Berlin (kobinet) Menschen sprechen über den Sozial-Staat.
Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft armen Menschen.
Er gibt ihnen Geld.
Er sorgt für sie.
Das Gespräch ist sehr wichtig.
Es geht um die Zukunft.
Die CDU und CSU wollen sparen.
CDU und CSU sind 2 Parteien.
Eine Partei ist eine Gruppe von Politikern.
Sie haben die gleichen Ideen.
Das bedeutet: weniger Geld ausgeben.
Die Parteien streiten darüber.
Am 1. September 2025 traf sich eine Arbeits-Gruppe.
Eine Arbeits-Gruppe nennt man auch: Kommission.
Das bedeutet: Eine Gruppe von Menschen arbeitet zusammen.
Sie lösen ein Problem.
Sie machen Vorschläge.
Nermin Fazlic leitet die Arbeits-Gruppe.
Er arbeitet im Bundes-Ministerium für Arbeit.
Ein Ministerium ist ein Amt der Regierung.
Dort arbeiten viele Menschen.
Sie kümmern sich um bestimmte Themen.
Das kurze Wort dafür ist BMAS.
Die Arbeits-Gruppe will den Sozial-Staat verbessern.
Sie will weniger komplizierte Regeln.
Bürokratie bedeutet: zu viele komplizierte Regeln.
Menschen verstehen die Regeln nicht.
Alles dauert sehr lange.
Dr. Michael Schäfer hat eine Rede gehalten.
Er ist Staats-Sekretär.
Ein Staats-Sekretär ist ein wichtiger Helfer.
Er hilft einem Minister bei der Arbeit.
Er kommt vom BMAS.
Er wünscht sich einen besseren Sozial-Staat.
Der Sozial-Staat soll einfacher werden.
In der Arbeits-Gruppe sind viele Menschen.
Sie kommen vom Bund.
Sie kommen von den Bundes-Ländern.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.
Jedes Bundes-Land hat eine eigene Regierung.
Sie kommen von den Städten.
Kommunen bedeutet: Städte und Gemeinden.
Dort wohnen die Menschen.
9 Ministerien arbeiten mit.
Das BMAS ist dabei.
Auch diese Ministerien sind dabei:
- Bundes-Finanz-Ministerium
- Ministerium für Wohnen
- Justiz-Ministerium
- Ministerium für Computer-Sachen
- Gesundheits-Ministerium
- Ministerium für Familie
Von den Städten sind auch Menschen dabei.
Ein Vertreter spricht für andere Menschen.
Er entscheidet für sie.
Das sind Menschen vom Deutschen Land-Kreis-Tag.
Das sind Menschen vom Deutschen Städte-Tag.
Das sind Menschen vom Deutschen Städte-Bund.
Im September hört die Arbeits-Gruppe Fach-Leute an.
Im Oktober hört sie mehr Fach-Leute an.
Experten bedeutet: Menschen mit viel Wissen.
Sie kennen sich gut aus.
Sie kommen aus der Wissenschaft.
Das bedeutet: Menschen untersuchen die Welt.
Sie wollen neue Sachen heraus-finden.
Sie kommen aus der Praxis.
Auch Menschen von Vereinen sprechen mit.
Verbände bedeutet: Gruppen von Menschen mit gleichen Interessen.
Dann macht die Arbeits-Gruppe Vorschläge.
Die Arbeits-Gruppe arbeitet an diesen Themen:
- Wohn-Geld
- Geld für Kinder
- Geld für Menschen ohne Arbeit
- Sozial-Hilfe
Grundsicherung ist Geld vom Staat für arme Menschen.
Damit können sie Miete und Essen bezahlen.
Die Arbeits-Gruppe will herausfinden:
- Wie werden Anträge schneller gemacht?
- Welche Hilfen kann man zusammen-fassen?
Leistungen bedeutet hier: Hilfe vom Staat.
Zum Beispiel Geld oder Unterstützung.
Zusammen-legen bedeutet: Man nimmt 2 oder mehr Sachen.
Man macht daraus 1 Sache.
- Wie kann man Anträge am Computer stellen?
Digital bedeutet: Mit Computer und elektronischen Geräten arbeiten.

