Berlin (kobinet)
Forsa ist eine Firma.
Die Firma fragt Menschen nach ihrer Meinung.
Das nennt man Um-frage.
Forsa hat eine Um-frage gemacht.
65 von 100 Menschen wollen etwas.
Sie wollen eine bessere Pflege-Versicherung.
Die Versicherung soll alle Kosten bezahlen.
Alle Kosten für Pflege.
Das nennt man: Voll-Versicherung.
Eine Voll-Versicherung bezahlt alles.
Sie müssen nichts selbst bezahlen.
Nur 18 von 100 Menschen wollen etwas anderes.
Sie wollen eine private Zusatz-Versicherung.
Die Politik redet aber anders.
Sie redet vor allem über private Versicherung.
Es gibt ein Bündnis.
Das Bündnis heißt: Bündnis für solidarische Pflege-Voll-Versicherung.
Das Bündnis hat die Um-frage gemacht.
Solidarisch bedeutet: Menschen helfen sich.
Starke Menschen helfen schwachen Menschen.
Alle halten zusammen.
Dr. Joachim Rock arbeitet dort.
Er leitet den Paritätischen Gesamt-Verband.
Das ist ein großer Verein in Deutschland.
Er sagt: Die Menschen wissen Bescheid.
Pflege darf nicht arm machen.
Alle müssen für die Pflege bezahlen.
Alle zusammen.
Eine solidarische Pflege-Voll-Versicherung schützt vor Armut.
Sie hilft auch den Angehörigen.
Angehörige sind Menschen aus der Familie.
Zum Beispiel: Eltern und Kinder.
Oder Ehe-Partner.
Die Bundes-Regierung arbeitet mit den Ländern.
Das heißt: Bund-Länder-AG Zukunfts-Pakt Pflege.
Bund-Länder-AG bedeutet: Arbeits-Gruppe.
Der Bund ist die Regierung von Deutschland.
Die Länder sind zum Beispiel Bayern.
Oder Sachsen.
Die Arbeits-Gruppe macht Vorschläge.
Aber die Vorschläge sind falsch.
Die Vorschläge belasten Pflege-Bedürftige.
Sie belasten sie noch mehr.
Dr. Joachim Rock sagt: Das muss sich ändern.
Die Bundes-Regierung muss etwas tun.
Sie muss die Pflege-Versicherung ausbauen.
Die Arbeits-Gruppe zeigt ihre Ergebnisse.
Das ist im Dezember 2025.
Die Voll-Versicherung muss wichtig sein.
Sie muss für zu Hause gelten.
Und im Heim.
Pflege ist eine Aufgabe für alle.
Niemand darf arm werden.
Nicht wegen Pflege.
Eine solidarische Pflege-Voll-Versicherung ist fair.
Sie ist auch gut für die Zukunft.
Sie ist gut für alle.
Sie hilft gegen die Krise.
Die Krise in der Pflege.
Das Bündnis sagt: Die Um-frage zeigt das.
Was wir fordern ist richtig.
Die Bundes-Regierung muss jetzt handeln.
Es gibt ein Gutachten.
Das Gutachten ist vom Januar 2025.
Ein Gutachten ist ein Bericht.
Ein Fach-Mann schreibt den Bericht.
Der Fach-Mann kennt sich gut aus.
Das Gutachten zeigt etwas.
Eine Pflege-Voll-Versicherung kann man bezahlen.
Man braucht dafür eine Bürger-Versicherung.
Eine Bürger-Versicherung für Pflege.
Eine Bürger-versicherung ist eine Kranken-versicherung für alle Menschen.
Es gibt sie noch nicht.
So ist es heute:
Menschen im Pflege-Heim zahlen viel Geld.
Im ersten Jahr sind es 3.100 Euro.
Jeden Monat.
1.600 Euro sind für die Pflege selbst.
Der Rest ist für das Zimmer.
Und für Essen.
Und für andere Kosten vom Heim.
Mehr als 1 von 3 Menschen braucht Sozial-Hilfe.
Das sind Menschen im Heim.
Sozial-Hilfe bedeutet: Geld vom Staat.
Menschen bekommen das Geld.
