Berlin (kobinet)
Die VdK-Präsidentin Verena Bentele hat etwas gesagt.
Es geht um das Renten-Paket.
Ein Renten-Paket sind neue Regeln für die Rente.
Die Politik macht diese Regeln.
Die Regeln sollen die Rente besser machen.
Menschen sollen im Alter mehr Geld bekommen.
Das Bundes-Kabinett hat das Paket am 6. August beschlossen.
Das Bundes-Kabinett sind der Bundes-Kanzler und die Minister.
Sie regieren Deutschland zusammen.
Verena Bentele sagt: Das Renten-Niveau bleibt bei 48 Prozent.
Das Renten-Niveau zeigt: Wie viel Rente bekomme ich?
Es wird in Prozent gemessen.
50 Prozent bedeutet: Die Rente ist halb so hoch wie der Lohn.
Je höher das Renten-Niveau, desto mehr Geld gibt es.
Das ist gut.
Die Mütter-Rente wird angeglichen.
Mütter-Rente ist Extra-Geld für Mütter.
Mütter haben ihre Kinder erzogen.
Dafür bekommen sie mehr Rente.
Das gilt auch für Väter.
Die Väter haben ihre Kinder erzogen.
Das ist auch gut.
Die Menschen vertrauen der gesetzlichen Renten-Versicherung mehr.
Die Renten-Versicherung sammelt Geld von allen Arbeitern.
Das Geld wird für die Rente gespart.
Menschen werden alt.
Dann bekommen sie das Geld zurück.
So können sie im Alter leben.
Es gab vorher schlechte Vorschläge.
Manche wollten die Regel-Alters-Grenze verlängern.
Die Regel-Alters-Grenze ist ein bestimmtes Alter.
Mit diesem Alter kann man normal in Rente gehen.
In Deutschland ist das meist 67 Jahre.
Dann bekommt man die volle Rente.
Andere wollten die Witwen-Rente abschaffen.
Eine Witwen-Rente bekommt eine Frau.
Die Frau ist Witwe.
Das bedeutet: Ihr Mann ist tot.
Sie bekommt jeden Monat Geld vom Staat.
Diese Vorschläge waren schlecht.
Die Nachricht ist wichtig für alle Menschen.
Sie sind gesetzlich renten-versichert.
Beide Projekte werden aus Steuer-Mitteln bezahlt.
Steuer-Mittel ist Geld vom Staat.
Alle Menschen zahlen Steuern.
Das Geld sammelt der Staat.
Mit dem Geld bezahlt der Staat wichtige Sachen.
Das ist richtig.
Die Maßnahmen nutzen der ganzen Gesellschaft.
Verena Bentele sagt aber auch: Es gab früher Eingriffe ohne guten Grund.
Das waren Eingriffe in die Renten-Kasse.
Die Renten-Kasse ist wie eine große Spar-Dose.
Alle arbeitenden Menschen zahlen Geld ein.
Alte Menschen bekommen dann Rente daraus.
Die Renten-Kasse verwaltet das Geld.
Der Staat wollte den Haushalt entlasten.
Haushalt entlasten bedeutet: Der Staat gibt weniger Geld aus.
Dann hat der Staat mehr Geld übrig.
Das darf nicht wieder passieren.
Bald gibt es eine Renten-Kommission.
Eine Renten-Kommission ist eine Gruppe von Experten.
Sie beschäftigen sich mit der Rente.
Sie machen Vorschläge für bessere Regeln.
Die Kommission muss etwas klar machen.
Das Versorgungs-Niveau der gesetzlichen Rente reicht nicht aus.
Das Versorgungs-Niveau zeigt: Wie gut leben Menschen im Alter?
Es zeigt: Wie viel Geld haben sie?
Es zeigt: Können sie sich alles kaufen?
Ein hohes Niveau bedeutet: Die Menschen leben gut.

Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zum am 6. August im Bundeskabinett beschlossenen Rentenpaket geäußert: "Die Festschreibung des Rentenniveaus bei 48 Prozent und die Angleichung der Mütterrente stärkt das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung. Nach all den absurden Vorschlägen, die Regelaltersgrenze zu verlängern oder die Witwenrente abzuschaffen, ist diese Botschaft an die vielen gesetzlich Rentenversicherten wichtig. Dass beide Projekte aus Steuermitteln finanziert werden, ist nur richtig, immerhin geht es um Maßnahmen, die der ganzen Gesellschaft nutzen."
Nach Ansicht von Verena Bentele müsse aber klar sein: „Willkürliche Eingriffe in die Rentenkasse, wie es sie in der Vergangenheit gab, um den Haushalt zu entlasten, dürfen sich nicht wiederholen. Die bald eingesetzte Rentenkommission muss aus unserer Sicht auf den Tisch bringen, dass das Versorgungsniveau der gesetzlichen Rente nicht ausreicht.“

Foto: Kooperation Behinderter im Internet e.V./Tom Kallmeyer (Creative Commons BY-SA 4.0)
Berlin (kobinet) Die VdK-Präsidentin Verena Bentele hat sich zum am 6. August im Bundeskabinett beschlossenen Rentenpaket geäußert: "Die Festschreibung des Rentenniveaus bei 48 Prozent und die Angleichung der Mütterrente stärkt das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung. Nach all den absurden Vorschlägen, die Regelaltersgrenze zu verlängern oder die Witwenrente abzuschaffen, ist diese Botschaft an die vielen gesetzlich Rentenversicherten wichtig. Dass beide Projekte aus Steuermitteln finanziert werden, ist nur richtig, immerhin geht es um Maßnahmen, die der ganzen Gesellschaft nutzen."
Nach Ansicht von Verena Bentele müsse aber klar sein: „Willkürliche Eingriffe in die Rentenkasse, wie es sie in der Vergangenheit gab, um den Haushalt zu entlasten, dürfen sich nicht wiederholen. Die bald eingesetzte Rentenkommission muss aus unserer Sicht auf den Tisch bringen, dass das Versorgungsniveau der gesetzlichen Rente nicht ausreicht.“




