STUTTGART (kobinet)
In Baden-Württemberg gibt es 105 Tages-Stätten.
Tages-Stätten sind Orte.
Dort können Menschen den Tag verbringen.
Sie machen dort zusammen etwas.
Abends gehen sie wieder nach Hause.
Die Tages-Stätten sind für Menschen mit psychischen Krankheiten.
Psychische Krankheiten sind Krankheiten der Seele.
Die Gedanken und Gefühle sind krank.
Man sieht das nicht von außen.
Aber ein Arzt kann helfen.
In den Tages-Stätten bekommen die Menschen Hilfe.
Sie haben dort einen geregelten Tag.
Ein geregelter Tag hat feste Zeiten.
Du weißt: Was mache ich wann?
Es gibt einen Plan.
Das gibt Sicherheit.
Sie können dort arbeiten.
Sie können dort andere Menschen treffen.
Aber es gibt ein Problem.
Die Städte und Gemeinden haben wenig Geld.
Deshalb ist die Bezahlung nicht sicher.
Morgen ist der Welt-Tag für seelische Gesundheit.
Seelische Gesundheit bedeutet: Es geht dir gut.
Du fühlst dich nicht traurig.
Du fühlst dich nicht ängstlich.
Du kannst mit Problemen umgehen.
An diesem Tag fordern Verbände:
Die Tages-Stätten müssen sicher bezahlt werden.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband fordert das.
Der Paritätische Wohlfahrts-Verband hilft Menschen.
Er hat viele Mitglieder.
Die Mitglieder machen soziale Arbeit.
Sie helfen Menschen in Not.
Auch die Träger fordern das.
Ein Träger ist eine Organisation.
Die Organisation macht soziale Angebote.
Zum Beispiel Tages-Stätten.
Der Träger bezahlt die Mit-Arbeiter.
Ulf Hartmann ist Vorstand.
Der Vorstand leitet einen Verein.
Er trifft wichtige Entscheidungen.
Er bestimmt was gemacht wird.
Er ist Vorstand vom Paritätischen Wohlfahrts-Verband.
Er sagt:
Die Tages-Stätten helfen den Menschen sehr.
Die Menschen können dort besser leben.
Sie können besser mit ihrer Krankheit leben.
Wenn die Tages-Stätten weniger Geld bekommen:
Dann ist das schlecht.
Dann sind die kranken Menschen allein.
Dann wird es ihnen schlechter gehen.
Dann brauchen sie mehr Hilfe.
Diese Hilfe kostet mehr Geld.
Sie kostet mehr als die Tages-Stätten.
Die Städte sparen also kein Geld.
Die Gemeinden sparen also kein Geld.
Sie müssen sogar mehr Geld ausgeben.
Ulf Hartmann sagt:
Die Tages-Stätten brauchen eine sichere Bezahlung.
Das ist wichtig für die kranken Menschen.
Das ist auch gut für die Städte.
Das ist auch gut für die Gemeinden.
Denn dann müssen sie weniger Geld ausgeben.

Foto: Irina Tischer
STUTTGART (kobinet) Die 105 Tagesstätten für psychisch kranke Menschen in Baden-Württemberg sind wichtige Anlaufstellen. Hier finden Betroffene eine Tagesstruktur, Beschäftigungsmöglichkeiten, Kontakt, Austausch und Beratung. Doch die Finanzierung ist angesichts der schwierigen Haushaltslage der Kommunen vielerorts nicht gesichert. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Träger von Tagesstätten appellieren anlässlich des morgigen Welttags für seelische Gesundheit, Tagesstätten für psychisch Kranke stabil und sicher zu finanzieren und hier auf Einsparungen zu verzichten. Nur so könne flächendeckend eine bedarfsgerechte psychosoziale ambulante Versorgung in Baden-Württemberg sichergestellt werden.
„Tagesstätten helfen Betroffenen, den Alltag mit ihrer psychischen Erkrankung besser zu bewältigen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Folgen von Kürzungen wären problematisch. Die Betroffenen bleiben dann allein und isoliert mit ihrer Erkrankung ohne tagesstrukturierende Maßnahmen und Kontakt mit anderen Menschen. Es ist davon auszugehen, dass sich dadurch ihre psychische Gesamtsituation so verschlechtert, dass sie umfassendere professionelle Hilfen benötigen. Im Ergebnis kommt das die Kommunen wesentlich teurer. Gespart wird so am Ende also gar nichts“, sagt Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. „Damit Tagesstätten psychisch kranke Menschen weiterhin verlässlich unterstützen können, braucht es endlich eine sichere, verlässliche Regelfinanzierung. Das wäre ein kluger und mutiger Schritt, auch in wirtschaftlicher Hinsicht“, so Hartmann.

Foto: Irina Tischer
STUTTGART (kobinet) Die 105 Tagesstätten für psychisch kranke Menschen in Baden-Württemberg sind wichtige Anlaufstellen. Hier finden Betroffene eine Tagesstruktur, Beschäftigungsmöglichkeiten, Kontakt, Austausch und Beratung. Doch die Finanzierung ist angesichts der schwierigen Haushaltslage der Kommunen vielerorts nicht gesichert. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und Träger von Tagesstätten appellieren anlässlich des morgigen Welttags für seelische Gesundheit, Tagesstätten für psychisch Kranke stabil und sicher zu finanzieren und hier auf Einsparungen zu verzichten. Nur so könne flächendeckend eine bedarfsgerechte psychosoziale ambulante Versorgung in Baden-Württemberg sichergestellt werden.
„Tagesstätten helfen Betroffenen, den Alltag mit ihrer psychischen Erkrankung besser zu bewältigen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Folgen von Kürzungen wären problematisch. Die Betroffenen bleiben dann allein und isoliert mit ihrer Erkrankung ohne tagesstrukturierende Maßnahmen und Kontakt mit anderen Menschen. Es ist davon auszugehen, dass sich dadurch ihre psychische Gesamtsituation so verschlechtert, dass sie umfassendere professionelle Hilfen benötigen. Im Ergebnis kommt das die Kommunen wesentlich teurer. Gespart wird so am Ende also gar nichts“, sagt Ulf Hartmann, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. „Damit Tagesstätten psychisch kranke Menschen weiterhin verlässlich unterstützen können, braucht es endlich eine sichere, verlässliche Regelfinanzierung. Das wäre ein kluger und mutiger Schritt, auch in wirtschaftlicher Hinsicht“, so Hartmann.