Foto: BMAS
Berlin (kobinet) Die Diskussion um die Zukunft des Sozialstaates beherrscht das Ende des Sommerlochs auf Bundesebene vor allem mit harschen Worten aus den Reihen der CDU/CSU über bevorstehende Kürzungen im sozialen Bereich. Unter Leitung von Abteilungsleiter Nermin Fazlic (BMAS) hat sich nun am 1. September 2025 die bereits angekündgite Kommission zur Sozialstaatsreform konstituiert. Die Kommission soll Vorschläge zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Sozialstaats erarbeiten. In seinem Grußwort betonte Staatssekretär Dr. Michael Schäfer vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dass seine Erwartungen an die Kommission, den Sozialstaat leistungsfähiger, bürgerfreundlicher und effizienter zu machen, hoch seien.
Die Kommission setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen. Für die Bundesregierung nehmen neun Ressorts teil; neben dem BMAS sind dies laut einer Presseinformation des BMAS:
Bundesfinanzministerium (BMF)
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)
Bundesgesundheitsministerium (BMG)
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
Bundesministerium des Innern (BMI)
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Die Bundesländer werden durch den Freistaat Bayern, die Freie und Hansestadt Hamburg, durch Nordrhein-Westfalen als Federführer der Zukunftsinitiative der Arbeits- und Sozialministerkonferenz sowie durch den Freistaat Sachsen und Niedersachsen als (Co)-Vorsitzländer der Ministerpräsidentenkonferenz vertreten. Seitens der Kommunen gehören Mitglieder der kommunalen Spitzenverbände (Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund) zur Kommission.
Nach Anhörung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, den Sozialpartnern, Vertreterinnen und Vertretern von Sozial- und Wirtschaftsverbänden und anderen Stakeholdern im September und Oktober 2025 werde die Kommission Vorschläge zur Modernisierung des Sozialstaats diskutieren, priorisieren und Empfehlungen erarbeiten. Der inhaltliche Fokus liege nach Informationen des BMAS auf steuerfinanzierten Leistungen wie zum Beispiel dem Wohngeld, dem Kinderzuschlag und den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie der Sozialhilfe. Die Kommission werde unter anderem untersuchen, wie Verwaltungsabläufe beschleunigt werden können, welche Leistungen sich unter Umständen zusammenlegen und wie sich Antragsstellung und Bearbeitung digitalisieren lassen.

Foto: BMAS
Berlin (kobinet) Die Diskussion um die Zukunft des Sozialstaates beherrscht das Ende des Sommerlochs auf Bundesebene vor allem mit harschen Worten aus den Reihen der CDU/CSU über bevorstehende Kürzungen im sozialen Bereich. Unter Leitung von Abteilungsleiter Nermin Fazlic (BMAS) hat sich nun am 1. September 2025 die bereits angekündgite Kommission zur Sozialstaatsreform konstituiert. Die Kommission soll Vorschläge zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Sozialstaats erarbeiten. In seinem Grußwort betonte Staatssekretär Dr. Michael Schäfer vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dass seine Erwartungen an die Kommission, den Sozialstaat leistungsfähiger, bürgerfreundlicher und effizienter zu machen, hoch seien.
Die Kommission setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen. Für die Bundesregierung nehmen neun Ressorts teil; neben dem BMAS sind dies laut einer Presseinformation des BMAS:
Bundesfinanzministerium (BMF)
Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV)
Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)
Bundesgesundheitsministerium (BMG)
Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
Bundesministerium des Innern (BMI)
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Die Bundesländer werden durch den Freistaat Bayern, die Freie und Hansestadt Hamburg, durch Nordrhein-Westfalen als Federführer der Zukunftsinitiative der Arbeits- und Sozialministerkonferenz sowie durch den Freistaat Sachsen und Niedersachsen als (Co)-Vorsitzländer der Ministerpräsidentenkonferenz vertreten. Seitens der Kommunen gehören Mitglieder der kommunalen Spitzenverbände (Deutscher Landkreistag, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund) zur Kommission.
Nach Anhörung von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, den Sozialpartnern, Vertreterinnen und Vertretern von Sozial- und Wirtschaftsverbänden und anderen Stakeholdern im September und Oktober 2025 werde die Kommission Vorschläge zur Modernisierung des Sozialstaats diskutieren, priorisieren und Empfehlungen erarbeiten. Der inhaltliche Fokus liege nach Informationen des BMAS auf steuerfinanzierten Leistungen wie zum Beispiel dem Wohngeld, dem Kinderzuschlag und den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende sowie der Sozialhilfe. Die Kommission werde unter anderem untersuchen, wie Verwaltungsabläufe beschleunigt werden können, welche Leistungen sich unter Umständen zusammenlegen und wie sich Antragsstellung und Bearbeitung digitalisieren lassen.




