Berlin (kobinet)
Verena Bentele spricht über Politik für Familien.
Sie ist die Chefin vom VdK.
VdK ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Behinderung und alten Menschen.
Verena Bentele sagt:
In Deutschland sind 3 Millionen Kinder arm.
Oder sie können bald arm werden.
Das ist sehr schlimm.
Arme Kinder werden oft auch arme Erwachsene.
Darum brauchen wir ein gutes Gesetz.
Die neue Regierung muss eine Kinder-grund-sicherung machen.
Kinder-grund-sicherung ist Geld für alle Kinder.
Das Geld soll dafür sorgen:
Kein Kind ist arm.
Die Politiker planen einige Änderungen.
Sie wollen den Kinder-zuschlag ändern.
Und sie wollen eine Teilhabe-App machen.
Das reicht nicht.
Der VdK fordert:
Familien müssen mehr Geld bekommen.
Und sie müssen weniger Papiere ausfüllen.
Verena Bentele spricht auch über Menschen, die Angehörige pflegen.
Sie sagt:
Diese Menschen brauchen mehr Geld.
Die Politiker wollen nur prüfen, ob ein Familien-pflege-geld möglich ist.
Das reicht nicht.
Die Menschen, die Angehörige pflegen, dürfen nicht arm werden.
Familien mit behinderten Kindern haben es schwer.
Sie müssen oft um ihre Rechte kämpfen.
Sie müssen viele Anträge stellen.
Das kostet viel Zeit.
Der VdK fordert:
Es soll Fach-kräfte in Jugend-ämtern geben.
Die Fach-kräfte sollen Familien mit behinderten Kindern helfen.
Sie sollen bei Anträgen helfen.
Verena Bentele sagt:
Es gibt auch gute Pläne.
Zum Beispiel:
- Die Kitas und Krippen sollen besser für Inklusion werden.
- Und es soll Verbesserungen beim Eltern-geld geben.
- Mehr Väter sollen Eltern-geld bekommen.
- Und der niedrigste und höchste Betrag soll höher werden.

Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) Bei den Koalitionsverhandlungen im Bereich "Familie, Frauen, Jugend, Senioren und Demokratie" sieht VdK-Präsidentin Verena Bentele Handlungsbedarf: "Es ist alarmierend, dass zurzeit rund drei Millionen Kinder in Deutschland in Armut leben oder armutsgefährdet sind. Denn wir wissen: Aus ihnen werden oftmals arme Erwachsene. Um das zu verhindern, benötigen wir eine gute gesetzliche Grundlage. Die Koalitionspartner müssen sich klar zu einer Kindergrundsicherung bekennen. Die bisher geplanten Änderungen beim Kinderzuschlag und die geplante Teilhabe-App reichen nicht aus, um Kinder vor Armut zu schützen. Der VdK fordert tatsächliche finanzielle Verbesserungen und bürokratische Entlastungen."
Luft nach oben gibt es nach Ansicht des VdK ebenfalls bei der finanziellen Absicherung von pflegenden Angehörigen. „Die Parteien wollen derzeit lediglich prüfen, ob ein Familienpflegegeld als Ausgleich für entgangenen Lohn möglich ist. Hier braucht es jedoch ein klares Bekenntnis. Pflegende Angehörige müssen endlich finanziell besser unterstützt werden, damit sie aufgrund der Pflege nicht in die Armut rutschen“, betonte Verena Bentele. Dass Familien mit Kindern mit Behinderung oft um die ihnen zustehenden Leistungen kämpfen müssen und die Bürokratie sehr viel Zeit schluckt, sei hinlänglich bekannt. Es sei daher dringend erforderlich, diese Familien zu entlasten, damit sie sich neben ihrem herausfordernden Alltag nicht zusätzlich mit mehreren Sozialleistungsträgern auseinandersetzen müssen. „Hierfür fordern wir beispielsweise dauerhafte Fachkräfte in Jugendämtern als zentrale Ansprechpersonen für diese Familien. Sie sollen bei der Beantragung und Inanspruchnahme von Leistungen unterstützen. Denn viele wissen nicht, welche Leistungen ihnen zustehen. Trotz unserer Kritikpunkte haben die Vorgespräche eine Reihe positiver Lösungsansätze ergeben, die in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden sollten. Beispielsweise soll beim Ausbau von Kitas und Krippen die Inklusion gefördert werden. Geplant sind außerdem Verbesserungen beim Elterngeld: mehr Anreize für eine Väterbeteiligung und die Anhebung des Mindest- und Höchstbetrags“, teilte Verena Bentele mit.

Foto: Susie Knoll
Berlin (kobinet) Bei den Koalitionsverhandlungen im Bereich "Familie, Frauen, Jugend, Senioren und Demokratie" sieht VdK-Präsidentin Verena Bentele Handlungsbedarf: "Es ist alarmierend, dass zurzeit rund drei Millionen Kinder in Deutschland in Armut leben oder armutsgefährdet sind. Denn wir wissen: Aus ihnen werden oftmals arme Erwachsene. Um das zu verhindern, benötigen wir eine gute gesetzliche Grundlage. Die Koalitionspartner müssen sich klar zu einer Kindergrundsicherung bekennen. Die bisher geplanten Änderungen beim Kinderzuschlag und die geplante Teilhabe-App reichen nicht aus, um Kinder vor Armut zu schützen. Der VdK fordert tatsächliche finanzielle Verbesserungen und bürokratische Entlastungen."
Luft nach oben gibt es nach Ansicht des VdK ebenfalls bei der finanziellen Absicherung von pflegenden Angehörigen. „Die Parteien wollen derzeit lediglich prüfen, ob ein Familienpflegegeld als Ausgleich für entgangenen Lohn möglich ist. Hier braucht es jedoch ein klares Bekenntnis. Pflegende Angehörige müssen endlich finanziell besser unterstützt werden, damit sie aufgrund der Pflege nicht in die Armut rutschen“, betonte Verena Bentele. Dass Familien mit Kindern mit Behinderung oft um die ihnen zustehenden Leistungen kämpfen müssen und die Bürokratie sehr viel Zeit schluckt, sei hinlänglich bekannt. Es sei daher dringend erforderlich, diese Familien zu entlasten, damit sie sich neben ihrem herausfordernden Alltag nicht zusätzlich mit mehreren Sozialleistungsträgern auseinandersetzen müssen. „Hierfür fordern wir beispielsweise dauerhafte Fachkräfte in Jugendämtern als zentrale Ansprechpersonen für diese Familien. Sie sollen bei der Beantragung und Inanspruchnahme von Leistungen unterstützen. Denn viele wissen nicht, welche Leistungen ihnen zustehen. Trotz unserer Kritikpunkte haben die Vorgespräche eine Reihe positiver Lösungsansätze ergeben, die in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden sollten. Beispielsweise soll beim Ausbau von Kitas und Krippen die Inklusion gefördert werden. Geplant sind außerdem Verbesserungen beim Elterngeld: mehr Anreize für eine Väterbeteiligung und die Anhebung des Mindest- und Höchstbetrags“, teilte Verena Bentele mit.