Wenn sie wenig Geld haben.
Es werden immer mehr Menschen.
Viele Menschen pflegen zu Hause.
Manche holen sich keine Hilfe.
Sie können die Kosten nicht bezahlen.
Pflege-Bedürftige sind oft arm.
Im Bündnis sind viele Organisationen:
Der Paritätische Gesamt-Verband.
Die Gewerkschaft ver.di.
Eine Gewerkschaft ist wie ein Verein.
Sie redet mit Firmen-chefs über Lohn.
Der Deutsche Gewerkschafts-Bund.
Der Deutsche Berufs-Verband für Pflege-Berufe.
Der Sozial-Verband Deutschland.
Auch dabei sind:
Der Bundes-Verband kommunaler Senioren-Einrichtungen.
Kommunal bedeutet: Es geht um eine Stadt.
Oder eine Gemeinde.
Eine Gemeinde ist ein Ort.
Der Deutsche Frauen-Rat.
Der BIVA Pflege-Schutz-Bund.
BIVA ist eine Abkürzung.
BIVA bedeutet: Bundes-Interessen-Vertretung der Nutzer-Innen und Bewohner-Innen von Wohn-Einrichtungen für ältere und pflege-bedürftige Menschen.
Der Arbeiter-Samariter-Bund.
Die Volks-Solidarität.
Die Arbeiter-Wohlfahrt.
Und die IG Metall.
Mehr Infos gibt es auf einer Internet-Seite.
Dort steht mehr über das Bündnis.
Und über die Ergebnisse von der Um-frage.

Foto: Ralph Milewski
Berlin (kobinet) Eine deutliche Mehrheit von 65 Prozent der Bevölkerung ist für den Ausbau der gesetzlichen Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung, die alle Pflegekosten übernimmt. Dagegen spricht sich lediglich eine kleine Minderheit von 18 Prozent für eine verpflichtende private Zusatzversicherung aus, die derzeit in der Politik vorrangig diskutiert wird. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Bündnisses für eine solidarische Pflegevollversicherung ergeben. "Die Bevölkerung hat längst verstanden, dass Pflege nicht in Armut führen darf und solidarisch finanziert werden muss", erklärte Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
„Eine solidarische Pflegevollversicherung schützt Menschen vor Armut im Pflegefall und entlastet Angehörige. Die bisherigen Vorschläge der Bund-Länder-AG ‚Zukunftspakt Pflege‘ drohen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zusätzlich zu belasten, das wäre der falsche Weg. Die Bundesregierung muss den Ausbau der Pflegeversicherung endlich anpacken“, erklärte Dr. Joachim Rock. Das klare Votum der Bevölkerung müsse ein Weckruf sein für die Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“, die im Dezember 2025 ihre Ergebnisse präsentieren will: Eine Pflegevollversicherung im ambulanten und stationären Bereich müsse bei allen Zukunftsplänen eine zentrale Rolle spielen.
„Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Niemand darf im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit in die Armut gedrängt werden. Eine solidarische Pflegevollversicherung ist der faire und nachhaltige Weg aus der Pflegekrise“, so Rock. Das Bündnis für eine solidarische Pflegevollversicherung sieht seine Forderung angesichts der Umfrage bestätigt und fordert die Bundesregierung dazu auf, den Ausbau der Pflegeversicherung jetzt anzugehen. Ein gesundheitsökonomisches Gutachten von Januar 2025 belegt, dass eine Pflegevollversicherung durch die Einführung einer Bürgerversicherung in der Pflege langfristig finanziert werden kann.
Derzeit müssen Pflegebedürftige im ersten Jahr ihres Aufenthalts in einem Pflegeheim durchschnittlich rund 3100 Euro pro Monat selbst aufbringen. Davon entfallen allein auf die pflegerische Versorgung rund 1600 Euro, der Rest setzt sich zusammen aus Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Mehr als ein Drittel aller Pflegebedürftigen in Heimen ist auf Sozialhilfe angewiesen, Tendenz steigend. In der ambulanten Pflege wird notwendige Pflege oft nicht in Anspruch genommen, weil Betroffene sich die Kosten nicht leisten können. Pflegebedürftige sind besonders stark von Armut bedroht, denn sie können mit ihren durchschnittlichen Alterseinkünften diese finanzielle Belastung nicht schultern, heißt es vonseiten des Bündnisses.
