Chemnitz (kobinet)
Braille ist eine Schrift für blinde Menschen.
Das bedeutet: Eine besondere Schrift aus Punkten.
Blinde Menschen tasten die Punkte mit den Fingern.
Wo kann man Braille in eurer Stadt sehen?
Die Initiative Braille 200 sammelt Beispiele für Braille-Schrift.
Initiative bedeutet: Eine Idee für etwas Neues.
Menschen haben eine gute Idee.
Sie wollen etwas verändern.
In manchen Städten gibt es viel Braille.
In anderen Städten gibt es wenig Braille.
Anja Pfaffenzeller ist eine Lehrerin.
Sie ist blind.
Ihre Schüler sind seh-behindert.
Sie haben zusammen ein Projekt gemacht.
Sie haben in Chemnitz nach Braille gesucht.
Die Ergebnisse haben sie auf einem Plakat gezeigt.
Die Initiative Braille 200 findet das Projekt toll.
Sie hoffen auf viele Nach-Ahmer.
Die Initiative kommt von der Europäischen Blinden Union.
Das bedeutet: Ein Verein für blinde Menschen.
Der Verein ist in ganz Europa aktiv.
Sie arbeitet mit dem DBSV zusammen.
DBSV bedeutet: Deutscher Blinden- und Seh-behinderten-Verband.
Das Projekt gibt es wegen 200 Jahre Braille-Schrift.
Braille in der Kultur-Hauptstadt Europas
Chemnitz ist 2025 Kultur-Hauptstadt Europas.
Das bedeutet: Eine besondere Stadt in Europa.
Die Stadt zeigt 1 Jahr lang viel Kultur.
In Chemnitz gibt es eine große Schule für blinde Menschen.
Es gibt auch ein Ausbildungs-Zentrum.
Das bedeutet: Ein Ort zum Lernen.
Menschen lernen dort einen Beruf.
Chemnitz ist wichtig für blinde Menschen in Deutschland.
Aber wie viel Braille gibt es in der Stadt?
Die Schüler-Gruppe wollte das heraus-finden.
Sie sind durch die Innen-Stadt spaziert.
Sie haben viele Fotos gemacht.
Am Bahnhof haben sie gute Braille-Schilder gefunden.
An anderen Orten war der gute Wille da.
Aber die Umsetzung war noch nicht perfekt.
Manchmal fehlte Braille komplett.
Die Schüler haben die Orte bewertet.
Jack und Lara haben eine Braille-Ampel entworfen.
Grün bedeutet: gut.
Gelb bedeutet: geht so.
Rot bedeutet: schlecht.
Sie haben QR-Codes gemacht.
Das sind: Kleine schwarze Quadrate mit Punkten.
Man kann sie mit dem Handy scannen.
Die QR-Codes haben aufgezeichnete Foto-Beschreibungen.
Das Plakat soll aufgehängt werden.
Es soll das Bewusstsein für Braille schärfen.
Beschreibung des Plakats
Das Plakat ist aus Papier.
Es hat 3 gleich große Farb-Bereiche.
Oben ist grün.
In der Mitte ist gelb.
Unten ist rot.
Grün:
Der grüne Bereich hat einen schwarzen Daumen hoch.
Er hat 6 Fotos und Text.
Bild 1: Ampel-Taster mit Braille-Schrift.
Text: CVAG Bus-Haltestellen.
Die Dynamische Fahrgast-Information spricht.
Das sind: Anzeige-Tafeln an Bus-Halte-Stellen.
Die Tafeln zeigen immer neue Infos an.
Sie informiert über aktuelle Verbindungen.
Bild 2: Modell der Chemnitzer Innen-Stadt.
Text: Stadt-Modell.
Das Stadt-Modell kann man fühlen.
Es hat fühlbare Straßen und Häuser.
Es hat Braille-Beschriftungen.
Es ist sehr blinden-freundlich.
Bild 3: Eis-Café Cortina.
Text: Es gibt eine Speise-Karte in Braille-Schrift.
Auch blinde Menschen können das ganze Angebot erkunden.
Bilder 4, 5, 6: Hand-Läufe mit Braille-Schrift.
Taktile Boden-Indikatoren im Bahnhof.
Das sind: Besondere Platten auf dem Boden.
Blinde Menschen können die Platten mit den Füßen spüren.
Text: Chemnitzer Haupt-Bahnhof.
Es gibt ein gut durchdachtes Leit-System.
Das bedeutet: Ein System aus Schildern und Hinweisen.
Es zeigt Menschen den Weg zu wichtigen Orten.
Aufmerksamkeits-Felder zeigen Kreuzungen an.
