Berlin (kobinet)
Am 15. Oktober 2025 ist der Tag des weißen Stockes.
An diesem Tag machen Künstler etwas Besonderes.
Sie gestalten einen Bahn-Steig am S-Bahnhof Olympia-Stadion in Berlin.
Blinde Künstler machen mit.
Seh-behinderte Künstler machen mit.
Sehende Künstler machen auch mit.
Die Aktion hat ein wichtiges Ziel.
Sie will zeigen: Barriere-Freiheit ist wichtig.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Sicherheit im öffentlichen Raum ist wichtig.
Besonders wichtig sind die gelben Streifen auf Bahn-Steigen.
Diese Streifen heißen Blinden-Leit-Streifen.
Das sind besondere Streifen auf dem Boden.
Blinde Menschen können sie mit dem Stock fühlen.
Die Streifen zeigen den Weg.
So können blinde Menschen alleine gehen.
Viele Menschen wissen nicht: Wozu sind diese Streifen da?
Die Streifen helfen blinden Menschen.
Die Streifen helfen seh-behinderten Menschen.
Mit den Streifen finden sie den Weg.
Die Streifen warnen vor der Bahn-Steig-Kante.
Aber es gibt ein Problem.
Wartende Menschen stehen oft auf den Streifen.
Gepäck liegt oft auf den Streifen.
Dann können blinde Menschen die Streifen nicht nutzen.
Das ist gefährlich.
Blinde Menschen können stolpern.
Der Deutsche Blinden- und Seh-behinderten-Verband kennt dieses Problem.
Der Verband heißt kurz: DBSV.
Der DBSV hat in seinem News-Letter davon berichtet.
Ein News-Letter ist eine E-Mail mit Neuigkeiten.
Man bekommt ihn regelmäßig zugeschickt.
Am 15. Oktober gestalten Künstler einen Leit-Streifen.
Sie machen Kunst-Werke auf den Streifen.
So sehen mehr Menschen die Streifen.
So achten mehr Menschen auf die Streifen.
Jeder Künstler bekommt ein Stück Leit-Streifen.
Das Stück ist bis zu 8,80 Meter lang.
Die Künstler bekommen auch Platz auf dem Bahn-Steig.
Dieser Platz ist etwa 5,50 Meter breit.
Die Künstler können frei gestalten.
Die Kunst kann man sehen.
Die Kunst kann man fühlen.
Die Kunst kann man hören.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Während der Veranstaltung fahren keine Züge.
Die Medien berichten über die Aktion.
Am Ende müssen die Kunst-Werke wieder weg.
Du willst bei der Kunst-Aktion mitmachen?
Dann schreibe deine Idee auf.
Schreibe 2 bis 3 Sätze.
Schicke die Idee an Sarah Karge.
Du hast 2 Möglichkeiten.
Erste Möglichkeit: Du arbeitest mit einem sehenden Künstler zusammen.
Aus 2 Ideen wird 1 gemeinsames Kunst-Werk.
Zweite Möglichkeit: Du machst dein Kunst-Werk allein.
Du kannst auch eine Assistenz haben.
Assistenz ist Hilfe von einer Person.
Die Person hilft im Alltag.
Wichtig: Schicke deine E-Mail bis zum 10. September 2025.
Schreibe in die E-Mail: Welche Möglichkeit willst du?
Hast du Fragen zur Umsetzung?
Umsetzung bedeutet: Eine Idee wirklich machen.
Du planst etwas.
Dann machst du es wirklich.
Du arbeitest daran bis es fertig ist.
Dann kontaktiere uns gern.
Wir helfen bei Problemen.
Wir wollen allen Menschen das Mit-Machen ermöglichen.
Mit-Machen bedeutet: Bei etwas dabei sein.
Du gehst zu einer Veranstaltung.
Du machst bei einem Projekt mit.
Du bist aktiv dabei.
Die Aktion ist eine Zusammen-Arbeit.
Das Bundes-Ministerium für Verkehr macht mit.
Ein Ministerium ist ein wichtiges Amt in Deutschland.
Dort arbeitet ein Minister oder eine Ministerin.
Sie machen Regeln für ganz Deutschland.
Der DBSV macht mit.
Die Deutsche Bahn macht mit.
Die Aktion gehört zur Initiative #mehrAchtung.
Eine Initiative bedeutet: Eine Gruppe macht etwas Neues.
Sie wollen etwas Gutes erreichen.

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Am 15. Oktober, dem Tag des weißen Stockes 2025, werden blinde, sehbehinderte und sehende Kunstschaffende gemeinsam am Berliner S-Bahnhof Olympiastadion einen Bahnsteig gestalten und so ein Zeichen für mehr Barrierefreiheit und Sicherheit im öffentlichen Raum setzen. Ziel der Aktion: Mehr Aufmerksamkeit für Blindenleitstreifen! Und das aus gutem Grund: Leider ist viel zu wenig bekannt, wozu Leitstreifen dienen und wie wichtig sie insbesondere an Bahnsteigkanten sind. Das führt dazu, dass wartende Fahrgäste oder deren Gepäckstücke die Leitstreifen blockieren, was Menschen mit Seheinschränkung stolpern lässt oder gar zu gefährlichen Umwegen zwingt. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem aktuellen Newsletter dbsv-direkt aufmerksam gemacht.
