Berlin (kobinet)
Menschen mit Behinderungen haben immer noch viele Probleme im Alltag.
Zum Beispiel beim Einkaufen, beim Arzt oder im Sport·verein.
Vor 16 Jahren hat Deutschland aber die UN-Behinderten·rechts·konvention unterschrieben.
Darin steht: Alle Bereiche vom Leben sollen für alle Menschen zugänglich sein.
Darauf macht der Deutsche Behinderten·rat aufmerksam.
Er unterstützt den Europa·protest·tag zur Gleich·stellung am 5. Mai.
Das Motto in diesem Jahr ist: Neustart Inklusion.
Union und SPD bilden bald eine neue Regierung.
Der Behinderten·rat erwartet von der neuen Regierung, dass die Inklusion schneller umgesetzt wird.
Im Koalitions·vertrag versprechen die Parteien: Sie wollen Barrieren und Diskriminierung abbauen.
Hannelore Loskill ist die Sprecherin vom Behinderten·rat.
Sie sagt: Das Bekenntnis zur Barriere·freiheit ist wichtig.
Aber jetzt müssen schnell neue Gesetze kommen.
Der Behinderten·rat hat dazu Vorschläge auf seiner Internet·seite veröffentlicht.
Dr. Martin Danner vom Behinderten·rat sagt: Die neuen Gesetze müssen Menschen mit Behinderungen besser vor Diskriminierung schützen.
Auch private Anbieter von Waren und Dienst·leistungen müssen Barrieren abbauen.
Der Protest·tag ist gut, um diese Forderungen laut zu sagen.
Am 5. Mai gibt es in Berlin eine große Demonstration.
Sie beginnt um 11 Uhr am Brandenburger Tor.
Dann gehen die Menschen zum Roten Rat·haus.
Viele Verbände für Menschen mit Behinderungen nehmen teil.
Auch in Bremen, Dresden und Köln gibt es am 5. Mai Proteste.
Hier finden Sie Informationen vom Deutschen Behinderten·rat: https://www.deutscher-behindertenrat.de/mime/00137660D1746161808.pdf
Hier finden Sie die Forderungen vom Deutschen Behinderten·rat: https://www.deutscher-behindertenrat.de/ID25032

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Menschen mit Behinderungen stoßen in ihrem Alltag noch immer auf eine Menge Barrieren – ob beim Einkaufen, in der Arztpraxis oder im Sportverein. Dabei hat sich Deutschland schon vor 16 Jahren durch das Unterzeichnen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) dazu verpflichtet, alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens inklusiv zu gestalten." Darauf weist der Deutsche Behindertenrat (DBR) anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai hin. Auch der Deutsche Behindertenrat (DBR) und seine Mitgliedsverbände unterstützen den Protesttag. Dieses Jahr steht er unter dem Motto "Neustart Inklusion".
Nach der Neuwahl im Februar, den Koalitionsverhandlungen und dem bevorstehenden Regierungswechsel erwarten die Verbände von einer schwarz-roten Koalition, dass die Umsetzung wichtiger Reformen für bessere Teilhabe und Inklusion wieder neuen Schwung und Tempo bekommt. Im Koalitionsvertrag bekennen sich Union und SPD zur UN-BRK und zum Abbau von Barrieren und Diskriminierung. „Dieses Bekenntnis zur Barrierefreiheit ist wichtig. Nun sind konkrete gesetzgeberische Schritte dringend erforderlich“, sagt Hannelore Loskill, Sprecherinnenratsvorsitzende des DBR. Der DBR hat dazu Forderungen und Umsetzungsvorschläge, diese finden sich auf der Webseite des Verbändebündnisses. „Die im neuen Koalitionsvertrag angesprochenen Reformen des Behindertengleichstellungsgesetzes und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes müssen zügig angegangen werden, um den Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen zu stärken“, sagt Dr. Martin Danner, Koordinator des DBR Arbeitsausschusses. Dafür sei es auch wichtig, private Anbieter von Waren und Dienstleistung zum Abbau von Barrieren zu verpflichten. Der Protesttag sei eine gute Gelegenheit, diesen Forderungen nach einem entschiedenen und tatkräftigen Handeln erneut Nachdruck zu verleihen.
Zum Protesttag am 5. Mai findet in Berlin eine große Demonstration statt, die um 11.00 Uhr am Brandenburger Tor beginnt und von dort zum Roten Rathaus zieht. Viele Verbände und Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen haben bereits angekündigt, mit dabei zu sein. Auch in Bremen, Dresden und Köln wird es am 5. Mai Protestveranstaltungen geben.
Link zur Presseinformation des DBR
Link zur Internetseite des Deutschen Behindertenrat mit den Forderungen des DBR

Foto: DBR
Berlin (kobinet) "Menschen mit Behinderungen stoßen in ihrem Alltag noch immer auf eine Menge Barrieren – ob beim Einkaufen, in der Arztpraxis oder im Sportverein. Dabei hat sich Deutschland schon vor 16 Jahren durch das Unterzeichnen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) dazu verpflichtet, alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens inklusiv zu gestalten." Darauf weist der Deutsche Behindertenrat (DBR) anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai hin. Auch der Deutsche Behindertenrat (DBR) und seine Mitgliedsverbände unterstützen den Protesttag. Dieses Jahr steht er unter dem Motto "Neustart Inklusion".
Nach der Neuwahl im Februar, den Koalitionsverhandlungen und dem bevorstehenden Regierungswechsel erwarten die Verbände von einer schwarz-roten Koalition, dass die Umsetzung wichtiger Reformen für bessere Teilhabe und Inklusion wieder neuen Schwung und Tempo bekommt. Im Koalitionsvertrag bekennen sich Union und SPD zur UN-BRK und zum Abbau von Barrieren und Diskriminierung. „Dieses Bekenntnis zur Barrierefreiheit ist wichtig. Nun sind konkrete gesetzgeberische Schritte dringend erforderlich“, sagt Hannelore Loskill, Sprecherinnenratsvorsitzende des DBR. Der DBR hat dazu Forderungen und Umsetzungsvorschläge, diese finden sich auf der Webseite des Verbändebündnisses. „Die im neuen Koalitionsvertrag angesprochenen Reformen des Behindertengleichstellungsgesetzes und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes müssen zügig angegangen werden, um den Diskriminierungsschutz für Menschen mit Behinderungen zu stärken“, sagt Dr. Martin Danner, Koordinator des DBR Arbeitsausschusses. Dafür sei es auch wichtig, private Anbieter von Waren und Dienstleistung zum Abbau von Barrieren zu verpflichten. Der Protesttag sei eine gute Gelegenheit, diesen Forderungen nach einem entschiedenen und tatkräftigen Handeln erneut Nachdruck zu verleihen.
Zum Protesttag am 5. Mai findet in Berlin eine große Demonstration statt, die um 11.00 Uhr am Brandenburger Tor beginnt und von dort zum Roten Rathaus zieht. Viele Verbände und Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen haben bereits angekündigt, mit dabei zu sein. Auch in Bremen, Dresden und Köln wird es am 5. Mai Protestveranstaltungen geben.
Link zur Presseinformation des DBR
Link zur Internetseite des Deutschen Behindertenrat mit den Forderungen des DBR