Das sind: Besondere Bereiche auf dem Boden.
Sie warnen vor Gefahren.
Sie zeigen wichtige Orte an.
An fast allen Treppen-Geländern sind Weg-Weiser.
Die Weg-Weiser sind in Keil-Schrift und Braille-Schrift.
Keil-Schrift bedeutet: Eine sehr alte Schrift.
Die Zeichen sehen aus wie kleine Keile.
An den Gleisen gibt es Durch-Sagen.
Sie informieren über ein-fahrende und ab-fahrende Züge.
Gelb:
Der gelbe Bereich hat einen seitlichen schwarzen Daumen.
Das zeigt ein neutrales Gefühl.
Er hat 4 Fotos und Text.
Bild 1: Etagen-Wahl-Taster im Aufzug.
Text: Tietz.
Die Fahr-Stühle haben Braille-Schrift.
Aber es gibt keine Ansage.
Man weiß nicht, auf welcher Etage man ist.
Bild 2: Zentral-Haltestelle.
Die Dynamische Fahrgast-Information informiert über Verbindungen.
Aber man erfährt nicht, auf welchem Bahn-Steig man steht.
Bild 3 und 4: Hand-Läufe.
Text: Chemnitzer Haupt-Bahnhof.
Mindestens eine Beschriftung am Geländer fehlte.
An anderer Stelle war die Beschriftung unsinnig geteilt.
Die Beschriftung am Ausgang Dresdner Straße ist ungenau.
Sie beschreibt nicht genau beide Haltestellen.
Rot:
Der rote Bereich hat einen schwarzen Daumen nach unten.
Das zeigt ein negatives Gefühl.
Er hat 3 Fotos und Text.
Bild 1: Fassade der Galerie Roter Turm.
Text: Die Galerie Roter Turm ist sehr unübersichtlich.
Es gibt keine Braille-Beschriftungen.
Weder an Läden noch an Roll-Treppen.
Bild 2: Kultur-Zentrum das Tietz.
Informations-Tafel zur Lage von Bibliothek und Museen.
Bild 3: Informationen zu Öffnungs-Zeiten der Zentral-Bibliothek.
Text: Tietz.
Die Stadt-Bibliothek hat ein Leit-System.
Leider endet es manchmal im Nirgendwo.
Man kann keine Braille-Bücher ausleihen.

Foto: Braille Checker Chemnitz
Chemnitz (kobinet) Wie sichtbar ist Braille eigentlich im eurer Stadt? Wir bei Braille200 freuen uns immer sehr, wenn wir in freier Wildbahn auf Braille-Beschriftungen stoßen. Wie oft das aber tatsächlich vorkommt, variiert von Stadt zu Stadt ziemlich stark. Anja Pfaffenzeller und ihre Schülerinnen und Schüler sind der Frage, wie sichtbar Braille im Stadtbild von Chemnitz ist, gründlich nachgegangen. Ihre Ergebnisse haben sie in einem eindrucksvollen Plakat festgehalten. Wir sind begeistert von dieser spannenden Idee und hoffen, dass sie viele Nachahmer inspiriert", heißt es vonseiten der Initiative Braille 200 der Europäischen Blinden Union, die in Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) anlässlich des 200. Jubiläums der Brailleschrift durchgeführt wird.
Braille in der Kulturhauptstadt Europas
Chemnitz ist 2025 Kulturhauptstadt Europas und mit einer großen Schule und einem Ausbildungszentrum eine der Hauptstädte für blinde Menschen in Deutschland. Aber wie sieht es mit Braille im öffentlichen Raum aus? Diese Frage wollten eine Gruppe sehbehinderter Schüler und ihre blinde Lehrerin im Rahmen eines Schulprojekts untersuchen.
Wir machten einen Spaziergang durch die Innenstadt und fotografierten verschiedene Orte. Am Bahnhof fanden wir gute Beispiele für Braille-Schilder, an anderen Orten konnten wir den guten Willen erkennen, aber die Umsetzung ist noch nicht perfekt. Es gibt jedoch auch Beispiele für ein völliges Fehlen von Braille im öffentlichen Raum.
Die Schüler bewerteten die Orte und Jack und Lara entwarfen die Braille-Ampel: grün, gelb und rot.
QR-Codes mit aufgezeichneten Fotobeschreibungen werden hinzugefügt. Wir werden einen Ort finden, an dem wir das Poster aushängen können, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Braille im öffentlichen Raum zu schärfen, heißt es in dem Bericht.
Beschreibung des Posters
Foto eines Papierplakats. Das Plakat/Poster ist in drei gleich große Farbsegmente unterteilt: oben grün, in der Mitte gelb und unten rot.