Am 15. Oktober wird deshalb ein Leitstreifen mit Kunstwerken gestaltet, so dass er von sehenden Menschen mehr beachtet wird. Die Kunstschaffenden erhalten je ein Stück Leitstreifen von bis zu 8,80 m Länge und den angrenzenden Bahnsteig in einer Breite von ca. 5,50 m zur freien Gestaltung. Die Kunst kann zum Sehen, Fühlen oder Hören sein, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Aktion wird medial begleitet. Während der Veranstaltung findet kein Bahnverkehr statt. Leider müssen die Kunstwerke am Ende des Events wieder entfernt werden, wie es in dbsv-direkt heißt.
„Wenn Sie bei diesem Kunstereignis dabei sein und etwas zu Sicherheit und Barrierefreiheit an Bahnsteigen betragen möchten, dann schreiben Sie Ihre Idee in zwei bis drei Sätzen an Sarah Karge. Sie haben zwei Möglichkeiten. Die erste Option: Wir vermitteln Ihnen einen sehenden Kunstschaffenden und aus zwei Ideen wird ein gemeinsames Kunstwerk. Die zweite Möglichkeit ist, Ihre Idee allein bzw. mit Assistenz umzusetzen. Wichtig: Die E-Mail mit Ihrer Idee und der Angabe, welche Option Sie wünschen, muss spätestens am 10. September 2025 bei Sarah Karge eintreffen. Sollten Sie Fragen zur praktischen Umsetzung Ihrer Teilnahme haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir bemühen uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten Lösungen zu finden, um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen. Die Aktion ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Verkehr, des DBSV und der Deutschen Bahn im Rahmen der Initiative #mehrAchtung. Kontakt: Sarah Karge ([email protected]), Tel. 030 28 53 87-160″, heißt es vonseiten des DBSV.

Foto: DBSV
Berlin (kobinet) Am 15. Oktober, dem Tag des weißen Stockes 2025, werden blinde, sehbehinderte und sehende Kunstschaffende gemeinsam am Berliner S-Bahnhof Olympiastadion einen Bahnsteig gestalten und so ein Zeichen für mehr Barrierefreiheit und Sicherheit im öffentlichen Raum setzen. Ziel der Aktion: Mehr Aufmerksamkeit für Blindenleitstreifen! Und das aus gutem Grund: Leider ist viel zu wenig bekannt, wozu Leitstreifen dienen und wie wichtig sie insbesondere an Bahnsteigkanten sind. Das führt dazu, dass wartende Fahrgäste oder deren Gepäckstücke die Leitstreifen blockieren, was Menschen mit Seheinschränkung stolpern lässt oder gar zu gefährlichen Umwegen zwingt. Darauf hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem aktuellen Newsletter dbsv-direkt aufmerksam gemacht.
Am 15. Oktober wird deshalb ein Leitstreifen mit Kunstwerken gestaltet, so dass er von sehenden Menschen mehr beachtet wird. Die Kunstschaffenden erhalten je ein Stück Leitstreifen von bis zu 8,80 m Länge und den angrenzenden Bahnsteig in einer Breite von ca. 5,50 m zur freien Gestaltung. Die Kunst kann zum Sehen, Fühlen oder Hören sein, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Aktion wird medial begleitet. Während der Veranstaltung findet kein Bahnverkehr statt. Leider müssen die Kunstwerke am Ende des Events wieder entfernt werden, wie es in dbsv-direkt heißt.
„Wenn Sie bei diesem Kunstereignis dabei sein und etwas zu Sicherheit und Barrierefreiheit an Bahnsteigen betragen möchten, dann schreiben Sie Ihre Idee in zwei bis drei Sätzen an Sarah Karge. Sie haben zwei Möglichkeiten. Die erste Option: Wir vermitteln Ihnen einen sehenden Kunstschaffenden und aus zwei Ideen wird ein gemeinsames Kunstwerk. Die zweite Möglichkeit ist, Ihre Idee allein bzw. mit Assistenz umzusetzen. Wichtig: Die E-Mail mit Ihrer Idee und der Angabe, welche Option Sie wünschen, muss spätestens am 10. September 2025 bei Sarah Karge eintreffen. Sollten Sie Fragen zur praktischen Umsetzung Ihrer Teilnahme haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir bemühen uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten Lösungen zu finden, um allen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen. Die Aktion ist eine Kooperation des Bundesministeriums für Verkehr, des DBSV und der Deutschen Bahn im Rahmen der Initiative #mehrAchtung. Kontakt: Sarah Karge ([email protected]), Tel. 030 28 53 87-160″, heißt es vonseiten des DBSV.




