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Keine Umverteilung auf Kosten der Rentner

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Foto: VdK Nordrhein-Westfalen

DÜSSELDORF (kobinet) Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen weist die Forderung nach einem sogenannten "Boomer-Soli" scharf zurück. Die Idee, wohlhabende Rentnerinnen und Rentner über eine zusätzliche Abgabe stärker an der Finanzierung des Sozialstaats zu beteiligen, hält der VdK für ungerecht, widersprüchlich und nicht zukunftsweisend. Stattdessen fordert der VdK NRW eine gerechte Lastenverteilung durch eine stärkere Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften – statt Rentnerinnen und Rentner zu schröpfen.

Präsident Horst Vöge betont: „Rentnerinnen und Rentner haben jahrzehntelang in die Sozialsysteme eingezahlt und durch ihre Lebensleistung erheblich zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung beigetragen. Eine Sonderabgabe auf ihre Rentenbezüge ist nicht nur respektlos, sondern auch sozial unausgewogen.“

Darüber hinaus kritisiert der VdK NRW, dass das Vorhaben mit einer schleichenden Erhöhung des Renteneintrittsalters einhergeht. „Auch dies ist mit uns nicht zu machen“, stellt Horst Vöge klar. „Wer ältere Menschen belastet, statt sie zu entlasten, handelt gegen jede Form von sozialer Gerechtigkeit!“