Grün:
Das grüne Segment enthält einen schwarzen Daumen-hoch-Zeichen, sechs Fotos und Text.
Bild 1, oben links: Ampeltaster mit Brailleschrift und Text „Bitte berühren“
Text: CVAG Bushaltestellen
Die Dynamische Fahrgastinformation (DFI) informiert Fahrgäste per Lautsprecher über aktuelle Verbindungen.
Bild 2, unten links: Foto eines Modells der Chemnitzer Innenstadt
Text: Stadtmodell
Das Chemnitzer Stadtmodell ist mit seinen fühlbaren Straßen und Häusern, sowie den Braillebeschriftungen sehr blindenfreundlich.
Bild 3, Mitte: Foto von Eiscafè „Cortina“
Text: Auf einer Speisekarte in Brailleschrift können auch blinde Menschen das gesamte Angebot erkunden.
Bilder 4, 5, 6, unter den Thumbs Up rechst: 2 Bilder von Handläufen mit Informationen in Braille und erhabener Schrift; 1 Bild von Taktilen Bodenindikatoren (Leitsystem) im Bahnhof
Text: Chemnitzer Hauptbahnhof
Es gibt ein gut durchdachtes Leitsystem. Aufmerksamkeitsfelder kündigen Kreuzungen oder wichtige Orte an. An fast allen Treppengeländern befinden sich Wegweiser in Keilschrift und Brailleschrift. An den Gleisen ertönen Durchsagen über ein- und abfahrende Züge.
Gelb:
Das mittlere gelbe Segment enthält ein schwarzes Daumen-hoch-Zeichen, aber seitlich, was ein neutrales Gefühl vermittelt. Es enthält auch vier Fotos und Text.
Bild 1, oben links: Etagenwahltaster Aufzug
Text: Tietz
Die Fahrstühle sind zwar mit Braille beschriftet, aber es gibt keine Ansage, auf welcher Etage man sich befindet.
Bild 2, unten links: Zentralhaltestelle
Die Dynamische Fahrgastinformation (DFI) informiert Fahrgäste über aktuelle Verbindungen, jedoch erfährt man nicht, auf welchem Bahnsteig man sich befindet.
Bild 3 und Bild 4: 2 Bilder von Handläufen
Text: Chemnitzer Hauptbahnhof
Mindestens eine Beschriftung am Geländer fehlte und an anderer Stelle war die Beschriftung unsinnig geteilt. Die Beschriftung am Ausgang „Dresdner Sraße“ beschreibt nicht genau den Standort beider Haltestellen.
Rot:
Der letzte Abschnitt des Posters ist rot und enthält ein schwarzes Daumen-nach-unten-Zeichen, das ein negatives Gefühl vermittelt. Außerdem enthält es drei Fotos und Text.
Bild 1, oben Mitte: Foto der Fassade der Galerie Roter Turm
Text: Die Galerie „Roter Turm“ in der Innenstadt ist generell sehr unübersichtlich und es gibt keine Braille-beschriftungen an Läden und Rolltreppen.
Bilder, unten Mitte rechts: Bild 2, Kulturzentrum das Tietz: Informationstafel zur Lage von Bibliothek, Museen etc. und Bild 3, Informationen zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek.
Text: Tietz
Die Stadtbibliothek hat ein Leitsystem, welches leider an manchen Stellen im Nirgendwo endet. Man kann keine Braillebücher ausleihen.

Foto: Braille Checker Chemnitz
Chemnitz (kobinet) Wie sichtbar ist Braille eigentlich im eurer Stadt? Wir bei Braille200 freuen uns immer sehr, wenn wir in freier Wildbahn auf Braille-Beschriftungen stoßen. Wie oft das aber tatsächlich vorkommt, variiert von Stadt zu Stadt ziemlich stark. Anja Pfaffenzeller und ihre Schülerinnen und Schüler sind der Frage, wie sichtbar Braille im Stadtbild von Chemnitz ist, gründlich nachgegangen. Ihre Ergebnisse haben sie in einem eindrucksvollen Plakat festgehalten. Wir sind begeistert von dieser spannenden Idee und hoffen, dass sie viele Nachahmer inspiriert", heißt es vonseiten der Initiative Braille 200 der Europäischen Blinden Union, die in Kooperation mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) anlässlich des 200. Jubiläums der Brailleschrift durchgeführt wird.
