staat.
Und die Ausgaben sollen gleich bleiben.
Das heißt: Ausgaben-Moratorium.
Ausgaben-Moratorium bedeutet: Pause beim Geld-Ausgeben.
Der Staat gibt für eine Zeit kein Geld aus.
Verena Bentele sagt noch etwas Wichtiges:
Die Kranken-Versicherung muss besser werden.
Alle Menschen sollen gleich behandelt werden.
Reiche Menschen sollen nicht weglaufen können.
Das heißt: Sie sollen nicht zur privaten Kranken-Versicherung gehen.
Private Kranken-Versicherung bedeutet: Eine andere Art von Kranken-Kasse.
Man zahlt jeden Monat einen Beitrag.
Nur so kann die Kranken-Versicherung gut funktionieren.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die Bundesregierung plant unter anderem Ausgabenbegrenzungen bei den Krankenhäusern. Diese sollen erneute Erhöhungen der Zusatzbeiträge in den gesetzlichen Krankenversicherungen im kommenden Jahr verhindern. VdK-Präsidentin Verena Bentele sieht das kritisch: "Die von der Regierung vorgeschlagenen Änderungen sind nicht nachhaltig. Trotz der angekündigten Ausgabenbegrenzungen gehen die Krankenkassen von einer weiteren Beitragssteigerung aus, Zusatzbeiträge von über drei Prozent könnten die Regel sein."
Der Bundesregierung fehlt nach Ansicht von Verena Bentele ein nachhaltiges Konzept zur Stabilisierung der Beiträge. Kurzfristige Ad-hoc-Lösungen dürften nicht die Regel werden. Auch dieses Mal habe die Regierung es verschlafen, notwendige Maßnahmen abzustimmen: Die Steuerzuschüsse müssten angehoben, die Ausgaben für Leistungserbringer auf dem aktuellen Niveau in Form eines Ausgabenmoratoriums eingefroren werden. „Die gesetzliche Krankenversicherung muss zu einer echten solidarischen Krankenversicherung ausgebaut werden, ohne die Flucht von Spitzenverdienern in die private Krankenversicherung zu begünstigen. Nur so kann sie dauerhaft ein wirtschaftlich tragfähiges Fundament erhalten“, erklärte Verena Bentele.

Foto: VdK Bayern
Berlin (kobinet) Die Bundesregierung plant unter anderem Ausgabenbegrenzungen bei den Krankenhäusern. Diese sollen erneute Erhöhungen der Zusatzbeiträge in den gesetzlichen Krankenversicherungen im kommenden Jahr verhindern. VdK-Präsidentin Verena Bentele sieht das kritisch: "Die von der Regierung vorgeschlagenen Änderungen sind nicht nachhaltig. Trotz der angekündigten Ausgabenbegrenzungen gehen die Krankenkassen von einer weiteren Beitragssteigerung aus, Zusatzbeiträge von über drei Prozent könnten die Regel sein."
Der Bundesregierung fehlt nach Ansicht von Verena Bentele ein nachhaltiges Konzept zur Stabilisierung der Beiträge. Kurzfristige Ad-hoc-Lösungen dürften nicht die Regel werden. Auch dieses Mal habe die Regierung es verschlafen, notwendige Maßnahmen abzustimmen: Die Steuerzuschüsse müssten angehoben, die Ausgaben für Leistungserbringer auf dem aktuellen Niveau in Form eines Ausgabenmoratoriums eingefroren werden. „Die gesetzliche Krankenversicherung muss zu einer echten solidarischen Krankenversicherung ausgebaut werden, ohne die Flucht von Spitzenverdienern in die private Krankenversicherung zu begünstigen. Nur so kann sie dauerhaft ein wirtschaftlich tragfähiges Fundament erhalten“, erklärte Verena Bentele.




