Neubrandenburg (kobinet)
In den letzten Jahren gab es viele Projekte.
Diese Projekte bilden Menschen mit Behinderungen aus.
Die Menschen lernen andere Menschen zu unterrichten.
Das passiert auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Eine wichtige Frage ist: Was passiert nach dem Projekt?
Die Projekt-Förderung läuft oft nur am Anfang.
Projekt-Förderung bedeutet: Geld für gute Ideen geben.
Dann ist das Geld weg.
Aber die ausgebildeten Menschen wollen weiter arbeiten.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern stoppt jetzt ein Projekt.
Das Projekt ist in Neubrandenburg.
Das Projekt hat gut funktioniert.
Trotzdem bekommt es kein Geld mehr.
Susanne Schulz hat darüber geschrieben.
Sie schreibt für den Nord-Kurier.
Sie sagt: Junge Menschen mit Behinderungen fühlen sich im Stich gelassen.
Diese Menschen haben 3 Jahre lang gelernt.
Sie wollten Bildungs-Fach-Kräfte für Inklusion werden.
Bildungs-Fach-Kräfte sind Lehrer und Lehrerinnen.
Sie arbeiten in Schulen oder Kinder-Gärten.
Inklusion bedeutet alle Menschen machen mit.
Die Bildungs-Fach-Kräfte haben viel Wissen.
Sie haben auch viele Erfahrungen.
Sie arbeiten mit Hoch-Schulen zusammen.
Hoch-Schulen sind besondere Schulen für Erwachsene.
Das nennt man auch Uni-Versität.
Sie arbeiten auch mit Behörden und Unternehmen zusammen.
Behörden sind Ämter vom Staat.
Dort arbeiten Beamte und Beamtinnen.
Das Projekt war an der Hoch-Schule Neubrandenburg.
Es war ein Vorzeige-Projekt.
Vorzeige-Projekt bedeutet: Ein sehr gutes Projekt.
Andere Menschen sollen von diesem Projekt lernen.
Zum Jahres-Ende stoppt die Landes-Regierung das Geld.
Die Landes-Regierung führt ein Bundes-Land.
Das Projekt kann nicht weiter machen.

Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Neubrandenburg (kobinet) In den letzten Jahren wurden einige Projekte gestartet, um Menschen mit Behinderungen zu Lehrkräften in eigener Sache auszubilden, so auch in Mecklenburg-Vorpommern. Eine zentrale Frage dabei war und ist, wie nachhaltig solche Projekte sind, also was nach der anfänglichen Projektförderung, die sich meist auf die Ausbildung behinderter Menschen zu Lehrkräften beziehen, passiert. Trotz nachgewiesener Wirksamkeit stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern nun die Finanzierung eines solchen Projektes in Neubrandenburg ein. Dies geht aus einem Bericht von Susanne Schulz im Nordkurier hervor. "Vom Land im Stich gelassen, fühlen sich junge Leute mit Behinderungen, die eine dreijährige Ausbildung auf sich genommen hatten, um als Bildungsfachkräfte für Inklusion mit Wissen und Erfahrungen aus erster Hand für Hochschulen, Behörden und Unternehmen zu wirken. Zum Jahresende stellt die Landesregierung die Finanzierung des an der Hochschule Neubrandenburg angesiedelten Vorzeigeprojekts ein", heißt es im Bericht.

Foto: Gemeinfrei https://de.wikipedia.org/wiki/Flaggen_und_Wappen_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland
Neubrandenburg (kobinet) In den letzten Jahren wurden einige Projekte gestartet, um Menschen mit Behinderungen zu Lehrkräften in eigener Sache auszubilden, so auch in Mecklenburg-Vorpommern. Eine zentrale Frage dabei war und ist, wie nachhaltig solche Projekte sind, also was nach der anfänglichen Projektförderung, die sich meist auf die Ausbildung behinderter Menschen zu Lehrkräften beziehen, passiert. Trotz nachgewiesener Wirksamkeit stellt das Land Mecklenburg-Vorpommern nun die Finanzierung eines solchen Projektes in Neubrandenburg ein. Dies geht aus einem Bericht von Susanne Schulz im Nordkurier hervor. "Vom Land im Stich gelassen, fühlen sich junge Leute mit Behinderungen, die eine dreijährige Ausbildung auf sich genommen hatten, um als Bildungsfachkräfte für Inklusion mit Wissen und Erfahrungen aus erster Hand für Hochschulen, Behörden und Unternehmen zu wirken. Zum Jahresende stellt die Landesregierung die Finanzierung des an der Hochschule Neubrandenburg angesiedelten Vorzeigeprojekts ein", heißt es im Bericht.