Braille in der Kulturhauptstadt Europas
Chemnitz ist 2025 Kulturhauptstadt Europas und mit einer großen Schule und einem Ausbildungszentrum eine der Hauptstädte für blinde Menschen in Deutschland. Aber wie sieht es mit Braille im öffentlichen Raum aus? Diese Frage wollten eine Gruppe sehbehinderter Schüler und ihre blinde Lehrerin im Rahmen eines Schulprojekts untersuchen.
Wir machten einen Spaziergang durch die Innenstadt und fotografierten verschiedene Orte. Am Bahnhof fanden wir gute Beispiele für Braille-Schilder, an anderen Orten konnten wir den guten Willen erkennen, aber die Umsetzung ist noch nicht perfekt. Es gibt jedoch auch Beispiele für ein völliges Fehlen von Braille im öffentlichen Raum.
Die Schüler bewerteten die Orte und Jack und Lara entwarfen die Braille-Ampel: grün, gelb und rot.
QR-Codes mit aufgezeichneten Fotobeschreibungen werden hinzugefügt. Wir werden einen Ort finden, an dem wir das Poster aushängen können, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Braille im öffentlichen Raum zu schärfen, heißt es in dem Bericht.
Beschreibung des Posters
Foto eines Papierplakats. Das Plakat/Poster ist in drei gleich große Farbsegmente unterteilt: oben grün, in der Mitte gelb und unten rot.
Grün:
Das grüne Segment enthält einen schwarzen Daumen-hoch-Zeichen, sechs Fotos und Text.
Bild 1, oben links: Ampeltaster mit Brailleschrift und Text „Bitte berühren“
Text: CVAG Bushaltestellen
Die Dynamische Fahrgastinformation (DFI) informiert Fahrgäste per Lautsprecher über aktuelle Verbindungen.
Bild 2, unten links: Foto eines Modells der Chemnitzer Innenstadt
Text: Stadtmodell
Das Chemnitzer Stadtmodell ist mit seinen fühlbaren Straßen und Häusern, sowie den Braillebeschriftungen sehr blindenfreundlich.
Bild 3, Mitte: Foto von Eiscafè „Cortina“
Text: Auf einer Speisekarte in Brailleschrift können auch blinde Menschen das gesamte Angebot erkunden.
Bilder 4, 5, 6, unter den Thumbs Up rechst: 2 Bilder von Handläufen mit Informationen in Braille und erhabener Schrift; 1 Bild von Taktilen Bodenindikatoren (Leitsystem) im Bahnhof
Text: Chemnitzer Hauptbahnhof
Es gibt ein gut durchdachtes Leitsystem. Aufmerksamkeitsfelder kündigen Kreuzungen oder wichtige Orte an. An fast allen Treppengeländern befinden sich Wegweiser in Keilschrift und Brailleschrift. An den Gleisen ertönen Durchsagen über ein- und abfahrende Züge.
Gelb:
Das mittlere gelbe Segment enthält ein schwarzes Daumen-hoch-Zeichen, aber seitlich, was ein neutrales Gefühl vermittelt. Es enthält auch vier Fotos und Text.
Bild 1, oben links: Etagenwahltaster Aufzug
Text: Tietz
Die Fahrstühle sind zwar mit Braille beschriftet, aber es gibt keine Ansage, auf welcher Etage man sich befindet.
Bild 2, unten links: Zentralhaltestelle
Die Dynamische Fahrgastinformation (DFI) informiert Fahrgäste über aktuelle Verbindungen, jedoch erfährt man nicht, auf welchem Bahnsteig man sich befindet.
Bild 3 und Bild 4: 2 Bilder von Handläufen
Text: Chemnitzer Hauptbahnhof
Mindestens eine Beschriftung am Geländer fehlte und an anderer Stelle war die Beschriftung unsinnig geteilt. Die Beschriftung am Ausgang „Dresdner Sraße“ beschreibt nicht genau den Standort beider Haltestellen.
Rot:
Der letzte Abschnitt des Posters ist rot und enthält ein schwarzes Daumen-nach-unten-Zeichen, das ein negatives Gefühl vermittelt. Außerdem enthält es drei Fotos und Text.
Bild 1, oben Mitte: Foto der Fassade der Galerie Roter Turm
Text: Die Galerie „Roter Turm“ in der Innenstadt ist generell sehr unübersichtlich und es gibt keine Braille-beschriftungen an Läden und Rolltreppen.
Bilder, unten Mitte rechts: Bild 2, Kulturzentrum das Tietz: Informationstafel zur Lage von Bibliothek, Museen etc. und Bild 3, Informationen zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek.
Text: Tietz
Die Stadtbibliothek hat ein Leitsystem, welches leider an manchen Stellen im Nirgendwo endet. Man kann keine Braillebücher ausleihen.




