Es gibt eine neue Ausstellung.
Das bedeutet: Menschen zeigen Dinge.
Zum Beispiel Bilder oder Informationen.
Viele Menschen können sich das ansehen.
Der Name ist: Von Schutz-Räumen und Tat-Orten.
Die Ausstellung ist über Gewalt in Wohn-Heimen.
Ein Wohn-Heim ist ein Haus für Menschen.
Dort leben viele Menschen zusammen.
Menschen mit Behinderungen leben dort.
Eine Behinderung bedeutet: Etwas ist schwieriger zu machen.
Der Körper oder das Denken funktioniert anders.
Die Gruppe #AbleismusTötet hat die Ausstellung gemacht.
Ableismus bedeutet: Menschen mit Behinderung werden schlecht behandelt.
Andere Menschen denken: Menschen mit Behinderung können nichts.
Das ist falsch und macht traurig.
Die Ausstellung ist vom 17. bis 20. September 2025.
Sie ist auf der REHACARE zu sehen.
Das ist eine große Messe.
Messe bedeutet: Menschen zeigen dort Hilfs-Mittel für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel Roll-Stühle oder Computer-Programme.
Die Messe ist jedes Jahr in Düsseldorf.
Die Ausstellung zeigt ein wichtiges Problem.
Menschen mit Behinderungen erleben oft Gewalt.
Gewalt bedeutet: Eine Person tut einer anderen Person weh.
Das kann mit dem Körper sein.
Das kann auch mit Worten sein.
Das passiert besonders in Wohn-Heimen.
Viele Menschen wissen das nicht.
Die Ausstellung ist für verschiedene Menschen gemacht.
Fach-Kräfte sollen sie sehen.
Fach-Kraft bedeutet: Das sind Menschen mit besonderen Arbeits-Plätzen.
Sie haben viel gelernt für ihren Beruf.
Angehörige sollen sie sehen.
Das sind Menschen aus der Familie.
Zum Beispiel Mutter, Vater oder Geschwister.
Auch Ehe-Partner sind Angehörige.
Politiker sollen sie sehen.
Ein Politiker arbeitet in der Politik.
Die Bürger wählen die Politiker.
Alle Menschen sollen davon erfahren.
Im Jahr 2021 ist etwas Schlimmes passiert.
Das war in Potsdam im Oberlin-Haus.
Eine Mit-Arbeiterin hat 4 Menschen getötet.
Diese Menschen hatten eine Behinderung.
Eine weitere Person wurde schwer verletzt.
Solche Taten passieren leider öfter.
Menschen mit Behinderungen erleben mehr Gewalt.
Das ist mehr als bei Menschen ohne Behinderung.
Aber viele reden nicht darüber.
Die Medien machen das Problem oft klein.
Medien bedeutet: Das sind Zeitungen, Radio und Fernsehen.
Auch das Internet gehört dazu.
Die Medien erzählen Nachrichten.
Die Gruppe #AbleismusTötet arbeitet seit 2010.
Sie sammelt Fälle von Gewalt.
Sie zeigt die Ursachen auf.
Ursache bedeutet: Das sind Gründe.
Etwas passiert.
Das hat einen Grund.
Dieser Grund ist die Ursache.
Sie macht Forderungen an die Politik.
Eine Forderung bedeutet: Ich will etwas haben.
Zum Beispiel Geld oder Hilfe.
Aus dieser Arbeit ist die Ausstellung entstanden.
Die Ausstellung hat auch Videos und Ton.
Sie ist in der Halle 070 zu finden.
Die Stand-Nummer ist 70A04.
Stand-Nummer bedeutet: Das ist wie eine Adresse auf der Messe.
So können Menschen den richtigen Ort finden.
Mehr Infos gibt es hier: Infos zur Ausstellung

Foto: Susanne Göbel
Düsseldorf (kobinet) "Von Schutzräumen und Tatorten – Gewalt in stationären Einrichtungen", so lautet der Titel einer neuen Ausstellung der Initiative #AbleismusTötet, die vom 17. bis 20. September auf der REHACARE 2025 gezeigt wird. "Die Wanderausstellung 'Von Schutzräumen und Tatorten' zeigt, wie alltäglich Gewalt für viele Menschen mit Behinderungen ist – besonders in Systemen wie (teil-)stationären Wohneinrichtungen. Sie basiert auf dem Rechercheprojekt #AbleismusTötet von AbilityWatch und richtet sich an Fachkräfte, Angehörige, Betroffene, politische Entscheidungsträger*innen und die breite Öffentlichkeit", heißt es auf der Internetseite #AbleismusTötet zur Ausstellung.
Zum Hintergrund der Ausstellung heißt es: „Auslöser für das Rechercheprojekt waren die Morde in der Potsdamer Einrichtung Oberlinhaus am 21. April 2021, bei denen eine Mitarbeiterin der Einrichtung vier Bewohner*innen mit Behinderung tötete und eine weitere schwer verletzte. Solche Taten sind leider keine Einzelfälle. Menschen mit Behinderungen erleben deutlich häufiger Gewalt als nichtbehinderte Menschen. Dennoch werden diese Taten in Medien und Gesellschaft oft bagatellisiert. Das Team von #AbleismusTötet dokumentiert deshalb seit 2010 öffentlich bekannte Fälle von Gewalt in Einrichtungen, zeigt strukturelle Ursachen auf und formuliert Forderungen an die Politik. Aus den Rechercheergebnissen entstand diese Wanderausstellung, die mit zusätzlichen multimedialen Inhalten angereichert ist.“
Diese Ausstellung wird vom 17. – 20. September 2025 in Halle 070 (Standnummer: 70A04) auf der REHACARE gezeigt.

Foto: Susanne Göbel
Düsseldorf (kobinet) "Von Schutzräumen und Tatorten – Gewalt in stationären Einrichtungen", so lautet der Titel einer neuen Ausstellung der Initiative #AbleismusTötet, die vom 17. bis 20. September auf der REHACARE 2025 gezeigt wird. "Die Wanderausstellung 'Von Schutzräumen und Tatorten' zeigt, wie alltäglich Gewalt für viele Menschen mit Behinderungen ist – besonders in Systemen wie (teil-)stationären Wohneinrichtungen. Sie basiert auf dem Rechercheprojekt #AbleismusTötet von AbilityWatch und richtet sich an Fachkräfte, Angehörige, Betroffene, politische Entscheidungsträger*innen und die breite Öffentlichkeit", heißt es auf der Internetseite #AbleismusTötet zur Ausstellung.
Zum Hintergrund der Ausstellung heißt es: „Auslöser für das Rechercheprojekt waren die Morde in der Potsdamer Einrichtung Oberlinhaus am 21. April 2021, bei denen eine Mitarbeiterin der Einrichtung vier Bewohner*innen mit Behinderung tötete und eine weitere schwer verletzte. Solche Taten sind leider keine Einzelfälle. Menschen mit Behinderungen erleben deutlich häufiger Gewalt als nichtbehinderte Menschen. Dennoch werden diese Taten in Medien und Gesellschaft oft bagatellisiert. Das Team von #AbleismusTötet dokumentiert deshalb seit 2010 öffentlich bekannte Fälle von Gewalt in Einrichtungen, zeigt strukturelle Ursachen auf und formuliert Forderungen an die Politik. Aus den Rechercheergebnissen entstand diese Wanderausstellung, die mit zusätzlichen multimedialen Inhalten angereichert ist.“
Diese Ausstellung wird vom 17. – 20. September 2025 in Halle 070 (Standnummer: 70A04) auf der REHACARE gezeigt.




