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Para Radsportler bereiten sich auf Straßen-WM vor

Radsportler mit Helm auf einem Rennrad mit drei Rädern vor einem Polizeiauto
Para-Radsportler Maximilian Jäger bei den Wettkämpfen in Paris
Foto: Kevin Voigt / DBS

FRECHEN (kobinet) Mit großem Aufgebot geht’s für die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft zur WM: 19 deutsche Para Radsportlerinnen und Radsportler treten die Reise nach Ronse (Belgien) an und wollen bei den Weltmeisterschaften auf der Straße, die dort in der Zeit vom 28. bis zum 31. August stattfinden ihre Bestform abrufen und möglichst weit vorne landen. Die Voraussetzungen sind im post-paralympischen Jahr ganz andere als bei der letztjährigen Ausgabe der WM.

Dennoch bestehen berechtigte Hoffnungen auf einige Medaillen, sowohl durch die Routiniers als auch durch neue Gesichter. Im Jahr 2024 lagen keine drei Wochen zwischen dem großen Highlight, den Paralympics in Paris, und den Weltmeisterschaften in Zürich, die zeitgleich am selben Ort stattfanden wie die Wettkämpfe der Radsportler ohne Behinderung. Trotz der vorherigen Belastung und der kurzen Pause gelang es dem deutschen Team, zehn Medaillen in der Schweiz zu gewinnen, wenngleich einige nationale wie internationale Top-Stars bei der WM fehlten.

Eine Ausbeute, die in diesem Jahr wiederholt oder sogar gesteigert werden könnte. Schließlich treten diesmal insgesamt 19 Athletinnen und Athleten für Deutschland an – 2024 waren es nur elf. Allerdings ist auch die internationale Konkurrenz größer als noch in Zürich. Neben den etablierten Radsportlern dürfte das Augenmerk auch auf zwei jungen Talenten liegen, die in diesem Jahr eine beachtliche Entwicklung hingelegt haben.