In Auftrag gegeben wurde die Umfrage vom Bündnis für eine solidarische Pflegevollversicherung. Dem Bündnis gehören an: der Paritätische Gesamtverband, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB), der Deutsche Frauenrat, der BIVA-Pflegeschutzbund, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Volkssolidarität, die Arbeiterwohlfahrt AWO und die IG Metall.
Mehr über das Bündnis und die Ergebnisse der Umfrage gibt es unter www.solidarische-pflegevollversicherung.de.

Foto: Ralph Milewski
Berlin (kobinet) Eine deutliche Mehrheit von 65 Prozent der Bevölkerung ist für den Ausbau der gesetzlichen Pflegeversicherung zu einer Vollversicherung, die alle Pflegekosten übernimmt. Dagegen spricht sich lediglich eine kleine Minderheit von 18 Prozent für eine verpflichtende private Zusatzversicherung aus, die derzeit in der Politik vorrangig diskutiert wird. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Bündnisses für eine solidarische Pflegevollversicherung ergeben. "Die Bevölkerung hat längst verstanden, dass Pflege nicht in Armut führen darf und solidarisch finanziert werden muss", erklärte Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes.
„Eine solidarische Pflegevollversicherung schützt Menschen vor Armut im Pflegefall und entlastet Angehörige. Die bisherigen Vorschläge der Bund-Länder-AG ‚Zukunftspakt Pflege‘ drohen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zusätzlich zu belasten, das wäre der falsche Weg. Die Bundesregierung muss den Ausbau der Pflegeversicherung endlich anpacken“, erklärte Dr. Joachim Rock. Das klare Votum der Bevölkerung müsse ein Weckruf sein für die Bund-Länder-AG „Zukunftspakt Pflege“, die im Dezember 2025 ihre Ergebnisse präsentieren will: Eine Pflegevollversicherung im ambulanten und stationären Bereich müsse bei allen Zukunftsplänen eine zentrale Rolle spielen.
„Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Niemand darf im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit in die Armut gedrängt werden. Eine solidarische Pflegevollversicherung ist der faire und nachhaltige Weg aus der Pflegekrise“, so Rock. Das Bündnis für eine solidarische Pflegevollversicherung sieht seine Forderung angesichts der Umfrage bestätigt und fordert die Bundesregierung dazu auf, den Ausbau der Pflegeversicherung jetzt anzugehen. Ein gesundheitsökonomisches Gutachten von Januar 2025 belegt, dass eine Pflegevollversicherung durch die Einführung einer Bürgerversicherung in der Pflege langfristig finanziert werden kann.
Derzeit müssen Pflegebedürftige im ersten Jahr ihres Aufenthalts in einem Pflegeheim durchschnittlich rund 3100 Euro pro Monat selbst aufbringen. Davon entfallen allein auf die pflegerische Versorgung rund 1600 Euro, der Rest setzt sich zusammen aus Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionskosten. Mehr als ein Drittel aller Pflegebedürftigen in Heimen ist auf Sozialhilfe angewiesen, Tendenz steigend. In der ambulanten Pflege wird notwendige Pflege oft nicht in Anspruch genommen, weil Betroffene sich die Kosten nicht leisten können. Pflegebedürftige sind besonders stark von Armut bedroht, denn sie können mit ihren durchschnittlichen Alterseinkünften diese finanzielle Belastung nicht schultern, heißt es vonseiten des Bündnisses.
In Auftrag gegeben wurde die Umfrage vom Bündnis für eine solidarische Pflegevollversicherung. Dem Bündnis gehören an: der Paritätische Gesamtverband, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen (BKSB), der Deutsche Frauenrat, der BIVA-Pflegeschutzbund, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Volkssolidarität, die Arbeiterwohlfahrt AWO und die IG Metall.
Mehr über das Bündnis und die Ergebnisse der Umfrage gibt es unter www.solidarische-pflegevollversicherung.de.




