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Ausstellung: Von Schutzräumen und Tatorten – Gewalt in stationären Einrichtungen

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Foto: Susanne Göbel

Düsseldorf (kobinet) "Von Schutzräumen und Tatorten – Gewalt in stationären Einrichtungen", so lautet der Titel einer neuen Ausstellung der Initiative #AbleismusTötet, die vom 17. bis 20. September auf der REHACARE 2025 gezeigt wird. "Die Wanderausstellung 'Von Schutzräumen und Tatorten' zeigt, wie alltäglich Gewalt für viele Menschen mit Behinderungen ist – besonders in Systemen wie (teil-)stationären Wohneinrichtungen. Sie basiert auf dem Rechercheprojekt #AbleismusTötet von AbilityWatch und richtet sich an Fachkräfte, Angehörige, Betroffene, politische Entscheidungsträger*innen und die breite Öffentlichkeit", heißt es auf der Internetseite #AbleismusTötet zur Ausstellung.

Zum Hintergrund der Ausstellung heißt es: „Auslöser für das Rechercheprojekt waren die Morde in der Potsdamer Einrichtung Oberlinhaus am 21. April 2021, bei denen eine Mitarbeiterin der Einrichtung vier Bewohner*innen mit Behinderung tötete und eine weitere schwer verletzte. Solche Taten sind leider keine Einzelfälle. Menschen mit Behinderungen erleben deutlich häufiger Gewalt als nichtbehinderte Menschen. Dennoch werden diese Taten in Medien und Gesellschaft oft bagatellisiert. Das Team von #AbleismusTötet dokumentiert deshalb seit 2010 öffentlich bekannte Fälle von Gewalt in Einrichtungen, zeigt strukturelle Ursachen auf und formuliert Forderungen an die Politik. Aus den Rechercheergebnissen entstand diese Wanderausstellung, die mit zusätzlichen multimedialen Inhalten angereichert ist.“

Diese Ausstellung wird vom 17. – 20. September 2025 in Halle 070 (Standnummer: 70A04) auf der REHACARE gezeigt.

Link zu weiteren Infos zur Ausstellung