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Berühren, was nicht da ist – Kunst virtuell erleben mit KI

Logo des DBSV
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Foto: DBSV

Berlin (kobinet) Die Staatlichen Museen zu Berlin und der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) laden dazu ein, neuartige virtuelle Zugänge zur Kunst zu testen. Im Projekt SHIFT, das durch das EU-Programm Horizon Europe gefördert wird, haben 13 Partnerorganisationen aus acht Ländern innovative Tools entwickelt, um Kunst mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) barrierefreier zu gestalten. Im Rahmen der Tests kann man in der Gemäldegalerie in Berlin Objekte und Gemälde mit der Virtual-Reality-Brille Oculus Quest 3 und dem virtuellen Tasthandschuh TouchDIVER von WEART erleben. Darauf hat der DBSV in seinem Newsletter dbsv-direkt hingewiesen.

„Sie erkunden unter anderem die Büste der Nofretete, den Goldenen Zeremonialhut, ‚Die Toteninsel‘ von Böcklin und ‚Der Kaufmann Georg Gisze‘ von Holbein. Die Tests finden am 8. und 10. Juli 2025 jeweils zwischen 10 und 18 Uhr statt und dauern etwa eine Stunde. Auch andere Termine (7., 9. oder 11. Juli) können angeboten werden. Eine Teilnahme ist auch ohne Seheinschränkung möglich. Als Dankeschön erhalten Sie eine Freikarte für die Gemäldegalerie und eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro“, heißt es im dbsv-direkt Newsletter. „Zusätzlich können Sie vom 9. bis 11. Juli 2025, jeweils von 10 bis 18 Uhr, in einem Showroom in der Gemäldegalerie weitere Werke mit KI-generierten Bildbeschreibungen und Klanglandschaften erleben, darunter Schinkels ‚Gotische Kirche auf einem Felsen am Meer‘ und Liebermanns ‚Gartenlokal an der Havel‘.“

Detaillierte Informationen und Anmeldung bei Moritz Maier ([email protected]).

Angeregt durch das SHIFT-Projekt sind außerdem Hörspiele zu mehreren bekannten Gemälden entstanden, unter anderen von Caspar David Friedrich, Jan Vermeer oder Pablo Picasso. Diese gibt’s unter: http://www.dbsv.org/kunsthoerspiele.html

Weitere Informationen zum Projekt gibt’s unter: https://shift-europe.eu