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Erfolgreiche Eröffnung des Lintler Krug

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Foto: Susanne Göbel

Kirchlinteln (kobinet) Nach umfangreichen Umbau- und Restaurationsarbeiten öffnete der traditionsreiche Lintler Krug im niedersächsischen Kirchlinteln am 3. Oktober 2025 erstmals wieder seine Türen für Gäste. Mit einer feierlichen Eröffnung lud Geschäftsführer Jens Dreger Besucher aus der Region und darüber hinaus ein, das neue Kapitel des historischen Gasthauses mitzuerleben. Besonders macht den Lintler Krug nicht nur die Geschichte, die in den alten Holzbalken des Gebäudes spürbar bleibt, sondern vor allem das neue, zukunftsweisende Konzept. Jens Dreger, geschäftsführender Gesellschafter des Inklusionsbetriebs Sirius, Familientherapeut und Sozialmanager, hat einen Ort geschaffen, an dem Kulinarik, Gastfreundschaft und gelebte Inklusion miteinander verschmelzen. Im Lintler Krug arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gleichberechtigt zusammen. Ziel ist es, einen inklusiven Arbeits- und Begegnungsraum zu schaffen, der Gemeinschaft erlebbar macht und Barrieren abbaut. So wird der traditionsreiche Gasthof zu einem modernen Beispiel für gelebte Teilhabe inmitten der Region, wie es in einer Presseinformation heißt.

Die Wurzeln des Lintler Krug reichen bis ins Jahr 1660 zurück. Schon damals wurde auf dem örtlichen Rübenmarkt Bier und Branntwein ausgeschenkt. Über viele Jahrzehnte hinweg blieb der Lintler Krug die einzige Schänke im Dorf. Mit dem Bahnanschluss im Jahr 1870 entwickelte sich der Tourismus in Kirchlinteln, und es entstanden weitere Gaststätten. Bis ins Jahr 1873 war der Krug im Besitz der Familie Norden, die ihn über Generationen hinweg weiterführte. 1973 ging die Schänke und der dazugehörige Hof in den Besitz der Familie Cordes über, die diesen bis 1968 besaß. Der neue Käufer war ein Holländer namens Alfred August von Werven, der den Krug nur bis 1969 halten konnte und ihn dann in den folgenden Jahren wieder verkaufte. Auch sein Nachfolger musste 1991 Konkurs anmelden. Darauf folgte ein langer Leerstand, bis 2006 die Gemeinde Kirchlinteln das Anwesen kaufte, heißt es zur Geschichte.

Kulinarisch setzt der Lintler Krug auf Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit. Auf der Speisekarte stehen vor allem saisonale Gerichte und Getränke aus der Region. Dabei arbeitet das Team mit Partnern wie Fritz-Limo aus Hamburg zusammen, während das Wasser von Vilsa Brunnen in Bruchhausen-Vilsen kommt. So verbindet der Lintler Krug Tradition mit einer modernen, verantwortungsbewussten Gastronomie, wie es in der Presseinformation heißt.